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Kategorien > Gedicht > Rat Poems

Als Franz den Kühlschrank warf

von Michael Behofsics

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Als Franz den Kühlschrank warf







Chef von allen und allwissend sowieso sitzt er in der kleinen Kammer das Diensttelefon vor sich auf dem Tisch.







Das Blau – Weiß gestreifte Hemd spannt über seinem dicken Bauch wenn er tief Atmet.



Manchmal sieht er direkt weise aus der alte Sack mit seinem Schlohweißen Haar, schlecht rasiert.







Er weiß alles und kann alles erklären, auch wenn er falsch liegt.







Wenn man ihm quer kommt oder ihn provoziert fliegen schnell mal Radios, Telefone und sogar kleine Kühlschränke durch die Gegend.







Amüsant ihm zuzusehen wie er einen ganzen Laib Leberkäse vertilgt. Er schneidet ein Stück ab, verschlingt es spreizt die Beine lehnt sich weit nach vorne, beißt in die Semmel kaut zweimal und schluckt.







Bis alles weg ist. Dann greift er in seine Tasche und holt ein Fläschchen Antiflat raus, ein Mittel um Darmgase abzuführen. Er nuckelt ein wenig daran lehnt sich zur Seite und furzt einmal ordentlich.







Noch einmal auf den Tisch gehämmert greift er sein Diensttelefon verlässt die Kammer um kurz darauf seine Arbeit an alle anderen zu verteilen.







Man kann es ihm nicht übel nehmen, obwohl er sich sowohl weise als auch in gewisser weise Jung gibt, wenn man ihm in die Augen blickt, sieht er durch einen hindurch.







Das einzige was man erkennt ist ein alter Mann.



Er wirkt dann nur noch müde.

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