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Kategorien > Aus dem Leben > Alltag

Alles Gute zum Geburtstag

von John Gochou

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Alles Gute zum Geburtstag

Die Klosks am Strand waren teils außer Betrieb, andre wiederum ständig besetzt.
Na egal, es war sowieso an der Zeit zum Abendessen Heimwärts zu gehen.
Als meine Vorfreude schon den gedeckten Tisch mit den erwartungsvollen Blicken meiner Familie vorzufinden glaubte, bekam ich nichts weiter zu spüren als den Wind der durch leerstehende Zimmer zwischen dem unabgewaschenen Geschirr hindurch die unzähligen Obstfliegen aus ihrer wild durcheinander summenden Formation riss.
Das lange für meinen sechzehnten Geburtstag geplante Festessen war anhand der absoluten Stille abgesagt worden. Wie immer waren diverse Gründe dafür verantwortlich. Meine Mutter musste ständig Nachtschichten schieben und mein Vater kümmerte sich schon lange nicht mehr um den Haushalt.
Vielmehr ging es ihm darum seinen Vorrat an Alkoholischen Getränken aufrecht zu erhalten.
Ich wünschte mir so dermassen ein fröhliches beisammensitzen am Familientisch, das ich aus lauter Hoffnung den Esstisch selber deckte.
Mein Vater kam nach Hause und und sagte:
„Deine Mutter wird heute etwas später von der Arbeit nach Hause kommen. Essen wird auf später verschoben, wenn überhaupt dann erst ganz spät in der Nacht.“
Ich wusste bereits darüber bescheid und ging aufs Klo, konnte den Druck meiner Blase aufeinmal nicht mehr aufhalten.
Mein Vater wollte sich rasieren und tat es mir gleich zur selben Zeit aufs Klo zu gehen.
Troz seiner Beschäftigung mit dem Rasierschaum fühlte ich mich irgendwie beobachtet und konnte aufgrund dessen nicht Pinkeln. Ich schinierte mich, denn am Klo war ein Ort wo ich alleine sein wollte.
Nach einer Weile wußte ich nicht mal mehr wie ich mich benehmen sollte und tat nichts außer die Zeit unangenehm abzusitzen.
Aufeinmal führte mein Vater seiner Rasierer so ungeschickt wie man es sich nur vorstellen konnte an seinem Hals hinab, daß sogleich ein Streifen seiner Haut wegklaffte. Blut rann bis zu seiner Brust herab und färbte sein von einem harten Arbeitstag verschwitztes Unterhemd rot.
Ich wußte nicht ob er meine Beobachtungen bemerkte, aufjedenfall hilt er inne und wurde sichtlich wütender. Von einem Moment zum andren schlug er ohne erbarmen in den Spiegel und brüllte:
„Verfluchte Scheiße.“
Seine Hand verletzte sich bei den unzähligen Splittern. Unaufhaltsam drangen sie in seine am Spiegel hinuntergleitende Hand.
Kurzerhand schlug er erneut hinein. Nochmals und nochmals bis seine rechte Hand nur noch ein Klumpen Fleisch vom Gläsernen staub benetzte Hand, zuckend inne hielt und anderweitig den Hass abzubauen suchte.
Ich bekam angst und verkrampfte sogleich meinen gesammtn Körper.
Urplötzlich lenkte er seinen Blick in meine Richtung und fragte, was es da zu lachen gibt.
Ich lachte jedoch kein bisschen, mir war vielmer danach schleunigst das weite zu suchen.
Mein Vater kam auf mich zu und sagte:
„Findest du das etwa lustig mein Junge? Jahrelang reis ich mir den Arsch für Dich und Deine Mutter auf und als Dank dafür werde ich von allen Seiten nur als schlechter Witz abgetan.
Jetzt ist schluß mit dem Lachen mein Freund. Ich hasse Humor und vor allem Kinder die auf meine Kosten lachen.“
Seine rechte Hand zwickte mich in die Wange und versuchte ein erzwungenes Lachen zu formen.
Ich schlug aus purem Affekt seine Blutbeschmierte Hand aus meinem Gesicht und versuchte schnellstmöglich meine Hose hochzuziehen, doch ehe ich das schaffen konnte schlug er mir mit seiner linken so fest ins Gesicht, daß ich kurzerhand links neben das Klo auf die Kalten Kacheln des Badezimmers stürzte und mir meine rechte Schulter so stark prellte, daß mir vor lauter Wucht fast schon schwarz vor Augen wurde.
Seine fießen Hände gruben sich ohne Erbarmen in meine Tailie um mich zu ihm zu ziehen. Sein rücksichtsloser Griff begann langsam aber sicher meine Seele in Stücke zu reissen. Trännen schnellten aus reiner Angst empor und wollten dieses Etwas hassen was meinem Vater ähnlich sah. Dieses Besessene Wesen trug zwar die Haut meines Vaters und bemächtigte sich seiner Gestalt, doch ich wußte dies und erkannte den Schwindel. Alles würde wieder gut werden wenn der schwache Dämon, der keine Kontrolle über sich hatte wieder den Geist meines Vaters durch Schuldgefühle besänftigen konnte.
Vor lauter Angst bemerkte ich nicht einmal das ich mich anzupinkeln begann.
Süß und säuerlich legte sich der Geruch warmer Pisse über das Schlachtfeld meines Frustrierten Vaters und rann meine nackten Oberschenkel hinab.
Ich begann zu schreien, versuchte mich so gut es ging gegen einen meines Alters haushoch überlegenen Körper zu erwehren.
Der komplette Körper meines Vaters oder zumindest dieses unangenehmen Mannes rüstete sich mit Anspannung und schlug erneut zu, diesmal jedoch voll in meinen Magen, so daß ich mich schmerzvoll zusammenkrümmen musste und nach Atem rang. Ein brachialer Anfall von Übelkeit überkam mich und lehrte meinen Magen direkt auf den Boden vor mir auf diesem mein zuckender Körper bereits langsam aber sicher aufgab um über sein überleben zu kämpfen. Ich wollte atmen doch ich konnte nicht.
Er empfasnd noch immer kein Erbaremen und trat zuguterletzt mit einem groben Tritt in meine Hüfte.
Seine vom Hass besessenen Hände arbeiteten sich hinauf bis zu meinem zitternden Mund und versuchten mir den panischen Atem zu stehlen. Ich kam ihm kurz aus und stand auf.
Langsam aber sicher ging mir die hart erkämpfte Luft aus, mein Kompletter Organissmus arbeitete mit so einer imensen Kraft gegen dieses schmutzige Wesen, das mir die Luft einfach nicht mehr auszureichen schien und mich mein Kreislauf zurück auf den Boden zwang.
Es war alles vorbei ich gab auf und hielt inne.
Ich war nur noch seine zuckende Marionette deren Aufgabe es war nach seinen pausenlosen Tritten und den übelsten Beschimpfungen die man einem Kind nur zumuten konnte zu tanzen.
Zuguterletzt nahm er meinen entkräftigten Kopf und hielt ihn wie zur Abschreckung einer Katze, der ein Maleur passiert war, in die Pisse am Boden. Dann wurde es mir schwarz vor Augen.

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Kommentare

summerJAM schrieb am 2007-10-22 18:51:41:
hey ich steh auch auf die ORTHOGRAPHIE;
das zeugt von ungebrochenem Individualismus !!!
the summerJAM schrieb am 2007-10-22 18:49:40:
hey ich habs nicht gelesen;
aber es ist garantiert ein philosophischer meilenstein!

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