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von
Selancia
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Der Regen peitschte mir hart ins Gesicht als ich Richtung Wald stürmte. „Beruhige dich“, flüsterte ich mir beschwichtigend zu. „Du hast sie bis jetzt alle bekommen“. Mein Schritt verlangsamte sich und ich trat in den Wald ein. „Nichts von ihr zu sehen“, dachte ich und ging tiefer in die Dunkelheit. Nur Stückweise warf der Vollmond sein Licht durch das Blätterdach. Von einer dieser seltenen Lichtsäulen erfasst, lag ihr roter Schal auf dem Waldboden. Im vorbeigehen nahm ich ihn mit und steckte ihn in meine Tasche. „Nicht mehr Spuren als nötig sind“, murmelte ich mit einem Grinsen in mich hinein. Ich hatte sie in einer Bar gesehen. Sie war eines von den jungen Dingern, die sofort mit einem mitgingen. Das wusste ich sofort. Somit war die Wahl auf sie gefallen. Nach ein paar Drinks steuerte ich sie sicher und ohne Gegenwehr in mein Auto. Wer konnte denn ahnen, dass sie aus heiterem Himmel ihre Meinung ändert? Ohne Vorwarnung sprang sie aus meinem Wagen und rannte weg. Leicht gereizt stecke ich mein Messer, welches ich zu meinem Vergnügen an ihre Kehle gehalten hatte, wieder in die Tasche und sah ihr nach. Was geschehen war, war geschehen und somit musste ich die Sache im Wald zuende bringen. Ich holte meine Gedanken wieder zurück an Ort und Stelle und konzentrierte mich auf die Jagd. Rechts von mir entdeckte ich eine laufende Gestalt weiter hinten im Wald. Schnellen Schrittes machte ich mich in die Richtung der Flüchtigen auf. Je näher ich kam, umso besser konnte ich sie hören. Es war ein schweres Atmen, von Angst erfüllt. Ich hielt einen Moment inne, richtete meinen Kopf gen Himmel und atmete tief durch die Nase ein: „Ich kann deine Angst riechen“, rief ich spöttisch in den Wald hinein. „Ich werde dich bekommen. Je mehr Angst du hast, umso mehr Spaß macht es mir.“ Durch meinen kurzen Stopp schien ich ihre Spur verloren zu haben, aber das Schicksal wollte es, dass sie hinfiel und nicht weiterlaufen konnte. Ich hörte ein leises Murmeln, folgte diesem Geräusch und fand sie am Waldboden liegend vor. Ihr Gesicht war verschmutzt und Angstverzerrt. „Sprichst du dein letztes Gebet?“, fragte ich missbilligend. „Glaubst du, dass Gott dir, einem so schamlosen Geschöpf, helfen würde?“ Ohne eine Antwort abzuwarten, beugte ich mich über sie und holte mein Messer raus. „Keine Angst, ich werde es schnell machen.“, flüsterte ich ihr zu. Ich holte aus und spürte plötzlich etwas hartes im Rücken. „Lassen Sie das Messer fallen und treten sie von der Wachtmeisterin zurück.“, brüllte eine Stimme hinter mir. Verwirrt starrte ich mein Opfer an. „Wachtmeisterin?“, stammelte ich fragend. Sie erhob sich und entgegnete mir mit einem triumphierenden Gesichtsausdruck: „Wachtmeisterin Sanders. Ich wurde auf sie angesetzt. Ich passe in ihr Beuteschema, nicht wahr? Und sie sind uns in die Falle getappt“. Ich blickte mich um und sah immer mehr Polizisten aus der Dunkelheit treten. „Abführen!“, rief die Stimme hinter mir. 22 Mal war es gut gegangen. Jetzt haben sie mich.
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Kommentare
Johannes Beck schrieb am 2009-04-30 23:17:49:
Gut, gefällt mir.
lg jo
Anna schrieb am 2009-03-04 15:26:54:
Deine Geschichte ist echt super, super, super toll geworden!!!!!!!!!!!=)
Ella schrieb am 2009-02-22 20:47:33:
Gefällt mir sehr! =)
LuckyStar schrieb am 2009-02-17 10:18:38:
Deine Geschichte gefällt mir! Hat mir Spaß gemacht sie zu lesen!
LG Sabrina
Traumfänger schrieb am 2009-02-16 16:35:00:
Dein Schreibstil gefällt mir.
Weiter so!
Gruß, Silke
Julesun schrieb am 2009-02-15 21:47:07:
:) sehr gut meine liebe =)
Gimliy schrieb am 2009-02-15 21:28:52:
Sehr sehr gute Geschichte! Sie gefällt mir wirklich ausgezeichnet!
Gibt nichts zu meckern! Du bist sehr begabt, Spannung aufzubauen und sie erst am Ende fallen zu lassen!
lg: Gimliy
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