3,0
von
Tamim Hamid-Roya
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Die Schulglocke läutete es war der letzte Tag vor den Ferien und die Pause war gerade vorbei. Meine Freunde und ich freuten uns schon auf die langen Ferien. Sechs Wochen keine Schule keine Lehrer einfach nur herrlich. Es war die letzte Stunde des Tages und wir freuten uns schon auf das Ende der Stunde. Als alle saßen merkte ich, dass mein Nachbar, und gleichzeitig mein bester Freund, nicht da war. Anscheinend merkte es niemand außer mir. Ich dachte bei mir, dass er sich wahrscheinlich verspätet. Ich wusste zwar nicht wo er in der Pause hin wollte, aber er würde bestimmt im Laufe der Stunde erscheinen. Am Ende der Stunde teilte der Lehrer die Zeugnisse aus. Als er mir mein Zeugnis gab, wies ich ihn auf das Fehlen meines Freundes hin. Der Lehrer nahm das Klassenbuch und schrieb etwas hinein. Die Schulglocke läutete. Alle Schüler rannten aufgeregt und glücklich aus den Klassenzimmern. Außer mir. Ich war immer noch in Gedanken versunken. Zuhause angekommen rief ich direkt meinen Freund an. Keiner nahm den Hörer ab. Als mich meine Mutter fragte wie das Zeugnis war, antwortete ich nicht. Sie fragte: ,,Was ist los? Bist du gekränkt wegen des Zeugnisses? ,,Nein, antwortete ich ,,es ist nur, Peter war heute nicht in der letzten Stunde und er ist auch nicht zu Hause.,,Wahrscheinlich ist er nur vorzeitig abgereist und hat sich sein Zeugnis beim Sekretariat abgeholt, tröstete mich meine Mutter. ,,Das kann nicht sein, wir dürfen uns am letzten Tag nur frei nehmen, wenn man abreist, aber erstens hätte Peter mir gesagt wenn er abreisen würde und zweitens sind seine Eltern schon vor zwei Wochen nach San Marino geflogen. Ich ging auf mein Zimmer und spielte etwas Xbox. Als mir langweilig wurde ging ich raus und machte mich auf den Weg zu Peter. Auf einer Bank, nicht weit weg von Peters Haus sah ich einen Jungen der sah aus wie Peter. Ich sah ihn nur von hinten aber ich war mir sicher es war Peter. Ich ging zu ihm, legte meine Hand auf seine Schulter und sagte: ,,Verdammt noch mal wo warst du heute in der Schule. Der Junge wendete sich zu mir und sah mich an. Es war nicht Peter. Es war ein Japaner der eine Dose Cola trank. Ich entschuldigte mich und setzte meinen Weg zu Peter fort. Als ich angekommen bin sah ich vor der Haustür einen Brief liegen. Er war an Peters Mutter adressiert. Ich klingelte an der Haustür, aber keiner öffnete. Ich machte mich auf den Heimweg und merkte gar nicht, dass ich noch den Brief in der Hand hielt. Als ich die Haustür aufschließen wollte merkte ich dies. Ich setzte mich in mein Zimmer und las den Brief. Darin stand: ,,Wir haben ihren Sohn, falls sie ihn wiederhaben wollen kommen sie am Freitag um 12 Uhr zur Breiten Straße mit 15.000. Eine Entführung. Was sollte ich machen? Ich ging zu meiner Mutter und zeigte ihr den Brief. Sie erschrak ebenfalls und sie rief natürlich direkt die Polizei an. Als die Polizei ankam lasten. Sie gaben mir Essen mit vielen Kohlenhydraten gegeben ich weiß zwar nicht warum, aber es hat sehr gut geschmeckt. Am nächsten Tag zog ich mein Deutschland-Trikot an und ging zum nächstgelegenen Sportplatz. Auf dem Weg sah ich ein schwarzes Auto, das an mir vorbei fuhr. Es fiel mir auf, weil es am Tag der Entführung nach der Pause gerade von unserer Schule abfuhr. Ich sah wie es hinter dem Sportplatz hielt und ein schwarzhaariger Mann ausstieg. Ich ging auf das Haus zu und ich sagte zu mir selber: ,,Ganz ruhig ich schau mir ja nur das Haus an . Als ich in das Fenster blickte, sah ich die Schuhe von Peter. Es waren genau die gleichen da war ich mir sicher auf dem einen war ein Tic Tac Toe Feld auf dem anderen eine Pflanze, die eigentlich eine Brennnessel sein sollte. Ich wartete. Es kam mir vor als wenn schon 2 Stunden vorüber wären. Ich schaute auf meine Uhr und erkannte, dass ich erst vor einer halben Stunde von zuhause weggegangen bin. Endlich ging im Haus die Tür auf. Herein kam Peter. Gefesselt und geknebelt. Der Mann setzte Peter auf einen Stuhl zog sich eine Maske an und nahm Peter die Augenbinde ab. Ich rannte nach Hause und rief aufgeregt meiner Mutter zu: ,,Mama, Mama ich hab Peter gesehen er ist bei
nein in
nein bei dem Sportplatz, wo ich gerade war in einem Haus! ,,Bist du dir sicher? fragte mich meine Mutter ,,Ja ganz sicher! Meine Mutter rief sofort die Polizei an und diese fuhr mit uns zu dem Haus wo ich Peter gesehen hatte. Der Mann kam mit Peter im Schwitzkasten und einer Pistole in der Hand hinaus. Die Pistole war direkt auf Peters Kopf gerichtet. Der Mann schrie: ,,Geht weg oder der Junge ist eine Leiche! Bumm! Ein Schuss löste sich und traf den Mann direkt in den Kopf. Er fiel tot um und das Blut floss auf den Boden. Peter fiel auch auf den Boden, aber er war noch am Leben. Er lief zu uns rüber und weinte vor Freude, dass er wieder frei war. Bumm! Noch ein Schuss löste sich diesmal traf es Peter mitten ins Herz. Alle erschraken. Kurz danach stürzte sich ein Mann von dem Haus direkt mit dem Kopf auf den Boden. Ich versuchte Peter wachzurütteln. Er sah mich an und fragte mich: ,,Was ist mein Zeugnis Durchschnitt? ,,3,0 antwortete ich und Peter starb.
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