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Kategorien > Gedanken > Träume

Allein

von Domescu

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Wiedermal sitze ich allein zu Hause. Ich vermisse nicht etwa meine Mitbewohner, die beiden sehe ich häufig genug. Das was mir fehlt ist die Gesellschaft der Frau meiner Träume. Ein unerreichbares Wesen, welches sowohl von innerer als auch äußerer Schönheit nicht zu übertreffen ist. Als erstes ist definitiv zu sagen, fallen einem die wunderschönen blauen Augen auf. Wenn ich in diese hineinblicke könnte ich mich darin verlieren. Es ist wie ein flacher Ozean, der gerade tief genug ist damit eine Karavelle unbeschadet hindurch segeln kann. Ein helles blau, wie von der Sonne zum Leuchten verdammt. Wie oft habe ich mir gewünscht in diese einzutauchen und sie, den blonden Engel, dem sie gehören mitzunehmen. Ich sehe sie vor mir auf der Karavelle stehen: Ihre blonden, leicht gewellten Haare wehen im Wind. Sie spricht mit mir: Alles was sie sagt ist interessant und humorvoll. Jedes Wort schwebt mit einem wunderschönen Klang an mein Ohr. Bei dem Betrachten ihrer Lippen und dem Lauschen ihrer Stimme fällt es mir schwer mich auf den Inhalt zu konzentrieren doch auch diesen möchte ich nicht verpassen. Ich möchte sie umarmen, diesen vollkommenen Menschen ganz nah bei mir wissen. Ich gehe ein paar Schritte auf sie zu. Fast kann ich ihre flatternden Haare berühren. Der warme Karibikwind treibt ihren betörenden Duft in die Nase. Ich streichle leicht ihre Schulter und spüre ihre zarte Haut. Doch ihr wunderschöner Körper, der in ein luftiges weißes Kleid gehüllt ist, scheint langsam zu verschwinden. Alles vor meinen Augen entfernt sich und verschwimmt. Ich spüre wie ich aus meinen Gedanken gerissen werde, ich sehe die Anmut in Person und den Ozean verschwinden. Ich bin wieder allein, nur mit der Erinnerung an die vollkommenste Frau der Welt.

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