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Kategorien > Fantasy Liebes Drama > Düsteres

1. Kapitel, "Vier neue Schüler"

von WeepingWillow

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Ich habe noch keinen passenden Titel für meine Geschichte. Wenn ihr Ideen habt schreibt sie mir gerne ich würde mich freuen. Das ist noch nicht Überarbeitet, nur ein erster Entwürf, des ersten Kapitels.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen. ^^

(pfeifer.maincoon@googlemail.com)


Sunville.
Das Städtchen in dem die Sonne nicht so oft schien, wie der Name es versprach. Es war eine kleine Stadt, wenn man es überhaupt als solche bezeichnen konnte. Ich sage mal, es war ein kleiner Ort, am Rand der Küste. In einer ziemlich abgelegenen Gegend direkt am Meer.

Als meine Mom bei einem Autounfall tödlich verunglückte, verschleppte mich meine Dad hier her. Damals war ich gerade vier und nach fast vierzehn Jahren lebten wir immer noch in Sunville, allein in einem kleinen Einfamilienhaus, am Rand des Ortes.

Um Sunville herum gabt es fast ausschließlich Wälder, durch die kleine Bäche flossen und vereinzelte Felder auf denen Heu und Stroh, für die Pferde und die wenigen Kühe wuchs, die auf den dürftigen Weiden Grasten. Die Stadt lebte mehr oder weniger von den Touristen, die meist in den Sommermonaten durch die Wälder streiften oder Touren auf den Pferden machten, auf der Such nach kleinen Abenteuern.

Es gabt zwei Geschäfte die Wahre für Touristen verkauften und einen Laden in dem man das Nötigste zum leben bekam, wenn man bescheiden war.

In Sunville war es immer ziemlich ruhig. Kleine Dinge wurden dann zur Attraktion gemacht. Zum Beispiel wenn die Katze meiner uralten Nachbarin stiften ging, und sich dann auf dem Apfelbaum von irgendjemandem wieder fand, wurde daraus schon totale Aufregung, worüber sich noch tagelang unterhalten wurde. Was ich nicht so recht verstehen konnte, da das die Katze seit einigen Jahren regelmäßig tat. Ich denke ihre Katze hatte einfach fest gestellt, dass es ganz lustig war, wenn ihre Besitzerin aufgelöst zu ihr hoch rieft. So nach dem Motto, Ätsch du kannst mich rufen wie du willst, ich komm doch sowie so nicht runter. Als Katze hätte ich mir zumindest einen Spaß daraus gemacht.

Ich war zum Strande gefahren, umringt von Freunden die genau wie ich entspannt auf ihren Decken lagen oder sich angeregte mit anderen Unterhielten. Meine Augen hielt ich geschlossen und genoss die Sonne die auf meinen Körper schien. Wie sie jede einzelne Stelle die sie traf, mit einem wohligen Gefühl erfüllte. Ich lauschte dem einschläfernd rauschenden Gesang des Meeres, wie es Welle um Welle darum kämpfte mehr vom Strand zu erhaschen.

Die Ruhe wurde schlagartig von einer bekannten Stimme unterbrochen.
„Hey Alex, nicht schlafen!“ sagte Stephanie zu mir und ich brummelte, ohne die Augen dabei zu öffnen. Sie setzte sich neben mich auf die Decke. Steph war meine beste Freundin, auf eine gewisse Art und Weise.

„Komm Alex, wir wollen Volleyball spielen. Du machst doch mit!“
„Nein ich hab keine Lust.“
„Wirklich nicht?“ drängt sie.
„Später vielleicht“, beteuerte ich, doch Steph stupste mich an. Ich öffnete langsam die Augen und schaute sie an. Ihre braunen Dackelblickaugen blickten erwartungsvoll auf mich zurück, dabei waren ihre rotbraunen Locken zu einem Knoten gebunden.

Ich verdrehte die Augen und richtete mich auf. „Na gut.“
Sie sprang freudestrahlend auf und flitzte zum Spielfeld, von weitem hörte ich sie stolz sagen, dass sie mich überreden konnte mit zu machen. Langsam hievte ich mich hoch, die Glieder noch etwas schwer vom langen liegen und trottete zu ihr.

„Na wen haben wir dann da, hast du dich bequemt uns Gesellschaft zu leisten.“ Begrüßte mich mein Freund Tom mit einem hämischen Grinsen.
Für solche Spitzen hätte ich ihn immer erwürgen können, aber ich sagte nichts dazu und lächle einfach. Ich ärgerte mich in solchen Momenten, weil mir kein lockerer Spruch auf der Zunge lag mit dem ich ihn einen ordentlichen Dämpfer verpassen konnte.

So lange waren wir noch gar nicht zusammen, einen Monat vielleicht. Tom war groß, sportlich, hatte hellbraune kurze Haare und dazu passende braune Augen. Die hübschesten Mädchen standen auf ihn, darum verstand ich nicht was er an mir fand. Er war immer Top gestylt in den neusten Markenklamotten und ich daneben in meinem Typischen T-Shirt, Jeans, Chucks Look, sah immer so…, ich würde mal sagen ich sah Schlicht aus.

Mit meinen gerade mal eins fünfundsechzig winzig kam ich mir neben im immer wie ein Winzlig vor. Ich war schon immer schlank, aber nie dürr. Mein Bauch war flach, doch nicht bemuskelt. Meine Haut war einer Kalkwand immer mehr als ähnlich, es dauerte eine Ewigkeit bis sie wenigstens etwas braun wurde. Meine dunklen Haare fielen schwer und wellig über die hälfte meines Rückens. Das einzige was mir wirklich an mir gefiel, waren meine großen grünen Augen die ich zu Hundertprozent von meiner Mom geerbt hatte. Im Allgemeinen sah ich im Gesicht sehr wie meine Mom Alice aus, nur eben einige Jahre jünger, soweit ich das von den Fotos beurteilen konnte.

Beim Volleyball spielte ich nicht lange mit, da ich das Talent hatte achtzig Prozent der Bälle zu verschlagen und die anderen schnell die Lust verloren mit mir zu spielen. Der Spaß an Volleyball war mir eh vollkommen Unverständlich, wie so einiges anders. Ich klinkte mich aus, weil ich die genervten Gesichter über meine Unfähigkeit einen ball übers Netz zu bringen, nicht mehr sehen konnte. Ich war noch nie wirklich begabt in Ballsportarten, meistens gefährdete ich mich und alle umstehenden in einem Radius von fünfzehn Metern.

Ich ging zurück zu meiner roten weißgepunkteten Decke und packte meine Sachen zusammen, verabschiedete mich von allen und beschloss mich mit meinem hornaltem Klapprad von weis ich nicht wann, auf den weg nach hause zu machen. unterwegs fragte ich mich warum Tom mich immer so dumm hin stellte, war das normal in einer Beziehung? Hatte ich ihm irgendwas getan? Ich wusste es nicht, aber andererseits war er auch zu manchen anderen so. Tom war mein erster Freund und von dem Kribbeln im Bauch, das man beim ersten Kuss haben soll, hatte ich auch nichts gespürt. War ich da irgendwie anders? Das sollte doch eigentlich so sein, oder nicht? Ich fand es merkwürdig, man liest darüber in Büchern oder sieht es in Filmen, es musste doch irgendetwas dran sein, an den Schmetterlingen im Bauch.
Hatte ich denn wirklich Gefühle für ihn, fragte ich mich selbst. Doch die einzigen Gründe die mir einfielen, warum ich mit ihm zusammen war, hatten rein gar nichts damit zu tun das ich ihn Liebte. Tom hatte mich mehr oder weniger überredet mit ihm zusammen zu kommen und ich dachte mir, man kann es ja mal versuchen, warum nicht. Aber nun war ich mir nicht mehr so sicher ob das denn eine Gute Entscheidung gewesen war.

Gedankenversunken blickte ich langsam auf und stellte plötzlich fest, dass ich zu weit gefahren war.
„Verdammt noch mal, nimm die Gedanken zusammen Mädchen“, fluchte ich und drehte um. Ich war zwar bloß ein paar Häuser zu weit, aber trotzdem. So was passierte mir ständig, wenn ich über irgendetwas nach

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