Abschied
von
Jennifer Jenny
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Hy, Sandra !!!!
Ich wollte dir zum Schulschluss so viel sagen, was ich aber nicht konnte, denn nachdem du gesagt hast, dass du mit mir und den zwei Mädels was trinken gehen willst, wusste ich, dass ich es dir nicht sagen durfte. Ich war der glücklichste Mensch auf Erden und das wollte ich genießen. Ich habe jeden Augenkontakt mit dir genossen, aber ich habe auch mitbekommen, dass ich mir das ganze Jahr etwas vorgemacht habe. Ich habe dich persönlicher kennengelernt und auch erfahren, dass du einen Freund hast, was für mich eigentlich klar war, aber als du es gesagt hast, hat mir das sehr weh getan. Ich hätte das natürlich nie gezeigt, da ich mittlerweile schon sehr gut darin bin, Gefühle zu verstecken. Den ganzen Abend habe ich fast nichts gesagt, weil ich einfach sehen wollte, wie du drauf bist und ich außerdem viel zu aufgeregt war. Einerseits bin ich froh, dass du nicht mehr an der Schule bist (nicht böse gemeint), es ist nur weil, ich dich sonst öfters sehen würde und ich mir geschworen habe dich zu vergessen. Aber dann kommt so ein verdammter Anruf von Tamara, dass sie dich und deinen Freund im Kino gesehen hat und alles kommt wieder hoch, was ich zu verstecken versuchte. Ich muss noch ziemlich oft an dich denken und an die ganzen Augenblicke in dem Jahr, an das Tischtennisturnier, an die Supplierstunde, an einfach alles....
Ich hoffe es geht dir gut und du bist nicht allzu geschockt darüber. Sieh es einfach als Kompliment, dass du eine tolle Lehrerin und eine wunderschöne Frau bist.
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