Acht Herzen für ein Königreich
von
DanniSahne
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Fähigkeit ist es, mich zu dehnen und zu verformen, dass ich beispielsweise nach einem Gegenstand greifen könnte, der drei Meter entfernt steht.
Alex verlor das Gleichgewicht und plumpste aus ca. einem Meter Höhe auf den Boden. Ich lief zu ihm hin und streckte ihm meine Hand entgegen. Er sah zu mir empor und stammelte: “Wie ist das möglich? Ich dachte, ich muss dich vom Boden abkratzen.” Ich wusste nicht, wie ich es erklären sollte, also demonstrierte ich meine Fähigkeit, indem ich meinen Lipgloss mit einem Griff aus dem Raumschiff holte. “Ach, so, ja. Hatte ich ja ganz vergessen.”, murmelte Alex ein wenig betrübt. Ich wollte ihn später noch ein wenig ausquetschen. Der Rest meiner Crew kam auch so langsam unten an. “Ach, dir lebt ja noch! Mir wisste ja, dass der Hand deines war.”, sagte Miranda, als sie unten aufkam. “Ich denke, jetzt ist der perfekte Augenblick um zu verschwinden.”, meinte Matilda und blieb stocksteif stehen. “Wieso?”, fragte Nelly. “Weil im Gebüsch Velociraptoren sitzen, die uns jedem Moment angreifen werden.”, begründete Matilda. “Velo- was?!? Ist das was zum Essen?”, erkundigte sich Miranda. “Nicht fragen - Schokolade fressen!”, befahl Mona Lisa in gewohnt forschem Ton. Schnell würgte ich mein Stückchen runter. Diesmal kam ich im Jahr 2041 n. Chr raus. also ein Jahr nachdem die Raumsonde startete. Meine Geschichte spielt von euch aus gesehen in der Zukunft, wundert euch über nichts. Auch nicht über die Tatsache, dass euer Planet in der Zukunft von EINER Königin regiert wird.
Kapitel 5
Wir fanden uns auf einem betonierten, großen Platz. Auf dem Boden waren Linien, die darauf hinwiesen, dass es ein Landeplatz für irgendetwas sein musste. Mir ließ das, was sich im Cockpit abspielte, absolut keine Ruhe. Als sich die Gruppe trennte, blieb ich dicht bei Alex. Nach einigen Minuten fasste ich den Entschluss, ihn auf das Geschehene anzusprechen. “Das, im Cockpit, vor dem ersten Absturz, das war..?”, fragte ich mit pochendem Herzen. Er sah mir in die Augen. Nach einigen Sekunden blickte er bedrückt zu Boden und murmelte: “...rein beruflich.” Ich wusste, dass er nicht ganz ehrlich zu mir war und hauchte: “Ach ja? Wollen Sie ihre Antwort nicht nochmal überdenken?” - “Und selbst wenn ich meine Antwort überdenken würde, gibt es immer noch deinen Vater, der mich umbringt, wenn ich dich auch nur annähernd berühre.”, antwortete er und wendete dabei seine Augen nicht vom Boden ab. “Dann ist das hier auch nur rein beruflich.”, flüsterte ich und küsste ihn auf die Wange. Er schaut zu mir auf. Ich lächelte frech und gehe in die entgegengesetzte Richtung. Ich konnte nicht glauben, was ich da gerade getan hatte. Wenn mein Vater das herausbekam, verbrachte ich den Rest meines Lebens in meinem Zimmer und strickte womöglich noch Socken. Und was war, wenn er mich nicht liebte? Als ich versuchte, mein schlechtes Gewissen für einen Moment zu vergessen und heraus-zubekommen, was hier auf diesem verdammten Platz landete, legte sich plötzlich eine warme Hand von hinten auf meine Schulter. Ich drehte mich um und sah Alex, der im nächsten Moment seine Arme um meine Taille legte. Im ersten Augenblick war ich überrascht, doch dann wickelte ich meine Arme mehrmals um seinen Hals und lächelte. Unsere Lippen näherten sich. Ich schloss die Augen und wollte diesen unvergesslichen Moment genießen. Kurz, bevor es zu unserem ersten Kuss kam, hörte ich einen ohrenbetäubenden Lärm. Ich zog meine Arme wieder ein und sah in die Richtung, aus der dieser Krach kam. Im nächsten Moment wehte mir ein starker Wind um die Ohren. Ein Hubschrauber landete nur wenige Meter von uns entfernt. Er war vollkommen schwarz lackiert und hatte schwarze, undurchsichtige Scheiben. “Ach du meine Scheiße, sowas düsteres habe ich noch nie gesehen!”, rief Mona Lisa. Ich war gespannt, was aus diesem Hubschrauber stieg.
Es war schwarz gekleidete Person, und wenn man genau hinsah, konnte man erkennen, dass sie einen schwarzen Kater bei sich trug. Mir jagte es Angst ein, dass sie ihr Gesicht schwarz verhüllt hatte, denn das hatte ja nur zu bedeuten, dass sie (die Person) auf keinen Fall erkannt werden möchte. Die Gestalt setzte ihren Kater ab und dieser kam gleich auf meine Miranda zu. “Heeeee, dir hat wirklich schönes Augen.”, schnurrte er und schlich um sie herum. Ich konnte nicht glauben, dass es einen Menschen
- pardon, eine Katze - gab, die annähernd so blöd war wie meine kleines Trottele Miranda. “Na da haben sich zwei gesucht und gefunden.”, murmelte Mona Lisa mit einem Gesicht, das verriet: “Oh mein Gott, nicht noch einer von der Sorte.” Die schwarze Person kam auf uns zu. Wie schon gesagt, flößte mir Respekt ein. “Was sucht ihr hier auf meinem Planeten? Auf euerem werdet ihr mehr gebraucht, denn es sind nur noch tausend Soldaten übrig...”, zischte die Gestalt und kam mir bedrohlich nahe. Ich streckte meine Brust hinaus und fauchte: “Mein Vater hat diesen Krieg angefangen, und ich werde ihn beenden. Komme was wolle!” - “Ach da hat jemand aber große Ziele. Und wie willst du das anstellen? Der Krieg ist jetzt schon ein Jahr lang Qual für dein Land, du Schlauberger!”, fuhr die Person fort. Da rutschte es mir heraus: “Wir werden ja auch durch die Zeit reisen, du Pfiffikus!” - “Ich verstehe, du denkst über mehrere Ecken. Trotzdem wird es dir jetzt nicht sehr viel bringen, da ich jetzt weiß, was du vorhast und werde das mit allem Mitteln verhindern.”, kündigte die schwarze Person an. “Und ich werde alles dafür tun, dass meine Mission erfüllt wird. Ich bin Stella Herford, und wenn es sein muss, werde ich mit meinem Leben bezahlen.” Die schwarze Person zuckte zusammen, als ich meinen Namen erwähnte. Dann erwiderte sie erbost: “Das wirst du auch.” Ich blickte sie trotzig an und zischte: “Das werden wir sehen.” Aufgebracht schnappte sie sich ihren Kater, und stapfte energisch zu ihrem Hubschrauber, um dann noch einen unsicheren Blick zurück zu werfen. Warum sah sie mich so komisch an? Ich kannte sie nicht, sie kannte mich nicht. Wir waren uns noch nie zuvor in unserem Leben begegnet. Oder doch?
Bitterböse sah ich ihr nach, um jedem wortlos eine Zeitreiseschokolade und biss grimmig von meinem Stück ab. Ich vergaß vor lauter Ärger, zu schauen, welche Zeitepoche die nächste war. “Auch egal,”, dachte ich mir und sah, wie die Welt um mich herum immer mehr verblasste. Das erste Mal nahm ich so richtig wahr, wie das mit der Zeitreise ablief und es faszinierte mich unheimlich. So langsam sah ich die neue Umgebung, welche mich noch mehr beeindruckte.
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Kommentare
chrisi schrieb am 2010-10-15 23:30:15:
ich find die geschichte nicht so toll. der schreibstil passt irgendwie so überhaupt nicht zu einer prinzessin aber das ist ja noch ok aber dann auch noch in einer fantasy geschichte eine reale band mit dem lied reinzubringen würde ich nicht machen. wenn man eine fantasy geschichte liest will amn sich in diese welt hineiversetzen und wenn man dann von den madsen hört kommt man sofort aus dieser welt raus was echt schade is denn die geschichte an sich in echt klasse
lulu schrieb am 2009-03-03 19:51:41:
gehts noch weiter?
Gimliy schrieb am 2008-11-25 13:32:04:
Hi. Ich finde die Geschichte klasse. Vor allem die Katze ist ein super Charakter. Ich hoffe, dass du diesen Kommentar erhältst. Mir gefällt die Story gut.
lg: Gimliy
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