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Kategorien > Love Story´s > Liebe

American Lovestory 4

von Fullmoon

Am nächsten Morgen wachte sie sehr früh auf. Entsetzt stellte sie fest, dass Ian seinen Arm um sie gelegt und sie direkt an seine Brust geschlafen hatte.
Sie schrie auf und krabbelte so schnell sie konnte aus dem Bett.
Das konnte einfach nicht wahr sein! Sie nahm das Kissen auf dem sie geschlafen hatte und warf es Ian ins Gesicht. Dieser öffnete verschlafen die Augen und blinzelte sie an.
„Was ist los?“ murmelte er und streckte sich.
Sie erinnerte sich daran, dass sie gesagt hatte, sie wolle nie wieder ein Wort mit ihm sprechen, also wandte sie sich von ihm ab, suchte ihre Sachen und verschwand ins Badezimmer.
Hätte Jane das gesehen...oh ja, Liliane konnte es sich nahezu vorstellen. Sie hätte sich totgelacht. Und sie selbst gab ihr die beste Bestätigung dafür, dass sie nicht erwachsen war, sondern, wie Jane immer sagte, noch ein Teenager.
Sie zog ihr Cocktailkleid an, wusch sich und kämmte sich die Haare.
Oh, wie sie diesen Mann hasste...
Als sie die Badezimmertür wieder aufmachte, sah sie, dass er sich immer noch nicht angezogen hatte, sondern wieder eingeschlafen war.
Na schön, dann eben anders, sagte sie zu sich selbst und stapfte zurück in sein Schlafzimmer, öffnete den Kleiderschrank, suchte irgendwelche Klamotten aus und warf sie auf sein Bett.
Dann griff sie abermals nach dem Kissen und schlug es ihm in Gesicht, bis er es ihr wütend aus der Hand riss.
"Du bist ja völlig übergeschnappt!" schimpfte er. Sie zuckte nur mit den Schultern und deutete auf die Kleider, die sie ihm ausgesucht hatte. "Kannst du mich nicht einmal ausschlafen lassen?" murrte er.
Trotzdem zog er sich an (aber nicht das, was sie ihm hingelegt hatte) und ging ins Bad, während sie ungeduldig im Wohnzimmer wartete.
Er erschien gähnend und schloss die Tür auf.
Sie fühlte sich wie in einem Luxushotel. Der Außenflur war mit einem roten Teppich bezogen und die Aufzüge sahen einfach edel aus. Ein paar Meter rechts von ihnen ging eine Tür auf und ein braunhaariger Mann, ungefähr Anfang 40, aber dennoch sehr attraktiv, kam auf sie zu, als Ian gerade auf den Fahrstuhlknopf drückte.
"Tag Ian."
"Morgen Lance."
Sie reichten sich kumpelhaft die Hände, bis Lances Blick auf Liliane fiel. Er nickte in ihre Richtung und sah Ian fragend an. Dann zog ein widerliches schelmisches Grinsen über sein Gesicht.
"Schon wieder eine neue Freundin?"
Der Fahrstuhl hatte ihr Stockwerk erreicht (Liliane sah, dass sie ihm achten waren), sie stiegen ein und fuhren nun langsam in Richtung Erdgeschoss. Und was hieß ‚schon wieder’?
"Was redest du für einen Unsinn?" gab Ian grummelnd zurück.
"Willst du sie mir nicht vorstellen?"
Oh nein, sie hatte es nicht nötig von ihm vorgestellt zu werden. Liliane lächelte ihr süßestes Lächeln und gab Lance die Hand, bevor Ian den Mund aufmachen konnte.
"Guten Morgen, Lance. Mein Name ist Liliane Joyce."
Lance, sichtlich angetan von ihrem schnuckeligen Gesichtsausdruck, gab ihr auch seine Hand.
Sie stiegen wieder aus und Liliane sah, dass es so etwas wie ein Appartement für Reiche war. Wenigstens hat der Mistkerl Geld auf dem Konto, dachte sie bitter.
"Lance Lakefield. Was macht eine Schönheit wie Sie bei Ian?"
"Ich wurde sozusagen gezwungen die Nacht bei Mr. Heyden zu verbringen. Er hat mich entführt und die Tür abgeschlossen."
Lance sah Ian mit hochgezogenen Augenbrauen an.
"Sie war betrunken, verdammt!" rief dieser.
"Noch lange kein Grund mich zu Ihnen zu bringen! Das Haus von Jane hätte es auch gebracht!" sagte Liliane und warf ihm einen bösen Blick zu. "Aber nein, der Herr muss ja den Helden spielen-"
"Nun hör aber auf, Lil! Ich habe mich an die Abmachung gehalten!"
"Abmachung? Welche Abmachung?" Einige Leute starrten die beiden Streithähne mit großem Interesse an. Auch Lance beobachtete das Schauspiel mit belustigter Miene. "So weit ich mich erinnere, haben Sie gestern gesagt, dass Sie sich eben n i c h t an die Abmachung halten!"
"Hey! Ich habe dich nicht angefasst! Und das andere war doch totaler Quatsch!"
"Ach, ja?" giftete sie. Ian fiel auf, dass sie rote Wangen bekam, wenn sie sich aufregte. "Mich nicht angefasst? Was meinen Sie, warum ich versucht habe, Sie mit dem Kissen zu erschlagen?"
"Und wie war das? Du wolltest nicht mit mir reden?"
Sie blieb stehen. "Sie provozieren mich. Dagegen muss ich mich wehren."
Er schnaubte und schüttelte den Kopf. "Natürlich."
"Hätten Sie mich nur nicht hierher gebracht, dann wäre Ihnen und vor allen Dingen mir das Theater erspart geblieben!"
"Tut mir leid, aber ich bin halt viel zu gut für diese Welt!"
Einige der Leute lachten.
Ha, ha, sie fand das überhaupt nicht lustig.
"Fahren Sie mich sofort nach Hause." Zischte Liliane.
"Du bist doch stehen geblieben. Wenn du dich bewegen würdest-"
"Woher soll ich wissen, wo Ihr Auto steht?" fauchte sie und ging auf den Ausgang zu. Wütend drückte sie die Tür auf und wurde zugleich von der Hitze erschlagen. Die Luft, die sie einatmete war stickig und roch nach Autogasen.
"Kleine Lady muss aber noch auf ihren Butler warten." Hörte sie Ian sagen, der dann um die Ecke verschwand.
"Kleine Lady wird ihren Butler irgendwann noch umbringen!" rief sie ihm nach und verschränkte ungeduldig die Arme.
Lance trat neben sie und schenkte ihr ein munteres Lächeln.
"Nehmen Sie es ihm nicht allzu übel. Er ist noch so jung."
"Ich bin noch jünger." Gab sie zurück. "Aber er benimmt sich wirklich nicht wie... wie alt war er noch mal? 30?"
"Er wird demnächst 30." Antwortete Lance. "Er ist ein feiner Kerl. Er liebt das Leben und natürlich die Frauen." Er lachte. "Mit Ihnen hat er sich einen dicken Fisch geangelt, der aber noch an der Angelschnur zappelt."
"Ich bin sehr stur. Und ich kann Typen wie ihn nicht leiden."
"Das haben vor Ihnen noch zig andere Frauen gesagt und letztendendes waren sie doch ein halbes Jahr mit ihm zusammen. Aber ich muss zugeben, dass Sie ein wenig anders sind."
Das beunruhigte sie. Zig andere mochten ihn nicht, waren aber dann trotzdem mit ihm zusammen? Sie musste sich unbedingt zusammenreißen.
"Aha." Sagte sie. "Was ist an mir so anders?"
"Vielleicht Ihr Temperament. Und Sie sind – sagen Sie mir, wenn ich falsch liege - nicht aus Amerika."
"Ich bin deutsche."
"Dafür ist Ihr englisch exzellent, auch wenn man den Akzent noch raushört. Und noch keine war so hübsch wie Sie."
"Danke."
"Gern geschehen."
Ihr Gespräch wurde unterbrochen als ein schwarzes Cabrio um die Ecke sauste und quietschend vor ihnen halt machte. Ian hatte schon wieder seine Gucci Sonnenbrille aufgesetzt und musste seine Fahrkünste natürlich unter Beweis stellen, in dem er lässig auf den Bürgersteig fuhr. Es hätten nur ein paar Zentimeter gefehlt und die Stoßstange hätte Lilianes Knie berührt.
"Darf ich bitten, Mylady?"
Liliane verabschiedete sich von Lance und stieg ein. Ian und Lance nickten sich zu und schon fuhren sie mitten in New York auf einer vollen Straße.
"Musik?" fragte er sie und tat, als hätten sie sich nie in der Lobby in die Haare gekriegt.
"Nein, danke." Sagte sie eisig. "Im Gegensatz zu Ihnen vergesse ich nicht."
"Wie du willst. Ich wollte nur nett sein." Er hob seine Schultern, ließ sie wieder sinken und stieß ein tiefes Seufzen aus.
"Das haben Sie sich auch gedacht, als Sie mich zu Ihnen gebracht haben, was?"
"Willst du schon wieder damit anfangen?" stöhnte er.
"Soll ich das einfach ignorieren?"
"Wäre vielleicht nicht schlecht."
Sie ließ ein falsches Lachen erklingen. "Träumen Sie weiter."
"Danke, aber ich muss mich auf den Verkehr konzentrieren."
Als sie an einer Ampel hielten, merkte sie, dass viele Frauen, die rechts und links von ihnen standen, Ian schmachtende und sehnsüchtige Blicke zuwarfen. Eine war so dreist und leckte sich verführerisch über die Lippen. Die Ampel sprang auf grün. Ian lächelte alle höflich an und fuhr weiter.
"Wann sind wir da?" fragte Liliane schließlich. Sie hasste den Auspuff, der die Luft erfüllte und die ganzen hektischen Gesichter der Leute. In einer Kleinstadt wäre es viel ruhiger und entspannter.
"Wie?" Ian sah sie ungläubig an. "Wir sitzen erst seit 5 Minuten im Auto."
"Falsch. Sieben Minuten und 37 Sekunden. 38... 39... 40... 41-"
"Meine Güte, du hast auch nichts besseres zu tun oder?"
"Immerhin besser als eine Unterhaltung mit Ihnen zu führen." Erwiderte sie schnippisch und zählte in ihren Gedanken weiter.
"Wir sind, wenn es gut kommt, in einer Dreiviertelstunde da." Antwortete er.
"So lange?"
"Was hast du erwartet, Schätzchen?" höhnte er.
Oh, wie sie seine Existenz verabscheute. "Dass Sie Superman sind, jetzt auf der Stelle fliegen und mich in weniger als drei Sekunden vor Janes Haus abliefern."
"Ich kann dich immer weniger leiden." Murmelte er und umklammerte das Lenkrad um einiges fester.
"Geht mir genauso."
"Wir sollten versuchen etwas daran zu ändern."
"Fangen Sie an."
Er steuerte den Wagen auf eine Autobahn zu und suchte in seiner Jackentasche nach einer Zigarette. Argwöhnisch sah sie ihm zu und ihre Augen verengten sich, als er sie endlich rausholte und anzündete.
"Hören Sie auf zu rauchen!"
"Ich kann rauchen wann und wo ich will."
Er zog an der Zigarette und blies ihr den Rauch ins Gesicht.
"Sie... Sie... IDIOT!" hustete sie. "IDIOT!"
"Das war für deine Frechheit." Erklärte er und grinste sie an. Sie erwiderte sein Grinsen nur mit einem bitterbösen Blick.
"Das sagen gerade Sie."
Er schaltete das Radio an und drückte die Zigarette ab.
"Das was ich gerade gesagt habe, war Ernst gemeint."
"So? Was denn?"
"Dass wir versuchen sollten uns zu verstehen."
"Aha."
Hallo, hier ist euer New Yorker Radio Sender! Na, was macht ihr so am frühen morgen, wie diesem hier? Für alle die noch schlummern, gibt es erst einmal einen Song zum kuscheln.
Kennt ihr den Soundtrack von Cats? Hier ist der beliebte Song ‚Memory’!
Die Melodie setzte ein und am liebsten hätte sie das Radio sofort ausgeschaltet. Der weckte unangenehme Erinnerungen in ihr wach...
"Fangen wir an." Sagte Ian.
"Aber ohne die Zigarette."
"Mit."
"Ohne."
"Mit."
Liliane beugte sich zu ihm, so als würde sie ihn küssen, wo sie nie im Traum daran denken würde, so etwas zu tun und ihre Hände strichen sanft über seinen Oberkörper und wanderten langsam nach unten. Hui, er war reingefallen! Er drehte ihr das Gesicht zu, nahm die Zigarette in die rechte Hand und näherte sich ihr. Noch, bevor es zu einem Kuss kam, duckte sie sich blitzschnell nach unten und riss ihm den Glimmstängel aus der Hand. Ian wollte gerade den Mund öffnen, doch er musste zusehen, wie Liliane die Zigarette hochwarf und der Fahrtwind sie wegwehte.
"Ohne Zigarette."
"Schön, eins zu null für dich." Brummte er und beschleunigte. "Wo waren wir stehen geblieben? Ach ja... Sag mir, was du an mir magst und was nicht."
Sie gab einen gequälten Laut von sich.
Moonlight...not a sound from the pavement... When the moon lost her memory… she is smiling alone…
"Muss das sein?" fragte sie und runzelte die Stirn.
"Wie sollen wir uns denn dann je verstehen? Jetzt mach und stell dich nicht so an."
Sie seufzte. Sie hatte keine Lust sich mit diesem Mann zu befreunden. Und sie konnte ihn nicht leiden. Warum war sie plötzlich so sanft gestimmt? Sie suchte den Groll den sie gegen ihn hegte, fand ihn aber nicht.
"Ich mag ihren Körper." Sagte sie schließlich, obwohl sie sich am liebsten auf die Zunge gebissen hätte. "Sie sehen verboten gut aus. Umwerfend. Aber..."
"Ach ja, ich erinnere mich. Gestern hast du das auch gesagt."
"Unterbrechen Sie mich nicht!" fuhr sie ihn an. "Aber Ihr Charakter ist bis auf die Knochen verdorben. Ich mag es nicht, wie Sie mit anderen Leuten umgehen. So... salopp."
"Ich hatte mich gerade auf ein tolles Gespräch gefreut. Du magst meinen Charakter nicht? Das hattest du auch gestern gesagt."
"Sie haben ein tolles Gedächtnis." Sagte sie im sarkastischen Ton. "Sie sind dran."
In the lamp light the withered leafs collect at my feet… and the wind begins to moan…
"Erst das gute oder erst das schlechte?" fragte er sie.
"Das schlechte." Antwortete sie.
"Okay... ähm... du bist sehr aufbrausend. Und zu höflich."
"Moment mal! Was finden Sie daran so schlimm?"
Er machte sie nach. "Mr. Heyden... gute Nacht, Mr. Heyden."
Beleidigt schlug sie ihre Beine übereinander. "Na und? Was sollte ich stattdessen sagen? Gute Nacht, oh mein edler Ritter, der mich, ohne zu fragen, entführt hat?"
"Klingt nicht schlecht."
"Ha, ha, ha." sagte sie tonlos und sah aus dem Fenster. Das konnte noch heiter werden...
"Du bist eine temperamentvolle Frau. Und irgendwie lustig."
"Sind wir schon bei den guten Eigenschaften?" unterbrach sie ihn noch einmal.
"Kann sein. Und jetzt halt die Klappe. Und du bist sehr hübsch. Ich mag deine Lippen." Dazu ließ sie ausnahmsweise keinen Kommentar ab, was ihm auch recht war. "Und du hast schöne Augen. Ein richtiges helles grün, das hervorsticht."
"Wir waren bei Charaktereigenschaften und nicht beim Aussehen."
"Bin doch dabei. Und du bist süß. Sagen wir... manchmal."
"Süß?" wiederholte sie ungläubig. "S ü ß?"
"Japp."
Sie schüttelte den Kopf. "Und was hat uns das jetzt genützt?"
"Jetzt weiß der eine, was der andere von ihm mag und was nicht."
"Oh, toll. Ich bin süß."
"Mach dich nur nicht über mich lustig."
"Ian, lassen wir uns einen Schlussstrich ziehen. Ich kann Sie nicht leiden. Und Sie sind auch nicht wirklich an mir interessiert."
"Möchtest du das denn, Darling?"
"Was?"
"Na, dass ich an dir interessiert bin."
"Alles, nur nicht das."
Seit ihr schon alle aufgewacht? Wenn nicht, gibt’s nach diesem Kuschelsong die gute Anastacia.
Ian grübelte. Nun gut, sie mochte ihn nicht, auch gut. Er konnte sie eigentlich auch nicht leiden, aber irgendwo war er doch an ihr interessiert. Oder war es klein Ian?
Er würde sie so oder so wiedersehen, aber ihre gemeinsamen Gespräche endeten nur in Sarkasmus und Wut. Außerdem hatte er es ihr immer noch nicht gesagt. Das was sie mit ihm und das was er mit ihr angestellt hatte.
My love is on the line… my love is on the line…
"Okay, dann lass uns einen Kompromiss schließen." Sagte er langsam.
"Ich bin nicht bereit für ein Kompromiss. Warum hören Sie nicht endlich auf mich zu nerven? Wir können uns doch gar nicht ausstehen."
"Würdest du mich mal bitte ausreden lassen, Liebling?"
"Aber natürlich, Schatz."
"Kein Sarkasmus mehr. Wir müssen uns nicht mögen."
"Oh, das ist gut."
"Aber wir sollten miteinander reden. Wie normale Leute halt. Ohne Ankeifungen, Beleidigungen und so. Und wir sollten auch so miteinander umgehen."
Your love isn’t fair, you live in a world, where you didn’t listen and you didn’t care…
So I’m floating, I’m floating on air…
Liliane schwieg. Sein Vorschlag hörte sich eigentlich gar nicht so schlecht an. Sie musste ihn nicht mögen, aber dass sie wie Erwachsene miteinander umgingen, sich nicht anschrieen, wie zwei Jugendliche, war okay.
"Einverstanden. Ich muss Sie nicht mögen."
"Exakt."
"Gut... aber keine Küsse mehr. Keine Annäherungen."
"Was ist mit Ausgehen?"
"Nur mit Jane und Matt."
"Oh, ich habe ja gesehen wie das geendet hat." Schnaubte er.
"Was?"
"Nichts." Sagte er schnell. Sie beäugte ihn misstrauisch. Irgendetwas verheimlichte er ihr doch... "Red weiter, Schätzchen.“
"Bitte siezen Sie mich."
"Süße, ich kann doch jetzt nicht plötzlich anfangen dich zu siezen!"
"Und ich habe Höflichkeit vergessen."
"Oh mein Gott!" rief er entsetzt.
"Entweder Sie stimmen zu oder wir vergessen das ganze."
"Wissen Sie was? Es hört sich komisch an, wenn ich jetzt anfange ‚Sie’ zu Ihnen zu sagen, Miss Joyce."
"Das finde ich ganz und gar nicht, Mr. Heyden."
"Oh, Lil, bitte!" stöhnte er.
"Nein. Ian, Sie fahren zu schnell!" rief sie.
"Na und?"
"Fahren Sie sofort langsamer! SOFORT!"
"Wir sind auf einer Autobahn, Darling, ich kann nicht mit Tempo 30 fahren."
"120. Außerdem hört es sich gar nicht so schlimm an, wenn Sie mich siezen!"
"Aber ich darf ‚Lil’ zu dir sagen. Äh... zu Ihnen."
Sie seufzte. ‚Lil’... was war das für eine dumme Abkürzung für ihren Namen? "Oh, na schön, I-Ah." Sie willigte ein. Sie willigte tatsächlich ein! "Sonst noch was?"
"Ich glaube nicht."
"Und dieses mal halten Sie sich daran."
"Natürlich. Geben Sie mir die Hand, Lil."
Sie gaben sich zögernd die Hände und besiegelten die Abmachung.
"Ach ja, eins hatte ich noch vergessen. Eine Umarmung. Wir umarmen uns, wenn wir uns verabschieden." Sagte Ian.
"Das ist vollkommen lächerlich." Spottete sie.
"Okay, Sie haben Recht. Aber man muss den anderen bestrafen, wenn dieser etwas gemacht hat, was wir nicht vereinbart haben."
"Und das wäre?"
"Na, das, was der andere nicht will. Sie haben gesagt, Sie wollen keinen Kuss. Wenn Sie mich anschreien, darf ich Sie küssen. Oder ausführen. Allein. Und wenn ich Sie duze, dann..."
"... dann rede ich eine Woche kein Wort mehr mit Ihnen."
"Ja."
"Ich werde Sie ganz bestimmt nicht anschreien, Mr. Heyden."
"Warten wir’s ab, Schätzchen. Abwarten."

Jane und Matt küssten sich leidenschaftlich und sanken zurück in die Kissen. Er zog ihr das Nachtkleid aus und fing an sie zu streicheln. Sie keuchte, als er ihre Perle rieb.
„Matt... Matt, nicht...“
Er lächelte nur und machte weiter. „Was denn, mein Schatz?“
„Lilly wird gleich... aahh... sie wird gleich da sein... ahh...“
„Bis dahin sind wir fertig.“
Es war verrückt. Gestern Abend hatten sie dreimal miteinander geschlafen und jetzt wollten sie es noch einmal tun. Sie waren vollkommen sexkrank.
Er arbeitete sich hoch und küsste sie auf den Mund. Jane krallte ihre Finger in sein dichtes braunes Haar und wand sich erregt unter ihm.
„Ich liebe dich...“ hauchte er ihr ins Ohr.
„Ich liebe dich auch...“
Dann zogen sie sich endgültig aus und verschmolzen miteinander.
Schreie, Stöhnen und Seufzer hallten in den vier Wänden ihres Schlafzimmers wider...

Endlich... nach dreißig Minuten stieg Liliane aus Ians Cabrio und rannte die Stufen der Veranda hoch. Ian eilte ihr nach, hielt sie gerade noch zurück, als sie auf die Klingel drücken wollte. Sie sah ihn fragend an.
"Vielleicht schlafen sie noch." Erklärte er.
"Und was soll ich machen? Draußen sitzen und Löcher in die Luft starren?"
"Das habe ich jedenfalls gemacht, als Sie mich ausgesperrt haben."
"Ich hatte meine Gründe."
"Jane und Matt haben noch einen Schlüssel hinten im Garten."
Er führte sie durch den Garten und suchte die Stelle ab.
"Warum haben Sie nicht den Schlüssel genommen, als ich Sie ausgesperrt habe?" fragte Liliane und sah ihm beim Suchen zu.
"Meinen Sie, dass ich noch weiß wo er ist?"
"Das heißt, dass wir etwas suchen, wovon Sie nicht wissen wo es ist?"
"Genau. Helfen Sie mir, Lil."
Aber sie machte keine Anstalten ihm zu helfen. Stattdessen sah sie sich im Garten um. Der Rasen war frisch gemäht, aber einige der Rhododendren mussten wieder gegossen werden. Kurzerhand schnappte sie sich die Gießkanne und füllte sie mit Wasser. Dabei hörte sie ein Geräusch, das verdächtig nach Metall klang.
"Ich glaube, ich habe den Schlüssel." Sagte sie, ließ ihre Hand in die Kanne gleiten und holte einen verrosteten Schlüssel heraus. "Ist er das?"
Ian sah sie mit großen Augen und nickte.

Sie schlossen die Hintertür auf und befanden sich in einer Art Speisekammer.
"Ich wusste gar nicht, dass sie so etwas haben." Sagte Liliane und bewunderte die vollen Regale.
"Tja. Folgen Sie mir, Lil."
"Klar, I-Ah."
Der neue ‚Pack’ gefiel ihr. Sie hatten wieder das distanzierte zwischen sich und nicht dieses komische vertraute. Ian gefiel er ganz und gar nicht. Was hatte er nur getan?
Er siezte sie jetzt sogar.
Durch die Speisekammer ging es zur Küche. Warum hatte Liliane sie nicht gesehen? Sie hatten eine Seite der Tür wohl so bemalt, dass sie aussah, wie ein Teil der Wand.
"Hier sind wir." Sagte Ian und ging weiter, dieses mal in Richtung Treppe.
"Was machen Sie da?" zischte Liliane. "Sie haben selbst gesagt, dass Jane und Matt vielleicht schlafen!"
"Darf ich nicht Ihr Zimmer sehen, Lil?"
"Wozu?" Sie folgte ihm die Treppe hoch und stieß beinahe mit Ian zusammen, der vor dem Schlafzimmer ihrer Schwester innehielt. "Was?" flüsterte sie und sah ihn vorwurfsvoll an.
Er legte einen Finger auf die Lippen und dann hörte Liliane das Quietschen eines Bettes, auf dem zwei Körper rumwälzten und schrieen.
"Oh, du schaffst mich..."
"Matt... ahh... Matt... Matt... Matt..."
Liliane verzog ihren Mund, packte Ian und zog ihn in ihr Zimmer. Schnell schloss sie die Tür hinter sich und ließ sich auf das Bett fallen. Sie hatten Sex miteinander. Während sie draußen vor der Tür standen und gehorcht hatten. Oh mein Gott!
Das konnte nicht wahr sein. Natürlich wusste sie, dass Jane und Matt miteinander schliefen... aber es war doch ganz anders es live mitzuerleben...
Ian setzte sich auf das Bett und wühlte in ihrer Nachttischschublade herum.
"Was lesen Sie denn da? ‚This Heart of mine’. Typischer Mädchenkram." Achtlos warf er das Buch wieder zurück.
"Das Buch ist toll." Verteidigte sie sich. "Ist es für Sie nicht... komisch?"
"Was, das Buch?"
"Nein..." Sie sah ihn an, als wäre er ein völlig unterbelichteter Junge. "Na ja... das gerade eben..."
"Jane und Matt?"
Sie nickte.
"Was ist daran so komisch? Ist das nicht mittlerweile normal? Oder habe ich etwas verpasst?"
"Für mich ist es komisch." Gab sie zu. Für wen wäre es nicht komisch die eigene Schwester beim Sex zu erwischen?
"Hey, Lil, Sie werden sich schon daran gewöhnen. Ich habe sie schon oft erwischt."
"Ehrlich?"
Zeigte sie da eine Spur von Interesse? Widerlich. Sie zwang sich zur Beherrschung und atmete tief ein und aus.
"Klar."
"Oh... schön."
Sie versuchte zu lächeln, doch daraus wurde nur eine Grimasse mit einem schiefen Mund.
Ein Gefühl stieg in ihr auf und sie wusste nicht genau, was es war. Eifersucht? Oder Scham?
"Wird schon." Versuchte Ian sie aufzumuntern. Anscheinend waren die Frauen in Deutschland noch mehr anders, als er dachte. Sie machte ein Gesicht, als würde sie gleich Selbstmord begehen.
"Müssen Sie nicht zur Arbeit, I-Ah?"
"Eigentlich schon, Lil, aber heute gibt es keinen Gerichtstermin, ich muss meine Mandanten nicht verteidigen, mich nicht mit ihnen treffen und in meinem Büro wartet sowieso nur ein kleiner Stapel Papier auf mich."
"So etwas sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen."
"Tue ich das?"
"Ich glaube schon."
Er zuckte nur mit den Schultern und sah sie an. Vielleicht war jetzt der richtige Zeitpunkt...
"Ähm... Lil... ich muss Ihnen was sagen. Also, es sind zwei Sachen."
Nein, was hatte er getan?
Sie richtete sich auf und sah ihn neugierig an.
"So? Was denn?"
"Ich kann das nicht."
"Was können Sie nicht?"
"Na, dieses bescheuerte siezen."
"Wir hatten einen Pack, Sie Schwachkopf!" Sie klang leicht sauer. "Und wenn ich mich Recht erinnere, dann war es Ihre Idee! Haben Sie gehört? Ihre, ganz alleine."
"Äh... wir wollten uns doch nicht anzicken."
"Habe ich das getan?"
"Ja. Okay, okay, dann sieze ich Sie halt, oh mein Gott, das hört sich scheiße an, Lil!"
"Ich kann nichts dafür. Was wollten Sie mir noch sagen?"
"Seien Sie nicht böse auf mich, okay? Wenn ich schon ‚Sie’ sagen muss..."
"Raus damit!" Sie tat nur so tough. In Wirklichkeit waren ihre Nerven zum zerreißen gespannt und sie hatte ein schlechtes Gefühl.
Ian, was tust du da? Fragte er sich selbst. Man sollte seinen Mund zunähen. Sofort. Auf der Stelle. Er rannte geradewegs in seinen Tod.

Gut gemacht, Kumpel, du bringst Sachen, die nur ein Vollidiot bringen würde. Wo wir schon dabei sind: Du b i s t ein Vollidiot.
Jetzt musst du es ihr erst Recht sagen und sie wird erst Recht kein Wort mehr mit dir reden.

Hey, wozu hieß er Ian, wenn er nicht ‚Ian’ war?
"Na ja... gestern Abend warst du... ich meine Sie betrunken."
"Ich weiß."
"Erinnern Sie sich daran?"
"Ich wollte zur Toilette, bin stattdessen rausgegangen und Sie sind mir gefolgt. Dann war ich ohnmächtig."
Er sah sie besorgt an. Obwohl er vielmehr um sich besorgt war. "Äh, sieh mal, Schätzchen, das war nicht ganz so."
"Wie?" machte sie und ahnte böses. "Was ist denn passiert?"
Augen zu und durch, Ian.
Er holte tief Luft, bevor er ihr alles erklärte. Und dabei wollte er es doch gar nicht. Er wollte ihr nichts sagen, keinen Piep. Und nun tat er es doch. Idiot. Ian Heyden war ein Idiot.
"Okay... Ich bin Ihnen nachgelaufen. Wir waren in einer... Straßenecke in New York. Ich habe Ihnen klargemacht, dass Sie betrunken sind und dann haben Sie... nun ja... mich provoziert. Also, nicht direkt mich, aber..." Er zeigte auf seinen Reißverschluss. "...ihn." Sie machte den Mund auf, ihre Augen waren vor Entsetzen geweitet und die Farbe wich ihr aus dem Gesicht. "Wie gesagt, Sie haben mich provoziert, ich habe also nicht angefangen. Wir... wir haben uns geküsst und... äh... befummelt, bevor sie umgekippt sind. Sehen Sie, eigentlich hatte ich vor es Ihnen nicht zu sagen, aber seien Sie froh, dass ich es Ihnen gesagt habe, denn sonst würden Sie mit dem Wissen weiterleben, dass ich Ihnen nur nachgelaufen bin, was ich auch getan habe, aber da ist ja noch mehr gelaufen. Demzufolge meine ich es nur gut mit Ihnen und Sie können es als Zeichen der... äh... Loyalität betrachten, dass ich Ihnen davon erzählt habe..."
Sie schloss für einen Moment die Augen, wünschte, dass was er gesagt hatte, wäre nicht wahr, aber sie glaubte sich vage daran erinnern zu können.
Liliane hatte ihn noch nie so nervös gesehen, aber er hatte auch allen Grund nervös zu sein. Denn Liliane Joyce würde ihm gleich eine gewaltige Standpauke halten!
Dieser Trottel!
Sie öffnete wieder ihre Augen und sah ihn mit einem, wie sie hoffte, eiskalten Blick an.
Der Blick verfehlte seine Wirkung nicht. Er stand schnell auf und ging hinüber zum Fenster.
"Wir haben miteinander rumgeknutscht." Sagte sie und es war mehr Feststellung als Vorwurf.
"Japp."
"Und... uns befummelt."
"Ganz genau."
"Verstehe. Okay, verstehe..." Sie musste aufstehen, damit sie ihm nicht im Sitzen anschrie. Die Sache wurde immer komischer. Am liebsten hätte sie laut los gelacht. "SIE VERDAMMTES SCHWEIN! ICH KANN IHNEN NICHT OFT GENUG SAGEN, DASS ICH SIE NICHT LEIDEN KANN!!!!!"
"Äh... die Abmachung..."
"SCHEIß AUF DIE ABMACHUNG!!! SIE HÄTTEN DUTZENDE REGELN VERSTOßEN UND DANN MUSS ICH AUCH NOCH BEI IHNEN ÜBERNACHTEN! OH, ICH FASS ES NICHT!!!" Er wusste, dass sie explodieren würde, aber dass es so schlimm war... "UND DANN KOMMEN SIE NOCH AN, VON WEGEN WIR HÄTTEN UNS BEFUMMELT!"
"Shhhhh!!!" machte er und sah zur Tür.
Wutschnaubend ging sie auf ihn zu und bohrte ihren Zeigefinger in seine Brust.
"Und? Wie war ich? Hat es klein Ian gefallen? Habe ich geschrieen, als Sie mich angefasst haben?"
"Äh... nein."
"Das beweist doch, dass Sie ein schlechter Liebhaber sind, Mr. Heyden! Und jetzt... RAUS!"
"Sind Sie kein bisschen froh, dass ich es Ihnen gesagt habe?" fragte er vorsichtig.
"Wie bitte?" Sie funkelte ihn an. "F r o h? Warum sollte ich froh sein, wenn ich erfahre, dass ich mit einem wildfremden Mann-"
"So wildfremd bin ich auf wieder nicht."
"H a l b w i l d f r e m d e m Mann rumknutsche? Und dann auch noch, als ich besoffen war!"
"Du... ich meine Sie haben angefangen." Sagte er zu seiner Verteidigung. "Sie haben plötzlich angefangen-"
"Oh, s c h o n gut!"
Viele Frauen knutschen mit Männern rum, die sie nicht richtig kennen. Und viele von ihnen waren nicht einmal betrunken. Sie konnte es als eine Art... Ausrutscher sehen. Immerhin hatte sie ihren eigenen Körper nicht mehr unter Kontrolle. So wie jetzt, zum Beispiel.
"Nein... falsch." Korrigierte sie sich selbst. "NICHTS IST GUT!"
Ian ließ die Schultern hängen. Er wusste, dass es ein Fehler war ihr davon zu erzählen. Jetzt würde sie weiter ausrasten, ihn aus dem Haus schmeißen und... sie hatte gegen die Regel verstoßen. Hoffentlich hatte sie nicht gemerkt, dass er sie vorhin indirekt geduzt hatte...
"Beruhigen Sie sich, Lil." Sagte er ruhig. Ein Wunder, wenn es seiner Meinung nach ging. Skandalös, wenn es nach Liliane ging.
"Beruhigen?!" Wäre sie ein Drache, dann würden jetzt riesige Rauchwolken aus ihrer Nase stoßen. "Ich soll mich beruhigen? Haben Sie nicht selbst gesagt, dass ich aufbrausend bin? Bitte schön, hier ist der beste Beweis! Und dafür, dass ich ein überreifer Teenie bin, der in dem Körper einer fast sechsundzwanzig Jahre alten Frau steckt!"
"Hey... vergessen wir die Sache." Gab es irgendein Rezept, gegen Schuldgefühle? Warum fühlte er sich nur so unheimlich schuldig? Es stimmte, dass sie angefangen hatte, dennoch versuchte er sich zu rechtfertigen.
"Ian, ich kann so etwas nicht vergessen! Verdammt noch mal, warum war ich betrunken? Warum haben Sie uns eingeladen? Musste das sein? Warum sind Sie nur so hartnäckig? Was wollen Sie von mir?"
"Ich will gar nichts von Ihnen." Er trat einen Schritt auf sie zu. "Erst sollten Sie-"
"Erst sollte ich was?" Ihre Stimme wurde lauter. "Mich ins Bett legen und schön heia machen? Ja? Das sollte ich tun? Warum geben Sie mir nicht etwas Alkohol? Vielleicht schaffe ich es nicht umzukippen und Sie können sich nach Herzenslust an mir vergehen! Wie ist das? Na los, holen Sie schon was!"
Im nächsten Moment musste sie nach Luft schnappen, weil er sie fest an den Schultern packte und ihre Gesichter nur noch wenige Zentimeter voneinander entfernt waren. Es reichte.
Sie hatte seine Nerven strapaziert und das würde sie zu spüren bekommen.
Er rüttelte sie durch und bat sie endlich zur Vernunft zu kommen.
"Lil, wir haben nicht einmal miteinander geschlafen, okay? Du warst betrunken, du kannst nichts dafür! Und wenn ich nicht diese bescheuerten Schuldgefühle hätte, dann hätte ich dir überhaupt nichts gesagt!"
Sie starrte ihn nur an, bis sich ihr Mund öffnete und zittrig sagte: "Sie haben mich geduzt."
"Scheiß auf die Höflichkeit" rief er. Wieder rüttelte er sie und Bilder stiegen in ihrem Kopf auf.

Und plötzlich wurde sie von einem heftigen Verlangen gepackt, so dass ihr schwindeliger wurde, als ihr jetzt schon war. Es pulsierte in ihren Adern. Kräftig und tief.

Als er sie auffing, hatte sie unauffällig ihren Körper gegen seinen gerieben, hatte mit ihren Händen seinen Schritt berührt.

Nein... Sie erinnerte sich wieder. Nein... Er sagte die Wahrheit. Und sie beschimpfte ihn für etwas, dass sie getan hatte. Nein!
Plötzlich ging die Tür auf und Jane und Matt kamen herein. Ihre Haare waren ganz zerzaust und ihre Wangen gerötet.
"Liliane! Ian! Was ist los?" fragte Jane und sah ihre kleine Schwester an, die Ian immer noch mit leeren Augen anstarrte.
"Ähm..." machte Ian und erkannte, wie die Situation für die beiden aussah. Es sah aus, als hätte er sie beschimpft und nun war sie traumatisiert. Traumatisiert war sie auf jeden Fall, aber nicht deswegen. "Habt ihr das nicht... mitbekommen?" fragte er langsam.
Matt räusperte sich. "Ja, ich glaube wir haben das gehört. Ihr habt euch befummelt, als Liliane betrunken war, aber sie hatte einen Filmriss und jetzt hast du’s ihr gesagt."
"Genau..."
Jane trat zu ihrer Schwester. "Süße? Hey... Lily..."
Übelkeit stieg in ihr auf, sie hatte das dringende Bedürfnis sich zu übergeben. Sie hätte es schon gestern tun sollen. Sie wollte nicht, dass Jane sie so sah...
Sie riss sich von Ian los, stolperte ins Badezimmer, riss so schnell sie konnte den Klodeckel auf und erbrach sich.
"Liliane!!!" rief Jane entsetzt und rannte hinterher. "Oh, mein Gott! Bist du krank? Ist alles in Ordnung?"
Liliane drückte auf die Spülung, ging wortlos zum Waschbecken und wusch sich den Mund sauber. Sie sah sich nicht im Spiegel an. Bestimmt würde sie sich erschrecken.
Jane stellte sich ihr in den Weg, als sie wieder flüchten wollte. Ihre blauen Augen sahen sie streng an. Sie wich ihrem Blick nur aus und sah auf den bekachelten Boden.
"Liliane, ich mache mir Sorgen um dich."
"Brauchst du nicht."
"Du erbrichst dich in der Toilette! Was meinst du soll ich machen? Ein Freudentänzchen? Und dann streitest du dich auch noch mit Ian!"
"Das tun wir immer, wenn wir zusammen sind."
"Hey, ich will mit dir reden."
"Nein, ich will jetzt nicht, Jane."
Liliane hörte wieder ihre Stimmen im Schlafzimmer und das Quietschen ihres Bettes. Sie dachte daran, dass Jane einen leisen Höhepunkt erlebte, während sie Ian zusammengeschrieen hatte.
"Wir reden. Auf der Stelle!"
"Verdammt, siehst du nicht wie erbärmlich ich bin?" rief Liliane und stampfte mit dem Fuß auf. "Ich schäme mich, Jane! Ich erwische euch beim Sex, dann erfahre ich, dass ich mit Ian rumgeknutscht habe und dann das! Das schafft mich! Jane, ich kann nicht..." flüsterte sie schließlich. "Nicht so..."
Jane fuhr sich durch ihre Haare und machte betreten den Weg frei.
"Okay. Später."
Liliane stürzte hinaus, die Treppenstufen hinunter und durch die Speisekammer. Sie musste allein sein und nachdenken, was sie falsch gemacht hatte. Und es war erst ihr vierter Tag in Amerika.
Als Jane in Lilianes Zimmer trat, entschuldigte sich Matt wieder einmal, dass sie erwischt worden waren. Für Ian war es normal geworden, aber für Liliane etwas ganz neues.
Matt küsste sie sanft auf die Stirn und zog sie an sich. "Sie braucht Zeit."
"Ich weiß." Sagte Jane leise. "Ich will mich so gut wie möglich um sie kümmern. Das habe ich getan, als unser Vater uns allein gelassen hat. Sie braucht mich. Und dich, Matt. Ich will nicht, dass du wie ein Schwager für sie bist. Du sollst ihr Bruder sein. Ein Freund. Verstehst du das?"
Matt nickte und drückte Jane fester.
"Jane, Matt... es tut mir leid." Sagte Ian, doch sie winkten ab.
"Ist schon in Ordnung." Sagte Matt und lächelte seinen Freund aufmunternd an. Er sah wirklich besorgt aus.
"Nein, ich hätte nicht mitmachen dürfen. Aber... ähm... ich kann nichts dafür."
"Wissen wir." Jane seufzte. "Normalerweise beruhigt sie sich relativ schnell. Aber dieses mal scheint es wirklich ernst zu sein."

Liliane nahm die Gießkanne und füllte sie mit Wasser. Sie hatte schon vorhin vor die Blumen zu gießen, war aber nicht dazu gekommen.
Langsam füllte sich das Plastikteil mit Wasser und sie drehte den Wasserhahn aus.
Wie sollte sie das wieder ausbügeln? Konnte sie Jane je wieder in die Augen sehen? Was war mit Matt und Ian?
Sie erinnerte sich an ihr zwölftes Lebensjahr, als ihr Vater sie verlassen hatte.
Ein Kind, eine junge Erwachsene allein. Zurückgelassen hatte er nur Geld. Es war viel Geld, aber was nützten ein paar Scheine?
Jane musste trotzdem arbeiten gehen und es war ein Wunder, wie sie ihr Studium schaffen konnte, denn gleichzeitig musste sie auf die heranwachsende Liliane aufpassen.
Und dann, vier Jahre später lernte sie Matt kennen. Beide waren noch jung, aber sie verliebten sich ineinander. Liliane wurde zu ihrer Tante geschafft, damit Jane nach Amerika fliegen konnte, um zusammen mit Matt über eine gemeinsame Zukunft zu träumen. Sie hatte es ihrer großen Schwester nie übel genommen und sie selbst träumte von so einer Liebesgeschichte, wie sie Jane erlebt hatte.
Mit achtzehn erfuhr sie, dass sie die Firmen und Plantagen ihrer Mutter geerbt hatte und somit auch viel Geld. Sie zog von ihrer Tante aus, um von nun an selbstständig zu werden.
Jane und Matt besuchten sie ab und zu, aber sie war gerade mit der Schule fertig und studierte Biologie und Astronomie, so dass wenig Zeit war.
Betrübt ging sie von Pflanze zu Pflanze und gab ihnen Wasser. Jane und Matt würden endlich, nach fast zehn Jahren Beziehung, heiraten...
Liliane hatte auch ein paar Beziehungen gehabt, doch keine davon war wirklich ernsthaft und tiefgründig. Der letzte, Thorsten, hatte sie so dermaßen enttäuscht, dass sie auf keine Bindung mehr eingehen wollte. Vorerst.
Ein tiefer Seufzer drang aus ihrer Kehle und die Gießkanne war fast leer. Als Liliane sie wieder füllen wollte, sah sie Ian, der auf der Treppe saß und sie beobachtet hatte.
Sie sagte kein Wort zu ihm und goss weiterhin die Blumen.
Dann ging sie in den kleinen Schuppen und holte einen Spaten und eine Harke heraus.
Die Erde konnte ruhig wieder umgegraben werden... außerdem wucherte es hier so von Unkraut. Sie ging in die Hocke und riss lästige Pflanzen raus.
"Hey, Lil." Hörte sie ihn sagen. Sie musste ihm fairerweise antworten, denn sie war immer noch im Unrecht.
"Hey, I-Ah." murmelte sie, sah ihn aber nicht an.
Er stand auf und hockte sich zu ihr. Dann griff er nach Löwenzahn und zog ihn, bis zur Wurzel, heraus.
"Sie brauchen mir nicht helfen, danke."
"Mach ich doch gerne."
"Ich mag Sie immer noch nicht."
"Komisch, dafür kann ich Sie jetzt besser leiden."
"Was Sie nicht sagen. Außerdem haben Sie gegen unsere Regel verstoßen." Fügte sie bedeutungsvoll hinzu.
"Sie auch. Demzufolge dürfte ich Sie jetzt ausführen."
"Und ich kein Wort mehr zu Ihnen sagen."
"Okay."
"Gut."
Sie schwiegen und rupften Unkraut aus Janes und Matts Garten. Der Himmel nahm die Farbe von einem trüben blaugrau an. Passte ja perfekt zu ihrer Laune.
Sie verzog ihren Mund, als sie aus versehen an den Dorn einer Focus Rose gekommen war.
"Au!" Sie zog den Dorn aus ihrem Finger und warf ihn weg. Aus der Stichstelle quoll Blut heraus.
"Zeig mal. Zeigen S i e mal." Berichtigte Ian sich selbst.
Doch sie zog ihre Hand vor ihm zurück. Er runzelte die Stirn.
"Ist schon okay." Sagte sie.
"Zeigen Sie her."
"Ist schon okay!"
"Lil, geben Sie mir Ihre Hand!" beharrte er und seine Stimme klang wie ein Knurren.
Sie fügte sich und zeigte ihm ihren Finger. Das Blut rann an der Seite herunter.
"Tut das weh?" fragte er und drückte auf die Stelle.
"Ja, natürlich! Es ist angeschwollen, Sie Idiot!" Ohne sie zu fragen, leckte er das Blut weg. Seine Zungenspitze war heiß und feucht. Angespannt sah sie ihr dabei zu, wie sie Millimeter zu Millimeter über ihre Haut glitt. Sie hatte sogar aufgehört zu atmen. Dann zog er ein Taschentuch aus seinem Anzug und band es ihr um den Finger.
"Danke." Sagte sie atemlos.
"Wie geht’s Ihnen?"
"Gut."
"Wie geht’s Ihnen?"
"War das gerade Ihr Echo?"
"Nein, es war eine Wiederholung meiner Frage. Lügen zählen nämlich nicht als Antwort."
"Ich habe nicht gelogen."
"Erzählen Sie mir was neues."
"Ähm... ich darf nicht mit Ihnen reden."
"Dann schweigen Sie eben, wenn wir unser Date haben. Ich kann sowieso Frauen besser leiden, die nicht so viel quatschen."
Sie standen auf und sie spürte seinen Blick auf ihrer Haut.
"Ich will aber nicht mit Ihnen ausgehen."
"Tja, Pech."
"Sie können mich nicht dazu zwingen!" Wurde sie da schon wieder wütend?
"Wollen wir wetten?"
"Ian, es tut mir leid." Die Worte waren ihr einfach so rausgerutscht. Man sollte dem Mund sagen, dass er erst auf das Hirn warten soll, bevor er etwas sagt, denn sonst kommt nur Schwachsinn raus, wie man eben bemerkt hat.
"Hä?"
"Sie haben richtig gehört. Tut mir leid, wegen... vorhin. Ich weiß, dass es mein Fehler war, aber ich habe Sie trotzdem angeschrieen." Gab sie kleinlaut zu. Man sollte dem Mund wirklich mal beibringen auf das Gehirn zu hören!
"Ich verzeihe Ihnen nur unter einer Bedingung."
"Die wäre?"
"Sie nehmen meine Entschuldigung wegen dem Kuss an. Der war auch nicht richtig. Und ich sage noch einmal, dass es mir leid tut."
Er lächelte sie an und es war nicht mehr dieses süffisante darin. Es war freundlich, herzlich und verzeihend. Unwillkürlich stiegen Tränen in ihren Augen auf.
"Ich... ich nehme Ihre Entschuldigung an." Krächzte sie und im nächsten Moment befand sie sich in seinen Armen. Er hatte ein Parfüm von Lacoste und es roch wunderbar.
"Hey, muss man deswegen weinen?"
"Ich weine nicht!" schluchzte sie.
"Sicher, Schätzchen."
Er hielt sie fest, während sie in seinen Armen weinte und sich schalt, so etwas überhaupt in seinen Armen zu tun.
"Ich hasse Sie." Flüsterte sie.
"Eigentlich sind Sie ja gar nicht so schlimm wie ich dachte." Sagte er grinsend und küsste ihre Haare.
"Ich mein’s ernst, Ian." Schluchzte sie wieder. Ihre Tränen tropften auf seinen teuren Anzug und es ärgerte sie, dass sie nicht aus Wein waren. Oder Cola. Oder Orangensaft. "Ich hasse Sie! Ich kann Sie nicht ausstehen! Aber irgendwo haben Sie etwas nettes an sich, das mich veranlasst in Ihren Armen zu sein, ohne Ihnen links und rechts eine zu scheuern! Ich glaube, dass mein Hirn gerade einen Aussetzer hat und mein Mund irgendwelches Zeugs daher labert, also bilden Sie sich bloß nichts ein! Manchmal macht mein Mund sich selbstständig und mein ausgeschaltetes Gehirn, dass ich wahrscheinlich mit ausgekotzt habe, kann nicht kontrollieren was ich gerade sage, also muss es Unsinn sein, aber ich habe ja meinen Mund nicht unter Kontrolle, so dass das ganze Geplappere zu verzeihen ist! Und ich bitte Sie nicht auf das zu hören was ich gerade sage, okay? Ach ja, wenn mein Gehirn wieder angeschaltet ist, wahrscheinlich ist da oben so etwas wie ein Stromausfall, dann sollten Sie mich ganz schnell wieder loslassen, denn dann bin ich wütend auf Sie und es folgt Ohrfeige Nummer 2! Und dass ich weine ist vollkommen blöd, denn ich weine nicht, ich hab, glaub ich, ’n Tier im Auge und das krieg ich nicht raus, weil Sie mich festhalten und-"
Sie riss ihre Augen auf. Er lachte! Er lachte sie aus, war das zu fassen? Seine Brust schien zu vibrieren und seine Hände drückten sie fester an seinen Körper. Sie war so überrascht, dass ihr sogar die Tränen ausblieben.
"Lil, Sie sind die merkwürdigste Frau, die ich je getroffen habe!" Noch mehr Gelächter. "War das ernst gemeint, was Sie gesagt haben?"
"Natürlich nicht! Außer das am Ende, weil die Lampen in meinem Kopf wieder angegangen sind! Ich... ich hab wirklich ein Tier im Auge, vielleicht sollten Sie mich loslassen und mal nachsehen..."
Schnell wischte sie sich mit dem Handrücken die letzten Tränen weg, während er ihre Augen musterte, sie aber nicht losließ.
Sie bemerkte, dass seine Augen nicht nur grün waren, sondern grün mit blauen Sprenkeln.
"Ich seh’ nichts."
"Ähh... dann muss es wohl schon rausgeflogen sein! Gott sei Dank!"
Er grinste sie an. "Verrücktes Weib."
"Ich?"
Plötzlich wurde sein Blick intensiv und zärtlich, leuchtend grüne Augen sahen blaugrüne Augen an. Ihr Herz pochte gegen die Rippen.
Herz! Sofort aufhören! SOFORT!
In geschickter Langsamkeit näherte er sich ihrem Gesicht. Sie spürte seinen warmen Atem auf ihrer Haut. Seine grausamen sexy Lippen bewegten sich direkt zu ihren eigenen.
Oh-oh, Miss Ich-bin-höflich-zu-jedem-auch-wenn-ich-ihn-nicht-leiden-kann wird gleich Mister Ich-befummele-sturzbetrunkene-und-total-wehrlose-Frauen küssen!
"Ian, ich glaube... ähm..." Sie lockerte ihre Schuhe und schoss einen weg. "Hoppalla, mein Schuh!" rief sie und entwand sich aus seiner Umarmung. Die romantische Stimmung war vorbei. Pech für ihn... "Er... äh... ist mir vom Fuß geflutscht! Komisch, dass Schuhe so etwas können, normalerweise führen sie kein Eigenleben, aber offensichtlich mögen die Ihre Designerschuhe nicht! Wissen Sie, meine Schlappen sind sehr schüchtern und fühlen sich von Ihren Schuhen bedrängt... Das zeigt nur, dass wir auf Abstand gehen müssen, denn sonst kriegen sie sich in den Sohlen und das will ich Ihren Designerviechern nicht antun. Meine Schlappen haben in irgendeinem Schuhhaus Karate gelernt und das sollten Sie nicht unterschätzen, also berichten Sie das Ihren Schuhen, damit sie meinen nicht zu nah kommen, kapisko?"
Er schüttelte nur den Kopf und beäugte sie mit einem sogenannten ‚Die-ist-irre-Blick’.
"Tschüss, Mr. Obercool." sagte sie langsam, damit sie sicher ging, dass er ihren Wink verstanden hatte.
"Wiedersehen, Miss Durchgeknallt." Er lächelte sie wieder an, doch dieses mal war es süffisant. SEHR süffisant. Und dabei hatte sie ihm gerade eine Abfuhr erteilt!
"Äh, könnten wir es bei einem ‚Nimmerwiedersehen’ belassen?"
"Vergiss es, Darling. Wir sehen uns." Er drehte sich um und hob lässig die Hand zum Abschied.
Idiot!

Ian ließ sich auf den Ledersitz seines Cabrios fallen und öffnete seine linke Hand.
Eine goldene Kette, nein, ein Medaillon glänzte im Sonnenlicht. Er hatte sie beklaut. Er wusste selbst nicht warum er es getan hatte, er wusste nicht einmal, dass er so etwas konnte.
Warum riskierte er schon wieder so einen Ausbruch von ihr? Er wollte doch sowieso nur eins.
Das e i n e. Hatte sie wirklich nichts gemerkt?
Nein, das konnte er nicht machen. Eigentlich war sie ganz erträglich geworden. Wollte er das wieder wegwerfen? Ja, er wollte.
Er zwang sich ruhig zu atmen, als er die Hand wieder zur Faust schloss. Er würde es ihr wieder geben. Am nächsten Tag. Bestimmt.
Dann drückte er auf das Gaspedal und fuhr los.



So...Leute, das war das vierte Kapitel.
ich hab jetzt noch eine Frage an euch und wäre echt froh, wenn ihr sie mir beantwortet. Da ich vorhabe die ganze Geschichte an einen Verlag zu verschicken brauche ich noche einen richtigen Namen dafür.
Ich schreib euch erst einmal die Vorschläge auf:

1) show me love
2) nothing, but you
3) bring back my darling
4) secret garden
5) eyes like yours



Ich danke schon mal im voraus!
bis zum nächsten Kapitel!
cya's
Fullmoon

Kommentare

theakorschinek@web.de schrieb am 2006-03-06 15:11:27:
ich finde deine geschichten volle gut
ich bin immer volle gespant auf die nächste
fals du nicht alle geschichten veröffentlichst, kannst du sie mir dann schicken?(= =)
ich finde, dass deine geschichten volle gut sind.
idontmind@hotmail.de schrieb am 2006-03-03 20:53:44:
super Geschichte!!
hast du das Buch schon fertig geschrieben?
wenn du es nicht ganz hier veröffentlichen willst könntest du es mir dann schicken(auf die e-mail adresse oben).
ich finde den 5)Tittel am besten!!
lg katja
idontmind@hotmail.de schrieb am 2006-03-03 20:53:42:
super Geschichte!!
hast du das Buch schon fertig geschrieben?
wenn du es nicht ganz hier veröffentlichen willst könntest du es mir dann schicken(auf die e-mail adresse oben).
ich finde den 5)Tittel am besten!!
lg katja
tweety.ami@gmx.net schrieb:
hi, auch dieses kapitel hab ich mit begeisterung gelesen. doch wenn du die geschichte wirklich an einen verlag schicken willst, solltest du vielleicht das mit dem siezen irgendwie regeln, weil eigentlich sprechen sie ja englisch und da ist ja nichts mit siezen... doch das ist bis jetzt die einzige kritik die ich in deiner geschichte gefunden habe ;o) also bin seeehr gespannt wie es weitergeht. lg ami
katharina.jaschinski@web.de schrieb:
Ursprünglich gab es im Englishen "Sie" und "Du". "thou" für "Sie" und "thee" für "Du" Das heutige "you" hat sich aus dem "Thou" entwickelt, man kann trotzdem nicht sagen, dass sich alle siezen oder alle duzen. Man kann eine Sache normal oder auch betont höflich sagen. Man kann aus dem Englischen also je nach Situation und der Art, wie etwas gesagt wird "Sie" oder "Du" übersetzten. Also,ami, mit dem duzen ist das auch nichts.
Wenn du mehr wissen willst, kannst du mir gerne mailen, Fullmoon.
Bye,
Katharina
CelestialBlossom@aol.com schrieb:
Hi!
Nein, ist schon okay!Bei den Romanen, die vom Englischen ins Deutsche übersetzt werden, siezen sich die Personen ja auch, also von daher...!
ach ja! Ich würd mich echt freuen, wenn ihr einen der oben genannten titel auswählt, damit ich den titel beim nächsten posten eines kapitels hinschreiben kann.
also...!
cYa!
Fullmoon
PS: danke für die kommentare ;-)
wurzelzwerg2007@freenet.de schrieb:
Hallo,

ich finde die zwei Teile ganz toll, leider kann ich die erste zwei nicht aufrufen, wäre es vielleicht möglich, sie mir zu zusenden? Wäre super lieb! Vielen Dank
wurzelzwerg2007@freenet.de schrieb:
Hallo,

ich finde die zwei Teile ganz toll, leider kann ich die erste zwei nicht aufrufen, wäre es vielleicht möglich, sie mir zu zusenden? Wäre super lieb! Vielen Dank
sprosse17@yahoo.de schrieb:
Hi.
Ich finde "eyes like yours" sehr schön als Titel. Wünsche dir viel erfolg aber ich glaub, dass du sehr gute chancen hast.
gg schrieb:
hoffentlich dauerts nich mehr so lang bis zum nächsten teil, aber lass dir zeit, damit er so gut wird wie die anderen! ich finde "eyes lieke yours" auch am besten!
vmvt18@yahoo.de schrieb:
Wow, wieder eine klasse Vortsetzung! Ich bin begeistert! Das Buch werde ich mir kaufen
CelestialBlossom@aol.com schrieb:
Wow! Danke für die Kommentare! *freu*
Und vmvt18@yahoo.de: vielen dank für das kompliment, ich fühle mich sehr geschmeichelt!
Ach ja...! Ich habe die Fortsetzung schon abgeschickt mit einem kleinen Fehler: Die geschichte wollte ich
"No other eyes like yours" nennen, habe sie aber in der fortsetzung "Eyes like yours" benannt! Sorry! Beim nächsten Mal schicke ich sie richtig ab :)
Bis zum nächsten Kapitel *g*
cya
Fullmoon
nnn schrieb:
Deine Story ist zwar nicht mein Geschmack, aber du kannst schreiben! Sie hebt sich von dem Gekritzel, das sonst ziemlich oft auf der Website zu finden ist, deutlich ab!
manuullrich@aol.com schrieb:
Ich finde deine Story richtig gut und freue mich natürlich schon auf das nächste Kapitel. Leider habe ich das 3.Kapitel nicht lesen können, weil es sich nicht öffnen lässt. Könntest du mir bitte diesen Teil zuschicken?
evelyn.graetz@freenet.de schrieb:
Dein schreibstil ist sehr angenehm. ich habe diesen teil gelesen und wusste leider nicht, worum es geht. die anderen teile lassen sich bei mir nämlich auch nicht öffnen. wäre es sehr ungehobelt von mir, dich zu bitten, mir die fehlenden teile zuzusenden? das wäre wirklich nett. wenn das buch angenommen wird, kauf ich es mir auf jeden fall. du hast talent.
chocolate_taste2002@yahoo.de schrieb:
hey fullmoon..ich finde die geschichte sehr gelungen, aber hör mal könntest du mir irgendwie die vorhergehenden Teile per e-mail senden ich kann sie von hier aus irgendwie nicht öffnen. danke wär sehr lieb...mach weiter so!!
katharina.weskamp@gmx.net schrieb:
Hey, Fullmoon! Erstmal - echt toll, deine Geschichte! Hab hier lang nicht mehr so was Gutes gelesen *g*
Äh... ist es unverschämt, wenn ich dich bitte, mir alle Teile außer diesem per E-mail zu schicken? *schnorr* Ich kann sie nämlich nicht aufrufen >__> Das wäre echt nett!
bea-lipfi@gmx.de schrieb:
hey du
Großes lob!!find deine geschichte echt super super klasse!!!
kann aber leider die anderen teile nicht aufrufen.wäre echt net wenn du sie mir schicken könntest!
LisaLaser01@sms.at schrieb:
hallo! hey ich find deine Geschichte echt extrem klasse, ich habe auch schon die ersten Teile durchgelesen!leider nicht vollständig, deswegen würde ich dich bitten, ob du mir nicht die teile schicken könntest?
auf jeden fallgroßes lob an dich!!
anne schrieb:
Ich finde die story voll schön, nurleider habbich ausversehen Teil 5 zuerst gelesen gg
Snoopy schrieb:
Viel zu viel Sex aber du kannst schreiben! Kompliment!
sag.ich.nicht schrieb:
Ich find die Geschichte super! Würd gernw issen wie alt du bist wenn das in Ordnung geht! Ich bin 11 und kann mir nicht vorstellen wie man so super schreiben kann! Ehrlich! Großes Kompliment! Kannst du mir was sagen? Meine Geschichten erscheinen irgendwie nie? Wie kommt das? Oder dauert das nur ein bisschen? Kann die ersten 3 Bände nicht sehen! Bye Lovestorrygirl!
noooooooooo@no schrieb:
entlich fertig gelesen!!
NEIN es war wirklich super!!
noch cooler wär es in englich.
aber nächstes mal eine englische geschichte.BBBBIIITTTTTTTEEEEE!!!!
DEINE ALYSSA
SEX@LUDER schrieb:
der zweite titel!!!
EINE TOLLE GESCHICHTE,MEHR SE? REIN
TOLLLLLLLLLL !!!!!!!!!!!!!!
xakinnax@web.de schrieb:
du schreibst echt die allerbesten geschichten hier lg lovely17
xakinnax@web.de schrieb:
du schreibst hier echt die besten geschichten! klasse! mach weiter so!lg lovely17
a schrieb:
tolle geschichte

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