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Kategorien > Fantasy > andere Welt

1. Kapitel- Zeit des Vergessens

von Freya

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4. Kapitel

Zeit des Vergessens

Und es war Blut was er sah, ein roter Schleier der vor seinen Augen hing. Drachen zogen kreischend über ihm hinweg und er duckte sich. Sein König neben ihm kämpfte ebenfalls so verbittert wie er selbst. Die Soldaten Ferlodiods waren groß, schienen so leblos wie Statuen, denen der Atem des Lebens eingehaucht worden war. Ihre Rüstungen waren um einiges schwächer als die der Krieger aus Viandorlin, doch machten sie es mit Kraft und Erbarmungslosigkeit wett.
Sein Schwert, das er mit beiden Armen schwang sauste an der Klinge des Gegenübers vorbei und fuhr quietschend in die Brust des Alben. Dieser sank zu Boden, brachte nur mehr ein Blubbern hervor.
Schon parierte er den nächsten, dem er die Spitze des Schwertes in den Schädel rammte. Der Albe weinte Blut.
Er zog das Schwert wie ein Beil aus dem Hackstock heraus, holte Atem und ließ den nächsten Gegner näher treten.
Listige Augen blitzten aus dem Helm hervor, ein Zischen drang an sein Ohr: "Sag mir deinen Namen ich werde ihn deiner Frau in ihr Gesicht ritzen!"
Verächtlich erwiderte Ruet: "Und dann würde sie dich dennoch mit bloßen Händen töten!"
Er wich aus und ließ den Gegner ins Leere laufen.
Der Albe mußte eine hohe Position besetzen, so wie er gekleidet war und welch Hochmütige Tonlage er benutzte.
"Sag mir deinen Namen!", rief der andere Zornig. "Ich werde ihn deiner Mutter auf die ausgerissene Zunge schreiben!"
"Und gleich danach würde sie dich mit dieser erwürgen!"
Wie konnte dieser Wicht wissen, dass Ruets Mutter in Duata wohnte, Hauptstadt der Alben.
Der Albe setzte wieder zum Angriff an, doch Ruet ließ ihn wieder ins Leere taumeln.
"Was bist du für ein feiger Hund! Kannst du nicht kämpfen?", brüllte der Albe.
"Frag doch am besten deine Brüder die um dich herum am Boden im Dreck liegen!", erwiderte er ruhig.
"Ist das hier etwa ein Tratsch wie die Dirnen ihn pflegen!", schrie der Albe wütend und raste auf ihn zu. Er wich kurz aus, versetzte ihm aber einen Streich, der ihm die Beine unter seiner Kontrolle verlieren ließ. Sie brachen regelrecht ab und nur ein rötender Einriss auf dem Rücken des Alben zeugten von der zerhackten Wirbelsäule.
Ruet trat zu ihm drehte ihn auf den Rücken um ihm ins Gesicht zu schauen.
"Mein Name ist Ruet und mein Zorn ist der Tod!", zischte er und verließ den Blutenden und Wehrlosen.


"Mein König! Fürst Athlen ist gefallen!", ein Laufbursche rannte zwischen den Lagerfeuern zur Stätte des Königs von Ferlodiod hin. Er saß dort, hielt abwesend einen Krug mit heißem Gull in der Hand. Seine dunklen Augen starrten in die Flammen des Lagerfeuers vor ihm. Er trug eine leichte dunkle Rüstung, schmucklos und praktisch.
"Mein König!", keuchte der Laufbursche nach Atem ringend.
"Sie haben einen Gegenschlag geführt! Fürst Athen ist gefallen!"
Menekles hob langsam den Kopf, sein Gesicht verzog sich zu einem mitleidigen Lächeln.
"Wohlwahr ein Verlust, er war einer meiner besten Krieger, wenn nicht der beste. Berichte, wie kam er zu Tode!"
"Es war der General! Er hatte gewütet wie ein Unmensch. Die Krieger aus Fürst Athens Gebiet bekamen es mit der Angst zu tun, sie zogen sich zurück. Doch Fürst Athen trat ihm in einem fairen Zweikampf gegenüber. Der General hat mit dem Fürsten gespielt Herr. Mich überkommen immer noch Schauer, er ließ ihn des Öfteren ins Leere laufen, provozierte den Fürsten, mit einer ruhigen Arroganz!", berichtete der Laufbursche und Zitterte.
"Sie wehren sich erbittert!", murmelte Menekles.
"Bringt ihn mir lebend! Ein Mann mit solchem Mut hat es nicht verdient von einer Übermacht von Schwächlingen besiegt zu werden!", rief der König nun, erhob sich und brüllte: "Söhne von Huren! Kämpft nicht wie Mädchen mit Löffeln sondern wie Riesen mit Bäumen! Ein einziger Mann, der General, den ihr schon fast mit dem Tod vergleicht, ist einer, bringt mir diesen Unmenschen und ihr werdet mit dem Besitztum von Fürst Athlen belohnt!"
Die Männer gaben laute Zurufe, Rufe die sich über die nächtliche Ebene voll mit Tausenden Krieger breiteten.
Alben, Stahl und Feuer, in der Hand von Göttern, der Tod von den Uneinnehmbaren.


Er stand neben seinem König, der am Boden kauerte. Ein grauer Nieselregen hatte eingesetzt, durchnäßte langsam die Kleider und den Mut der Waletra.
"Vor nicht allzu langer Zeit glaubte ich noch an den Frieden. Jetzt wird mir gerade bewußt, dass ich in einigen Stunden sterben werde, dass wir alle sterben werden. Dennoch kann ich beruhigt gehen, das Mädchen und ihre Mutter sind in Sicherheit!"
Er fantasiert, dachte Ruet, sah auf den müden Krieger vor sich. Die Königin würde sich in Sellius den Alben stellen.
"Einst trug ich noch Unbesonnenheit in meinem Geist. Ich habe geheiratet, nahm die Krone auf mein Haupt und bald darauf wurde ich glücklicher Vater. Und jetzt wenn ich in die kalten Augen der Drachen blicke und das Geschrei meiner Gegner höre, ertrage ich es kaum auf dieser Welt zu sein. Soviel Tod um mich herum, erstarrte Gesichter schauen mich klagend an, getrocknetes Blut klebt an meinen Händen und nichts vermag es je weg zu waschen. Meine Schwester hat es kommen sehen sie hat immer gewusst was zu tun war, und dann als sie starb stand ich alleine da, unbeholfen und nur auf mein Herz und meinen Stolz hörend. Ich habe sie geliebt, sie war meine zweite Hälfte", der König von Viandorlin verstummte, stützte sich an Ruet auf und seufzte. Er gürtete sein Schwert, nahm seinen Weinbecher den einer seiner Männer in die Hand hielt und schüttete es in das Lagerfeuer vor ihm. dann wandte er sich ab, gebot seinen Treuen Gefährten ihm zu folgen. Die Flammen zischten tranken gierig das süße Getränk ließen den Geruch von Blut aufsteigen.
Der König von Viandorlin schreitet in die Gruft, seine Krieger geleiten ihn hinein, ihre Schwerter baren ihn auf, ihr Blut sind die Tränen des Abschieds.


Ruet hatte es kommen sehen, doch er konnte nichts tun, wie als wäre sein Kopf abgehauen stand er da, sein Körper parierte, hieb in seine Gegner, doch der Blick ruhte auf seinem Herren.
Das Schwert fuhr hinterhältig in den Körper des Königs. Der König fiel auf die Knie, röchelnd und um Atem kämpfend, die Augen aufgerissen auf etwas fernes gerichtet.
Mit einem Brüllen zerschmetterte Ruet einen Kopf, dann rannte er zu seinem Herrn.
Langsam sank der Oberkörper in sich zusammen. Er neigte sich zurück und Ruet fing ihn gerade noch auf.
"Mein König, Ihr ward ein tapferer Mann. Ich könnte nicht stolzer sein als so einem Herrn gedient zu haben!", sagte Ruet, hielt den Kopf in seinen Händen.
Plötzlich krallte sich die Hand des Sterbenden um seine Schulter.
"Meine Schwester starb im Kindbett!", brachte er hervor.
"Eure Tochter ist in Sicherheit, das Erbe ist bewahrt“
“Selledon ist mein Neffe!", er gurgelte, Blut rann ihm aus dem Mund, das gleich darauf vom Regen verwaschen wurde. Er starrte den König fassungslos an. Seine Neffe....
"Wenn sie stirbt wird

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Kommentare

Marc Fleischhauer schrieb am 2007-10-26 15:05:20:
Wow, deine Geschichte ist Klasse. Ich mag deinen Schreibstil. Bin schon auf den Hintergrund des Kampfes und der Personen gespannt. Insgesammt hätten manche Stellen etwas flüssiger sein können. Aber das wird sicherlich verstärkt kommen, wen du mitten in der Geschichte bist. Sehr Fantasyreich. Ich werde auf jeden Fall den Fortschritt der Geschichte verolgen.

LG Marc ( Dark___Angel)

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