Geschichte einsenden Links & Rings AGBs Impressum
Kategorieauswahl
Wir freuen uns über jeden Autor, der hier auf Storyparadies.de seine Geschichten veröffentlichen möchte.Da jeder Autor Feedback braucht, sind Kommentare, solange es sich um konstruktive Kritik handelt, möglich und auch ausdrücklich erwünscht. Bitte verwenden Sie zur Einsendung der Geschichten und Kommentare unser Formular und beachten Sie dabei unsere Regeln.
Suche


Kategorien > Action > Action

A cold Nightmare

von Valador

1 2 3 4 5 6 7 8 9

Diese zersprang in tausende Einzelteile. Endlich habe ich es mal geschafft dieses Fenster durch zerstören der Scheibe aufzubekommen. Aber warum musste ich erst eine Waffe besitzen um das Rätsel des Traumes zu lösen? Ich schaute durch das zerstörte Fenster. Ich meine Heimatstadt Essen. Oder vielmehr sah ich die mir vertraute Einkaufsmeile. Diese war feierlich geschmückt mit Girlanden, Luftschlangen und was sonst noch alles zu einem Fest gehört. Hunderte von Menschen schauten zu dem Fenster wo ich hinausschaute und jubelten mir zu. Dann wachte ich auf. „Freischießen um Ruhm zu bekommen? Das war die Aussage des Traums?“, fragte ich mich und fing an zu lachen. Bis heute habe ich diesen Traum nie wieder geträumt.

Kapitel 3

Männergespräche

Ich lief zum Italiener wo ich gestern mit Lucy zu Abend gegessen hatte. Luigi, der Besitzer der Pizzeria, kam auf mich zu und fragte was ich bestellen möchte. Traditionsgemäß antwortete ich, „Eine große Prosciutto und eine Cola.“ Luigi stimmte meiner Bestellung mit einem Grinsen zu und verschwand hinter seiner Theke. Er begann damit den Pizzateig auszurollen. Nachdem ich meine Jacke an den dafür vorgesehenen Hacken gehängt hatte setzte ich mich an einen der Tische. Mein Handy klingelte, ich ging dran. „Jo?“ – „Kommissar Jansen hier, wo sind Sie? Ich stehe vor Ihrer Haustüre aber keiner macht auf.“ – „ Das liegt daran das ich gegenüber in der Pizzeria sitze. Kommen Sie doch einfach rüber.“ – „Oh, alles klar bin gleich da.“ Nach wenigen Sekunden betrat Jansen Luigis Pizzatempel und gesellte sich zu mir an den Tisch. Wir begrüßten uns mit shake hands. Er eröffnete die Konversation mit der Frage „Und? Schon was bestellt?“ – „Ja“, antwortete ich. – „Dann werde ich dies jetzt auch mal tun.“ Jansen stand auf, lief zur Theke und bestellte etwas. Luigi drückte ihm zwei Colaflaschen in die Hand und Jansen setzte sich wieder. Er stellte mir eine der Flaschen mit dem Etikett nach vorne gerichtet hin. „Und schon irgendwas neues vom Fall zu berichten?“, fragte ich. „Nicht wirklich. Die Auswertung der Haarproben und Fingerabdrücke aus Ihrer Wohnung hat nur ergeben das…“

Jansen hielt mir einen längeren Vortrag über Genetische Fingerabdrücke und Analysen von Haarproben aber kurz gesagt, die Auswertungen haben nichts ergeben. Franks Handlanger müssen wohl mit Handschuhen gearbeitet haben und Haarausfall hatten sie zu dem Zeitpunkt auch nicht. „Das einzig spannende das wir heute außer der Sache mit der Lagerhalle noch hatten war ein ausgebrannter Kleinwagen mit einer männlichen Leiche. Aber wer die Leiche ist, falls niemand der eine Person oder einen Kleinwagen als vermisst meldet, wird sich wohl nie herausstellen.“ – „Warum?“, fragte ich. „Weil die Leiche bis zur Unkenntlichkeit verbrannt ist. Vielmehr als die Knochen können wir da nicht mehr Untersuchen. Das einzige was wir in etwa bestimmen können ist das Alter der Person, aber wie gesagt wenn sich keiner meldet der seinen Liebsten vermisst wird es schwierig mehr herauszufinden. Naja und das Auto sieht auch dementsprechend aus.“ – „Kann ich mir vorstellen.“ – „Ich hoffe ich habe Ihnen jetzt nicht den Appetit verdorben.“ – „Ne ne. Seit gestern schockt mich nichts mehr so schnell. Mich wundert nur, dass bis jetzt noch keine Presse oder das Fernsehen vor meiner Tür stand.“ – „Wer sollte denn wissen das Sie es waren der die Sache der Terroristen vereitelt hat? Sie hat ja keiner gesehen und die Polizei und sonstige Einsatzkräfte geben den Namen nicht preis. Zumal die meisten von denen diesen ja gar nicht wissen. In den Medien wird zwar gesagt, dass sie den Namen schon rausbekommen aber solange Sie, Lucy und Till dichthalten wird es immer der Unbekannte Held bleiben.“ Da war es wieder dieses Wort. Held?! „Da haben Sie recht Aber Lucy hat grade glaube ich andere Probleme als der Öffentlichkeit zu erzählen wer der Unbekannte ist.“ – „So habe ich es ja auch nicht gemeint.“ – „Ich weis. Wissen Sie seitdem Lucy entführt worden ist kann ich an nichts anderes mehr denken als an sie.“ – „Machen Sie sich nicht so viele Gedanken. Noch vor Heiligabend ist Lucy frei, dass verspreche ich Ihnen.“ Erzählen konnte Jansen mir viel. Mag ja sein das es stimmt was er sagt aber das hält mich nicht davon ab, selbst nach Lucy zu suchen.

Luigi kam zu uns an den Tisch und brachte unsere bestellten Speisen. „Buon appetito.“, wünschte uns Luigi. Er verschwand wieder hinter seiner Theke und bediente seine nächsten Kunden während Jansen und ich zu Abend speisten.

Nach gut zwanzig Minuten waren wir mit Essen fertig. Luigi räumte die leeren Teller vom Tisch und fragte uns ob es geschmeckt habe. Wir bejaten dies und er lief glücklich mit den Tellern in seine Küche. „ Sagen Sie mal, warum sind Sie heute mit Ihrem Kollegen nicht zu meinem Mitarbeiter wegen der Personalien und der Aussage gegangen?“, fragte Jansen. „Ehrlich gesagt ist das meine Schuld. Ich wollte so schnell wie möglich weg, weil ich das ganze erst einmal verarbeiten musste. Deshalb habe ich meinen Kollegen gebeten mich nach Hause zu fahren.“, loge ich. „Warum haben Sie das denn nicht gleich an Ort und Stelle gesagt. Ich hätte es doch verstanden. Ach Schwamm drüber. Ich denk mir schon was fürs Protokoll oder besser ihr Kollege wird gar nicht erst erwähnt. Ok?“ – „ Ja. Danke.“ – „Nicht der Rede wert, aber dafür erzählen Sie mir jetzt mal ganz genau wie das alles war."

Ich erzählte Jansen meinen Tagesablauf vom Radiosong Summer of 69‘ an bis zu dem Punkt als er mich bat, an der Halle zu seinem Mitarbeiter zu gehen um dort meine Aussage zu machen. Nach gut vierzig Minuten war das Gespräch beendet. „Gut. Dann habe ich jetzt alles.“, sagte Kommissar Jansen erfreut. „Dann werde ich mich mal auf zum Revier machen und anfangen das Protokoll zu schreiben.“ Jansen holte zehn Euro aus seinem Portemonnaie und legt mir diese mit den Worten „Der Rest ist Trinkgeld.“ hin. Er zog seinen Mantel, den er auf der Sitzbank deponiert hatte, an und verabschiedete sich mit dem Satz „Ich melde mich bei Ihnen wenn es was neues gibt.“ und reichte mir die Hand zum Abschied. Nach fünf Minuten stand auch ich auf und zog meine Lederjacke an. Ich wollte grade zur Kasse gehen da bemerkte ich auf der Band eine Geldbörse liegen. Nach genauerem Betrachten merkte ich, dass dies keine Geldbörse war sondern eine Brieftasche. Sie gehörte Jansen. Sämtliche Ausweise vom Führerschein bis zur Videothekenkarte waren dort drin zu finden und somit auch Jansens Polizeiausweis. Beim herausziehen des Portemonnaies muss Ihm die Brieftasche wohl rausgefallen sein. Mir kam der Gedanke, dass ich nicht als Reporter sondern als ermittelnder Kommissar in der JVA erscheine. „Wer achtet schon auf das sehr kleine und verpixelte schwarz/weiß Foto.“, dachte ich.  

FORTSETZUNG FOLGT

BESUCHT DIE HOMEPAGE www.a-cold-nightmare.de.vu

1 2 3 4 5 6 7 8 9

Kommentare

Keine Kommentare vorhanden.

Kommentar hinzufügen



Aufgrund des extremen Mißbrauchs der Kommentarfunktion sind wir leider gezwungen, die Kommentare ab sofort redaktionell zu überprüfen. Wir bitten um Ihr Verständnis.