Alles nimmt seinen Lauf
von
Kalliope
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dabei gedacht, so offen über diese Person, die sie nicht kannten, zu sprechen! Dies konnte er ruhigen Gewissens als den bisher peinlichsten Moment seines Lebens bezeichnen, denn normalerweise war Darcy, der eine sehr gute Erziehung genossen hatte, ganz Gentleman. Er war ebenso zornig auf Caroline, denn diese herablassende Art, die sie oft in der Öffentlichkeit an den Tag zu legen pflegte, war einer der Charakterzüge, die ihn an Bingleys Schwester schlichtweg störten.
Er war wieder bei seinen Freunden angekommen, gab kurz angebunden die geforderte Auskunft
über das soeben geführte Gespräch, schwang sich auf seinen Rappen und galoppierte davon, mit einem letzten Gedanken an das Vorgefallene hoffte er inständig, das Mädchen nicht wieder sehen zu müssen. Doch dies bezweifelte er allerdings ernsthaft, denn da sie neu auf dem Land waren, würde wohl bald die halbe Nachbarschaft auf Netherfield vorsprechen.
Lizzie unten am Bach sah der Gruppe nach, wie sie wieder davoritt, wunderte sich ausgiebig über
deren Benehmen ihr selbst gegenüber und fragte sich, wer die drei waren, wo sie her kamen und ob sie den Mann wohl wiedersehen würde. Sie spielte mit dem Gedanken, ihrer Familie von der seltsamen Begegnung zu erzählen, doch dann stellte sie sich die Reaktionen der anderen vor, die bei der Nachicht von neuen, wohlhabenden Nachbarn - ins Besondere ihre Mutter - aus allen Wolken fallen würden. Elizabeth wollte nicht der Urheber erneuter Aufregung sein, da es zu Hause sowieso schon turbulent zuging. Und schließlich konnte sie sich genauso gut irren, möglicherweise waren die Herrschaften hier nur irgendwo zu Besuch. Schließlich entschied sie sich, allerhöchstens Jane von dem Mann namens Darcy zu berichten. Lizzie seufzte, klappte ihr Buch zu, stand auf und machte sich wieder auf den Weg nach Longbourne, um nicht vielleicht noch eine kurzfristig beschlossene Ausfahrt nach Merryton oder dergleichen zu verpassen, denn es versprach ein schöner Tag zu werden.
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Kommentare
lolli schrieb am 2007-09-25 15:08:24:
hey,
ich finde deine ff-gecshichte wirklich gelungen.. ich muss dir recht geben man kann solche texte erst richtig "verinnerlichen" wenn mna die bücher von JA gelesen hat..
freue mich schon auf ne fortsetzung (;
certeinth schrieb am 2007-02-02 20:47:04:
hey
i finds voll guet, bsunders will ich de film und au sbuech genial find. i ha beides verschlunge.
also wenn no meh gschichte hesch zum drin versinke, nume ane demit. ;- )
lg certeinth
Jlp schrieb am 2006-07-18 00:53:14:
Kann mich da nur Leanyka anschließen,
die Geschichte ist mit viel humor geschrieben und außerdem kann man sich sehr gut vorstellen das JA es auch so schreiben würde (ich meine von der Handlung her, hoffe du weißt was ich meine ^^°)
Ich hoffe das du bald weiter schreibst,
Bis dann Jlp
Kalliope schrieb am 2006-04-18 13:57:16:
Diese Geschichte macht eigentlich nur Sinn, wenn man Stolz und Vorurteil von Jane Austen selbst gelesen hat. Ich bin ein großer Fan ihrer Bücher und lese auch gern Fanfiction. Deshalb habe ich beschlossen, es selbst mal zu versuchen. Man kann die Begegnung als eine Art Prolog auffassen, die alles Nachfolgende nur geringfügig abändern würde. Allerdings muss ich auf einen Fehler hinweisen, den ich gemacht habe: Zu Anfang, während des Dialogs von Charles und Caroline Bingley und Fitzwilliam Darcy dutzt Bingley seine Schwester, danach jedoch sietzt er sie auf einmal. Das hab ich vergessen umzuschrieben, es müsste eigentlich auch in der Du-Form geschrieben sein.
Leanyka schrieb am 2006-04-18 12:23:20:
Hi,
ich finde deine Geschichte echt toll und habe auch nichts zu meckern. ;-)
Mir gefiel alles, vom ausführlichen Beschreiben der Personen und ihrer Umgebung, sodass man sich alles sehr gut vorstellen konnte bis zur Hundlung selber, die hält was ihre Überschrift (Und Kategorien) verspricht.
Also mein Kompliment. Weiter so!
LG Leanyka
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