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Kategorien > Vampire > Fantasy

A New Vampires Story IV

von Jo

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KAPITEL IV

Am nächsten Tag stand eine Ratsversammlung an. Sie wurde immer Mitte des Monats abgehalten. Jocelyn hatte diese elenden Versammlungen vor 600 Jahren eingeführt, um ihr Volk besser verstehen zu können. Alle Ratsmitglieder versammelten sich im Anwesen des Ältesten und die Probleme wurden nach und nach besprochen. Sie hatte schon lange die Nase voll davon, denn sie liefen immer aus den Rudern und es wurde immer ein Disaster daraus.
Während sich Jocelyn in ihre Amtstracht zu quetschen veruchte, verdunkelte Jeronimus die Bibliothek, da der Ältestenrat nicht so sonnenresistend wie Jocelyn war.
Jocelyn war verzweifelt; diese verfluchten Kleider waren einfach zu eng. Sie hatte sich die Corsagen total abgewöhnt und jetz kam sie nicht mehr rein. Sie zog ein Dienstmädchen, das zufällig an ihrem Zimmer vorbeikam, zu sich und bat sie ihr zu helfen. Das Mädchen musste lachen aber es half ihr liebend gern.
Gegen Mittag trafen die Ratsmitglieder an und versammelten sich in der Bibliothek. Jocelyn setzte sich an den Tisch und die Anderen folgten ihrem Beispiel. Sie wollte diese Besprechung so schnell wie möglich hinter sich bringen. Sie bekam in dieser Tracht jetzt schon keine Luft mehr.
Der erste Punkt der besprochen wurde, waren die Vampirjäger...so wie die letzten 400 Jahren und jedes Mal ging es zu ihrem Erstaunen anders aus.
,,Es werden immer mehr! Und als ob das nicht schon reicht werden diese Verwunschenen immer gefährlicher und gerissener!” begann der Jüngste, der nur einige Jahrhunderte jünger als Jocelyn war. ,, Erst letzte Woche haben sie Bartholomew II auf brutalste Weise ermordet. Mit Eisengeschossen die so lang wie mein Arm waren! Und noch will ich Euch das grausamste verschweigen!” beunruhigendes Gemurmel folgte.
Jocelyn warf ihm einen beschwichtigenden Blick zu. ,,Davon habe ich gehört und ich bedaure das sehr. Ich habe Bartholomew sehr geschätzt. Ich wurde vor zwei Tagen auch überfallen. Oder genauer gesagt, sie haben es versucht. Ich und Jeronimus kamen ihnen zuvor.” sagte sie ruhig. Einige sogen scharf die Luft ein. Andere gaben erstaunte Geräusche von sich. Jeronimus erhob sich. ,,Das stimmt. Doch ich hatte diese Unwissenden schon lange im Auge. Ich wollte mich nur vergewissern das sie nicht reine Menschen waren. Ich war nur einen Moment abgelenkt und sie hatten mir die Schulter durchbort. Mylady und ich hatten dennoch schnell die Kontrolle darüber.” Er nahm wieder Platz und Jocelyn nickte ihm dankbar zu.
,,Ich werde mich persönlich darum kümmern. Ich habe vor kurzem gehört, dass sich in den Highlands eine Gruppe aufsäßiger Vampire befindet. Sie sollen momentan die Stärksten von uns sein...außgenommen von uns. Ich bin auf der Suche nach diesen zwielichtigen Gestalten und würde mich gerne selbst davon überzeugen.” Sie blickte in die Runde und erblickte nur Empörung.
,,Mylady...” begann der Zweitälteste. ,, Ihr wollt unser Schicksal in den Händen dieser Abtrünnigen lassen?!ich schlage vor wir schicken unsere Armee. Sie hat schon viel zu lange geruht und...”
-”Nein!”unterbrach ihn Jocelyn. ,,Wir leben in einem Zeitalter in dem Krieg unangebracht ist. Außerdem vergeude ich nicht mein Blut an etwas, dass ich auch alleine schaffen kann.”
Ihre Augen verengten sich zu Schlitzen und keiner wagte noch etwas zu sagen. Die Wut der Ältesten auf sich zu richten war viel zu gefährlich...obwohl nicht alle immer ihrer Meinung waren. Sich gegen sie aufzulehnen wäre dumm. Ihre Macht war unvorstellbar groß.
,,Wie gesagt werde ich das persönlich regeln. Meine Herren, ich hoffe sie vergessen nicht, dass ich noch eine Rechnung mit diesen Menschen zu begleichen habe. Ich werde jeden einzelnen Jäger finden und vernichten. Ich brauche nur etwas Hilfe und bin auf der Suche nach diesen Gefährten...”
Jeronimus machte ein undefinierbares Geräusch. Sie ignorierte es.
Einem der Ratsmitglieder war es nicht entgangen und unterbrach das Schweigen.
,,Einen Gefährten, Mylady? Ich schlage vor ihr nehmt Jeronimus mit. Er ist euer treuster Freund und euer bester Untertan. Was wäre dagegen einzuwenden? Und eine Sache ist da noch die wir vorher klären sollten. Ihr müsst euch langsam einen Schüler und Anwärter suchen. Seit über 700 Jahren seit ihr nun Älteste und die Ausbildung dauert seine Zeit. Ihr solltet euch langsam um Nachkommen sorgen...”
Sie schwieg eine Zeit lang nachdenklich. ,,Ich denke mein Privatleben steht hier nicht zu Debatte.” fing sie genervt an. Dieses Thema wurde Jedesmal angesprochen und Jedesmal nervte es sie aufs Neue. ,,Ich werde mir einen Gefährten suchen und diese Pest vernichten, die unser Volk schrumpfen lässt und uns dazu zwingt sich zu verstecken wie räudige Köter. Und zum Thema Schüler...Jeronimus ist mein Schüler, er ist es immer gewesen. Einen besseren Anwärter und Schüler werde ich kaum finden. Ich habe ihm alles gelehrt was ich weiß. Die Sitzung ist damit beendet. Ich erwünsche nächsten Monat ihre Anwesenheit, meine Herren.” Sie erhob sich und eilte mit erhobenen Hauptes aus der Bibliothek. Noch länger und sie wäre der Ohnmacht nahe gewesen. Dieses Kleid würde sie demnächst mal verbrennen, dachte sie verärgert. Kurz vor ihrem Zimmer, das auf dem selben Stockwerk wie die Bibliothek lag, holte sie Jeronimus ein.
,,Dein Schüler?!Wann hattest du die Güte mir davon zu erzählen?” fragte er sie wütend und Griff nach ihrem Arm, womit er sie zum Stehenbleiben zwang. ,,Das ist nicht der richtige Augenblick dies zu besprechen.” entgegnete sie ihm kühl und ein bisschen außer Atem, dieses Kleid schnürte ihr die Luft ab und länger würde sie nicht mehr aushalten.
Doch Jeronimus bemerkte es anscheinend nicht und war überhaupt nicht zufrieden mit ihrer Antwort. Er riss sie zu sich herrum. ,,Wann ist denn der richtige Augenblick? Es gibt einiges zwischen uns, das wir klären müssen, bevor du mich zum Anwärter erklären kannst!”sagte er mit drohender Stimme ohne zu bemerken, dass die Ratsmitglieder das Geschehen interesiert beobachteten. ,,Dies ist er nicht!”fauchte sei ihn an und befreite sich von seinem Griff. ,,Und zieme deine Zunge, wenn du mit mir redest. Noch bin ich hier die Älteste, verstanden?”setzte sie nicht weniger aggressiv hinzu. Mit einem Blick zu den Ratsmitgliedern sagte sie: ,,Und zwischen uns gibt es nichts zu klären! Das hat es noch nie gegeben!” Ihre Augen wurden dunkel vor Zorn. Viel zu dunkel. Er machte kehrt und verschwand. Als sie die erstaunden Blicke der Ratsmitglieder bemerkte, warf sie ihnen einen warnenden Blick zu und verschwand vor ihren Augen.

Das Anwesen war riesig. Als Jocelyn das Grundstück vor fast 500 Jahren kaufte war es in einem schlimmen Zustand. Sie ließ es vor langer Zeit ausbauen und vergrößerte es um eine Etage. Auf der Obersten befanden sich die Bibliothek und ihre Schlafgemächer die größer als gewöhnlich waren. Außerdem führten zwei Terrasentüren, eine jeweils im Flur und eine in der Bibliothek, zu einer großen und sehr geräumigen Terrase. Dort standen jede Menge Apparaturen die für ein menschliches Auge sehr

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Kommentare

Black Rose schrieb am 2007-08-28 18:48:56:
Echt geil ich könnte gerade weiter lesen.

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