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Kategorien > sauwetter-na-und-geschichte > chaos

Alles anders als geplant

von Celebration

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Alles läuft anders

Kennt ihr das, wenn ein perfekter Tag ist und ihr wollt euch mit euren Freunden treffen, doch dann läuft alles anders? Ich schon. Heute hatte ich noch nichts vor, aber ich stellte mir schon vor wie Sam und ich an den Strand gingen oder skateten, es waren Osterferien. Plötzlich klingelte das Telefon, ich ging dran: „Hallo, hier Jojo (ich nenne mich immer Jojo weil Josephine so altmodisch klingt), mit wem spreche ich?“ Am anderen Ende ertönte eine leise Stimme. „Hallo Josephine hier ist deine Oma, (Oh nein!) du warst lange nicht mehr hier, und da dachten ich und Hermann das du Lust hast mit uns in eine Ausstellung über ägyptische Kultur zu gehen.“ Oh man, so ein Mist, was ist langweiliger als ägyptische Kultur? Also ich kenne nichts. Was sollte ich bloß sagen? Schnell Jojo, lass dir was einfallen! „Äh, ich wäre ja wirklich gerne mitgekommen, aber leider weiß ich schon alles über ägyptische äh Dingsda.“ Was faselte ich da bloß? „Aber das ist doch toll, dann kannst du uns ja alles darüber erklären.“ Ich machte ja alles noch schlimmer. Jetzt kam auch noch meine Mutter ins Zimmer. Sie fragte: „Mit wem telefonierst du?“ „Mit Oma, sie möchte mit mir ins Museum.“ Und wie Erwachsene nun mal sind, müssen sie immer alles verderben. „Na das ist doch toll, gib sie mir mal.“ Ich drückte ihr den Hörer in die Hand. „Hallo, hier ist Inge, ich bin natürlich damit einverstanden das ihr mit Jojo ins Museum geht, ihr könnt sie in einer Stunde abholen. Bis gleich.“ Damit legte sie auf und ging aus dem Zimmer. Seufzend ließ ich mich auf mein Bett fallen. Das würde ja toll werden.

Eine Stunde später klingelte es an der Tür und meine Oma zerquetschte mich fast mit ihrer Umarmung. Na toll, schlimmer werden konnte es ja nicht, also ab in den alten Volvo von 1920...Auf der Fahrt versuchte ich einfach still sitzen zu bleiben und die nervigen Fragen von Opa und Oma zu beantworten, nicht das ihr denkt, ich würde meine Großeltern nicht mögen, aber jetzt mit meinen Freunden abzuhängen wäre doch ein bisschen lustiger, oder nicht? „Ach Josephine, es wird bestimmt interessant, ich hab gehört die haben einen ganz besonderen Skarabäus extra aus dem Museum aus Kairo anliefern lassen, der muss einfach unglaublich sein. Und nachher können wir einen Kaffee oder Kakao im Museumscafe trinken. Ich freu mich so was mit dir zu unternehmen!“. „Ja Oma, ich freu mich auch ganz doll!“, antwortete die brave Jojo, während die böse Jojo dachte, sie müsse sich gleich übergeben. Auf dem Museumsparkplatz angekommen stieg ich sofort aus, der Volvo war schrecklich muffig. Ich schnupperte die frische Luft und sah mich um, Autos, Bäume, Leute (alte Leute) und Asphalt, ein Parkplatz. Schweigend gingen wir im Schneckentempo zum Museum. Die Kassiererin sagte mit einer müden gelangweilten Stimme: „Guten Tag, was wünschen Sie?“ „Drei Eintrittskarten für die Ausstellung über ägyptische Kultur, bitte.“ „Natürlich, das macht dann 16,50 Euro bitte.“. Meine Großeltern bezahlten und als wir schon fast drinnen waren rief uns die Kassiererin noch hinterher: „Schön das sich auch Kinder für Kultur interessieren, aber bitte fass nichts an.“ Würg.

Der Skarabäus

Es war genauso wie ich es mir vorgestellt hatte, die Ausstellung nahm das ganze Museum ein, es gab verschiedene Räume in denen Vitrinen standen, die mit lauter verschiedenem ägyptischen Zeugs gefüllt waren. Da ich keine Lust hatte mit meinen Großeltern herumzugehen, sagte ich, das ich nur schnell die Toilette suchen würde. Ich ging ein Stockwerk höher und streifte durch die Räume. Ich guckte in die ein oder andere Vitrine und staunte kurz über den riesigen Sarkophag, der in der Mitte eines großen Raumes stand. Es gab nur wenige Aufseher, das bedeutete wohl, das die meisten Stücke nicht besonders wertvoll waren. Ich verlor schon bald den Überblick und wusste nicht mehr, wo ich mich befand, meinen Großeltern würde ich einfach sagen, ich hätte mich verlaufen. Mittlerweile musste ich mich ganz oben im Museum befinden, denn es gab keine Treppen mehr. Merkwürdig, dachte ich, es sind gar keine Leute mehr da. Nun ja, wie viele Leute interessieren sich schon für ägyptische Kultur?! Trotzdem etwas komisch, aber ich beschloss nicht mehr darüber nachzudenken. Gedankenverloren streifte ich von Raum zu Raum, bis ich schließlich in einen kleinen Raum kam, er unterschied sich nicht deutlich von den anderen, bis auf eine kleine Vitrine, die sorgfältig in eine Ecke geschoben worden war. Ich ging näher heran, ein großes Schild hing davor:

Leider ist dieses Stück für kurze Zeit auf einer Auktion,
wir bitten um ihr Verständnis.

Ich schob das Schild zur Seite um zu sehen um was für ein Ausstellungsstück es sich handelte. Auf der Vitrine Stand ein kurzer Text:

Enchismun-Skarabäus

Der Enchismun-Skarabäus wurde nach einem Sandsturm in der nähe von Enchismuns Grab gefunden (Enchismun: Warscheinlich ein weniger bedeutender Feldherr), seine genaue Herkunft ist aber unbekannt. Man beachte die Inschrift auf dem Rücken des Skarabäus, die Hieroglyphen bedeuten: Die Vergangenheit verfliegt, die Gegenwart ist unser und die Zukunft liegt verborgen. Was die Ägypter damit sagen wollten ist ungewiss, aber dass das Material aus dem der Skarabäus gefertigt worden ist teuer und selten war, ist sicher.

Gerade hatte ich den Text durchgelesen, da hörte ich plötzlich Schritte. Ich ließ das Schild los und es schwang vor der Vitrine hin und her. Ich drehte mich um. In der Mitte des Raumes stand ein Junge, ungefähr so alt wie ich (ich werde übrigens in zwei Monaten dreizehn), und glotzte mich an. Ich starrte zurück, seine Haut war schneeweiß, seine Augen waren braun und er hatte blondbraunes kurzes Haar. „Hallo?!“, sagte ich vorsichtig. Er sagte nichts. „Hallo!“, sagte ich noch einmal, diesmal bestimmter. Er machte den Mund auf und drückte ein: „Hallo, ich bin Adrian“, heraus. „Aha“, sagte ich, „Ich bin Jojo. Warum guckst du mich so komisch an?“, uups, war das vielleicht etwas zu direkt? „Entschuldige, ich wundere mich nur, dass in dieser langweiligen Ausstellung noch andere meiner Altersklasse sind.“ Er kam auf mich zu. „Ist dir schon aufgefallen, das hier oben keine anderen Menschen außer uns sind?“, sagte er und sah sich um. Ich ließ mich auf das Gespräch ein. „Ja, merkwürdig oder? Ich bin mit meinen Großeltern hier und habe mich bei dem Versuch von ihnen zu flüchten verlaufen“, gab ich zu. „Einer der Aufseher ist mein Vater, deshalb darf ich hier umsonst rein. Dir ist also auch schon die leere Vitrine aufgefallen. Komisch oder? Soll ich dir was zeigen?“, fragte er. Ich überlegte, was war denn schlimm daran? Alleine würde ich mich eh nur langweilen. Ich nickte. „Dann komm!“, sagte er und ging los. Ich folgte ihm. Wir liefen durch mehrere Räume und so langsam hatte ich gar keine Ahnung mehr, wo wir waren. Er dagegen schien sich super auszukennen, das ich ihm erzählt hatte, das ich mich sozusagen verlaufen hatte, war mir plötzlich ziemlich peinlich. Irgendwann blieb er stehen. Ich

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Kommentare

Celebration schrieb am 2009-09-10 15:27:26:
Oh man..Dumm von mir das ich das fertig reingestellt habe.Ich werde es in kleinen Abschnitten abschicken dann ist es besser zu lesen...Du das man seine geschichten nicht löschen kann..Oder kann man?
Celebration schrieb am 2009-02-19 13:26:48:
Die is jezz noch nich zu ende...fortsetzung folgt!

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