Alpha
von
Alucard
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Vorwort des Autors: Ich wünsche euch allen einen wunderschönen guten Tag und eine erholsame Nacht. Dieses Werk kann man alleine lesen, doch kann man es als Teil eiens größeren Puzzles empfinden. Solltet ihr dieses fühlen wollen^^ kann ich euch nur raten, 3 andere werke von mir zu lesen: Wächter, Jillian und als letzter Teil Garten (ich muss sagen, dass Garten leider noch nicht veröffentlicht ist und ich vielleicht nie veröffentliche. Garten würde nach der jetzigen Geshichte spielen. Geschrieben wurde diese Geschichte schon ... aba nu ja..)
Viel Spaß beim Lesen.
Der Autor
Alpha
Ich schloss meine Augen, als eine Woge den Sand unter meinen Füßen aufwirbelte. Als ich sie öffnete, stand am Horizont eine junge Frau. Sie hatte langes schwarzes Haar und sie kam näher. Mit jedem Schritt näherte sie sich meiner Mauer. Wer war diese Frau?
Sie hatte ihren Blick fest auf mich gerichtet und er wirkte so stark.
Wie lange war es nun schon her, dass ich Menschen sah? Damals vor endlos langer Zeit kam einst ein Bettelmönch an meine Grenzmauer, doch seitdem....
Nun sah ich sie dort stehen und sie war wunderschön. Zwischen zwei Herzschlägen von mir, vergingen Stunden. Die Zeit lief langsamer. Ich sah alles klar. Sie stand nur noch wenige Meter vor mir und sie lächelte.
Ich erkannte Tränen auf ihren Wangen, doch sie lachte. Sie kam noch ein Stück näher und fiel mir um den Hals.
In dem Moment, indem sie mit ihrer weichen Haut, meine onyxfarbene Rüstung berührte, war es als zersplitterte etwas in mir. Mir wurde kalt, so eiskalt. Die Kälte kam von meinem Herzen und durchzog meinen Körper, wie mein Blut.
Mir wurde schwindelig und ich verlor kurz das Bewusstsein, doch sie hielt mich fest.
Langsam öffnete ich einen Spalt breit meinen Mund und fragte: „Wer seid ihr, Herrin?“
Ihre Stimme klang wie die Melodie des Windes: „Ich bin jemand, der gekommen ist, um dich zu retten, Wächter.“
Sie trat wenige Schritte zurück und blickte mich an. Ihre Augen fuhren von meinen Füßen bis hinauf zu meinem onyxfarbenen Helm.
Sie schmunzelte: „Dir steht diese Trauerfarbe überhaupt nicht.“
Bevor ich nur eine Silbe erwidern konnte, streckte die Fremde ihren nackten Arm aus und berührte meine Rüstung mit ihrem Zeigefinger.
Sie traf genau die Stelle, wo mein Herz lag, unter dem schwarzen Stahl. Leise flüsternd schloss sie die Augen: „Ich befreie dich.“
Was nun geschah war nichts Körperliches. Es war mehr, vielmehr!
Eine Druckwelle lief durch mein Ich. Die Welle begann auf meinem Herzen und verbreitete sich in meinem gesamten Körper. Durch jedes kleinste Molekül von mir, lief diese Druckwelle. Doch wie ich bereits sagte, es war nichts, was ich körperlich wahrnahm. Es war, als würde diese Frau meine Seele durchspülen.
Dann geschah es, was ich noch weniger erwartete: Meine onyxfarbene Rüstung zerbrach. Doch nicht in groben Stücken, sondern sie zerfiel zu kleinsten Staubteilchen.
Ein Wunder folgte dem vorherigen: Unter der Rüstung trug ich ein weißes Gewand. Es bestand aus Seide und duftete wundervoll. Ich wusste nicht, dass ich jemals solch ein Kleidungsstück besessen hätte.
Meine dunkelbraunen Haare waren zu einem Zopf geflochten, der mir bis zur Taille reichte. Auch das war mir vorher unbekannt gewesen. Wie viel Zeit war nur vergangen, seit ich den Posten vor dem Tor angenommen hatte?
„Viel zu viel.“, die Frau schien meine Gedanken erraten zu haben, „und nun komm, öffnen wir noch deine letzte Bürde.“
Ich drehte mich um und blickte hinter mich. Vor meinen Augen türmte sich eine riesige Mauer und darin gebettet, wie die Höllenpforte persönlich, das Eisentor.
Die Fremde hängte sich lächelnd bei mir ein und sprach: „Ich heiße übrigens Jillian und ihr seht so aus, wie ein Prinz.“
Jillian und der Prinz traten auf das Bollwerk zu. Aus dem Tor schien eine Eiseskälte zu kommen, doch an Jillians Seite fühlte sich der Prinz sicher und warm. Leise flüsterte er in ihr Ohr: „Willst du das Tor nicht öffnen?“
Die junge Frau sah ihn betrübt an uns sprach ebenso leise: „Leider kann ich das nicht. Schließlich habe ich nicht den Schlüssel für dieses riesige Tor. Nur ihr könnt es öffnen. Habt ihr den Schlüssel?“
Der Prinz blickte verwirrt. Er hatte noch nie einen Schlüssel für diese Tür besessen.
Jillian lächelte: „Wollt ihr dort hinein, an den Ort, den ihr nie vorher gesehen habt und der doch, ganz allein euch gehört? Ihr müsst nur wollen, Prinz.“
Er wollte und mit einem einzigen Schwenker seiner rechten Hand, öffnete sich das eiserne Tor und gab den Weg frei, zum Garten.
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Kommentare
Slimy schrieb am 2008-02-19 20:55:06:
Die drei Geschichten sind wirklich gut! Ich würde auch gerne wissen was es mit dem Garten auf sich hat....
Liebe Grüße
Alucard schrieb am 2008-02-19 19:48:06:
Dank dir, du Nomadin ^^
Nun gut, ich denke, ich werde auch das finale rausbringen, wieso nicht ;-)
Die Geshichten geben nur so viel preis, wie dre leser selbst es zulässt ^^
und nun.. ab in dne Garten^^
Gruß Raph
Anariel schrieb am 2008-02-19 14:11:22:
Habe ja schon die ersten beiden dieser Geschichten gelesen, nun die Dritte und nu hast es geschafft. Nun will ich auch wissen, was es mit diesem Garten auf sich hat.;)
Wieder einmal schön geschrieben, mit viel Raum für eigene Gedanken.
Mit liebem Gruße
Anariel
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