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Kategorien > Fantasy > andere Welt

Adam und die Reise nach Lorr

von malli

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andres! Der Stein?“, fragte er unsicher, doch Freund fuhr sich erschrocken an den Beutel.
„Ich hab nichts! Ich bin nur in meinem Schlafanzug hier, vergiss das nicht!“, erklärte Adam. Seufzend drehte Freund sich um und fing an zu sprechen, während er den Stein aus dem Beutel zog: „Ich besitze einen Wanderstein.“ Die Sainura machte große Augen. „Was hast du gesagt?“, zischte sie und ihre Augen blickten gierig auf Freunds Hand. „Du bekommst ihn, wenn du uns des Rätsels Lösung sagst.“, erklärte Adam und das Mädchen nickte heftig. Sie streckte ihren dünnen Körper so weit aus dem Wasser wie es ging und versuchte einen Blick auf den Stein zu erhaschen. „Zeig ihn mir!“, wisperte sie und ihre Augen fingen an zu glühen. Freund hielt den grauen Stein hoch und die Sainura schnappte nach Luft. „Der Handel ist gut!“, sagte sie schnell und streckte die langen Finger nach der Kostbarkeit aus. „Halt! Erst die Lösung! Wie ist das Lösungswort!“, forderte Adam und Freund nickte zustimmend.
Das Mädchen seufzte: „Blau.“ Die Jungen starrten sie an. „Blau?“, Adam konnte es nicht fassen, das konnte doch unmöglich das geheimnisvolle Lösungswort sein.
„Ja, Blau. Blau ist der Tod.“, erklärte sie und starrte wieder auf den Stein. „Ich will ihn jetzt!“, kreischte sie und ihre Augen glühten gefährlich.
„Woher wissen wir, dass du die Wahrheit sagst?“, fragte Freund und umschloss den Stein fester. „Gib mir den Stein! Es ist Blau! Ich sagte es euch doch! Blau!“, zischte sie wieder und Adam fand sie auf einmal gar nicht mehr schön. Plötzlich stieß sie sich vom Boden ab und griff nach dem Stein. Ihre langen Fingernägel gruben sich in Freunds Hände, während sie hämisch lachte und in die Mitte des Sees schwamm, mit dem Wanderstein in ihrer rechten Hand. „Geht! Geht doch in euer Vennstieg! Blau!“, kreischte sie und ihr Gelächter schallte durch den ganzen Wald, doch innerhalb von Sekunden war sie weg, untergetaucht in ihre Tiefen.

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