A cold Nightmare
von
Valador
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A cold nightmare
Inhaltsverzeichnis
• Kapitel 1
- Das Anwesen jetzt Seite 03
- Im Angesicht des Todes Seite 04
- Freund oder Feind? Seite 07
- Held? Wer? Ich? Seite 08
• Kapitel 2
- Dreamcatcher Seite 09
- Annäherungsversuch Seite 10
- Krankenhausbesuch Seite 12
- Hallenbesichtigung Seite 13
- Ein Stückchen Alltag Seite 17
• Kapitel 3
- Männergespräche Seite 20
Homepage: www.a-cold-nightmare.de.vu
E-Mail: pain.1988@hotmail.de
***Namen und Handlungen sind frei erfunden***
Kapitel 1
Das Anwesen jetzt
Es war ein kalter und verschneiter Dezembertag fünf Tage vor Weihnachten. Ich studierte in meiner Heimatstadt Essen, mitten im Ruhrgebiet, Medienwissenschaft.
Traumjob – Journalist
Ich führte kein schlechtes Leben, eigenes Auto, eigene Wohnung.
In Sachen Beziehungen muss ich Sie leider enttäuschen, aber dies wird sich im Laufe der meiner Geschichte ändern. Zu meiner Person gibt es nicht viel zu sagen.
Der durchschnittsdeutsche halt mit einer Vorliebe für Heavy Metal. Aber das tut hier nichts zur Sache.
Es war viertel nach zwölf. Ein paar meiner Freunde aus meinem Kurs und ich saßen in der Cafeteria und redeten über dies und das. David kam zu mir und sagte: „Ciao John, wir sehen uns morgen.“ Mit diesem Satz hatte er sein wohlverdientes Wochenende begonnen. David war am Gymnasium mein bester Kollege, jetzt studierte er Jura. Ich bin ganz schön froh dass ich diesen Beruflichen Werdegang nicht gewählt habe. David hatte mal versucht mir seine Unterlagen zu verdeutlichen. Ich verstand nur Bahnhof. „Nur noch zwei nervige Stunden Deutsch und wir haben es überstanden.“, sagte ich zu Till und Lucy.
Till ist mein bester Kumpel, wir kennen uns schon seit dem Kindergarten. Wir gingen so zusagen durch dick und dünn. Nur an diesem Tag war er komisch drauf. „Was ist los? Schlecht geschlafen?“, fragte ich. – „Ich weis auch nicht. Irgendwie ist heute nicht mein Tag.“ Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht wie recht er hatte.
Lucy kenne ich erst seitdem ich hier studierte. Sie wiederholte dieses Semester. „Na toll, Wiederholer.“, dachte ich Anfangs aber jetzt ist sie die beste Freundin die ich überhaupt habe. Sie wohnt zwei Stockwerke über mir. Sie denken jetzt sicher, wie kann man im selben Haus wohnen, und sich vorher nicht mal gekannt haben? Glauben Sie mir, das geht. An diesem Tag war sie gereizt. Ihr Vermieter hat ihr mal wieder mit der Kündigung des Mietvertrages gedroht, da sie vier Monate mit der Zahlung im Rückstand war. Ich hatte ihr angeboten, ihr das Geld zu leihen aber Lucy wollte nicht. Im Ernstfall würde ich sie sogar bei mir wohnen lassen. Ja, ich mag sie.
Im Angesicht des Todes
Es schellte zum Stundenbeginn. Wir gingen gemütlich in den Klassenraum. Unser Lehrer war noch nicht da, was für ihn ungewöhnlich war, aber wen interessierte dies? „Besser gar nichts lernen als zu viel.“ Kein guter Merksatz fürs Leben.
Eine viertel Stunde verging, nichts passierte. Wir alle hatten sowieso was anderes zu tun. Die einen unterhielten sich über belanglose Dinge und andere holten ihren Schlaf von letzter Nacht nach. Ich stand mit Till und Lucy am Fenster. Wir redeten mal wieder über Themen die die Welt nicht interessierte. Naja, eigentlich redete Till viel mehr als Lucy oder ich. Er berichtete, wie fast jeden Tag, von irgendeinem Musik Konzert und versuchte uns mal wieder zu überreden einmal mitzukommen. Man muss dazusagen, dass wir drei fast denselben Musikgeschmack besitzen, aber wie so oft gaben wir zur Antwort „Ne tut uns leid wir müssen noch was für die Uni vorbereiten.“ Oft war dies nur eine Notlüge. Ich bin halt nicht so ein Konzertgänger wie Till und Lucy fehlte oft das nötige Kleingeld dafür. Ich bemerkte mehrere Schwarze Transporter auf dem Unigelände. „Wohl mal wieder ne große Reparatur.“, sagte ich. Dies kam hier allerdings häufig vor, hier und da war immer was defekt. Weitere zehn Minuten später, als immer noch keine Lehrperson in Sicht war, nahm Lucy ihre Tasche und sprach „So, mir reicht das Warten. Ich geh nach Hause.
Ich muss noch was mit meinem Vermieter klären.“ „Sag jetzt besser nichts.“ flüsterte mir Till zu, „Die ist geladen.“ Ich hielt dies für einen guten Rat und gab keinen Kommentar von mir. Fünf Minuten später betrat dann endlich Herr Lange den Raum und begann den Unterricht. Seine Erklärung für die Verspätung war, dass er noch ein Gespräch mit einem seiner Schützlinge führen musste. Auf dem Unterrichtsplan stand: Ausdrucksweise des modernen Journalismus. Ich frage mich warum Lehrer eigentlich immer am letzten Unterrichtstag vor den Ferien noch mit neuem Unterrichtsstoff beginnen müssen? Die Antwort werde ich wohl bei mir nicht finden.
Nach einer Weile passierte etwas Ungewöhnliches. Es schellte zum Stundenende, aber auf den Fluren passierte nichts. Auch der alltägliche Lärm auf dem Unigelände blieb aus. Da unser Kurs eh noch gut sechzig Minuten Unterricht hatte störte es mich nicht alt so sehr. Es wunderte mich aber trotzdem. Plötzlich passierte etwas Eigenartiges. Ein rundes Ding kullerte durch die Fensterluke, die über der Tür war, in den Raum. Es sah in meinen Augen mehr nach einer Handgranate aus als nach etwas ungefährlichem. Aber dies schien wohl, außer mir, keiner zu bemerken.
Ich warf meinen Tisch um und verkroch mich schützend hinter ihm. Ich schrie zu Till „Los, runter!“. Er warf seinen Tisch ebenfalls um, da er das runde Ding auch gesehen hatte, und versteckte sich hinter diesem. Ich schloss die Augen. In diesem Moment passierte es, eine heiße Druckwelle drückte mich gegen die Heizung. Ich verspürte Schmerzen an meinem Arm. Ich hörte eine Zeit lang nichts außer einem Piepen in meinem Ohr. Dieser Ton kam mir von so manchem Computerspiel bekannt vor.
Ich traute mich einen Moment lang nicht die Augen zu öffnen, da mir das Ausmaß der Tat im Gedächtnis schon bewusst war. Als ich die Augen dann öffnete war alles so wie mein Gedächtnis es mir schon prophezeit hatte. Überall im ganzen Raum lagen Leichen, Körperteile und Blut herum.
Es sah aus wie auf einem Schlachtfeld im Krieg. Nur mit dem Unterschied das dies mein Klassenraum war. „John?“, hörte ich von Links. Es war Till. Er versuchte seinen Tisch von seinem Bein zu bekommen. „Warte ich helf dir.“ Ich räumte meinen Lebensretter zur Seite und nahm Till seine Last vom Bein. Es sah verbrannt und etwas krumm aus. „Kannst du dein Bein bewegen?“ – „Nein, ich spüre nur das es heiß ist.“ – „Es sieht auch ziemlich verbrannt aus.“ – „Was ist hier passiert John?“ – „Ich habe keine Ahnung Till. Das einzige was ich weis ist das jemand eine Granate in den Raum geworfen hat.“ – „Aber warum?“ – „Ich weis es nicht. Du musst ins Krankenhaus Till. Warte hier ich hol Hilfe.“ – „Ich kann hier ja eh nicht weg.“, sagte er und schmunzelte. Ich wunderte mich, dass mir bis auf ein paar blaue Flecken am Arm nichts passiert ist. Ich ging rüber zur Tür, oder zumindest wo früher mal eine war. Ich wollte grade aus dem Eingangsbereich
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