24 Stunden
von
Kevin Scharr
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Manchmal lebt man in den Tag,
ohne es zu wissen.
Ob man sich denn selbst noch mag.
Liegt abends in den Kissen.
Schaut durch ein Fenster hoch zum Mond,
wünscht sich ihn zu begleiten.
Schläft wieder ein, um beim Weckerton,
das Frühstück zu bereiten.
Und wieder sind es 24 Stunden,
zum Glück bin ich so lang nicht wach.
Ich werd die Sekunden zu Minuten runden,
dann denk ich nich so lange nach.
Wenn man liebt, dann lebt man auch,
so sollt es jedenfalls sein.
Doch wenn ich lieb, dann leb ich kaum,
ich hoff sie könn mir verzeihn.
Wird man älter, wird man weiser,
härter oder weich?
Wird man kälter, wird man leiser
oder bleibts eh alles gleich?
Und wieder sind es 24 Stunden,
zum Glück bin ich so lang nicht wach.
Ich werd die Sekunden zu Minuten runden,
dann denk ich nich so lange nach.
Heut morgen bin ich aufgewacht,
hab mir die Zeit genommen.
Hab über mich mal nachgedacht
und bin zum Schluß gekommen.
Das ich mich so mag wie ich nun bin,
da kann die Zeit auch nichts dran drehn.
Doch woran liegt dabei der Sinn,
das werd ich morgen dann mal sehn.
Und wieder sind es 24 Stunden,
zum Glück bin ich so lang nicht wach.
Ich werd die Sekunden zu Minuten runden,
dann denk ich nich so lange nach.
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