Geschichte einsenden Links & Rings AGBs Impressum
Kategorieauswahl
Wir freuen uns über jeden Autor, der hier auf Storyparadies.de seine Geschichten veröffentlichen möchte.Da jeder Autor Feedback braucht, sind Kommentare, solange es sich um konstruktive Kritik handelt, möglich und auch ausdrücklich erwünscht. Bitte verwenden Sie zur Einsendung der Geschichten und Kommentare unser Formular und beachten Sie dabei unsere Regeln.
Suche


Kategorien > Leben und Tod > Roman

An Tagen wie diesen

von Diana Uchiha

1 2 3

Hey ich bin´s wieder & ein weiteres Ausschnitt meiner Story.Ich hab das mal einfach so geschrieben,weil ich....naja...ich glaub ich hatte nichts besseres zu tun.Egal liest es einfach & ich muss sagen als ich es geschrieben habe,habe ich da sehr viel Emotionen reingebracht.
Hoffe es gefällt euch & ein Tipp:liest dabei traurige piano oder violinen Musik,dann fühlt man besser & vllt. hilft das einigen beim schreiben
nya viel Spaß

An Tagen wie diesen

Es regnete.Aus irgendeinem grund gab mir der tropfende Regen das Gefühl richtig zu sein.Es gefiel mir wenn die nassen Tropfen auf meiner Haut aufkommen & sich dann langsam auflösen.Es gab einem das Gefühl von Fröhlichkeit & Geborgenheit.Das Gefühl,das mich meinem Leben ein Stück weiterbrachte.So wirkte der Regen auf mich.
Ich saß auf dem Boden in einer kleinen Ecke gegenüber des Thalia.Die Knie zog ich an mich & umschlang sie mit meinen Armen.Ich weinte nicht.Ich war wütend.Wütend auf alles.Ich bildete mir meine Gefühle nur ein,so wie ich das sah.Ich liebte Johnny nicht & Kaiden auch nicht.Ich liebte niemanden.Es wäre besser gewesen,wenn Gott die Menschen ohne allerlei Gefühle erschaffen hätte,dann säße ich jetzt nicht hier.
Angeschrien hatte ich sie.Alle miteinander & das nur,weil seine Freundin da saß & ihn küsste.Die Gefühle für ihn hatte ich doch zurück gelassen,oder nicht?Hatte ich mir das nur eingebildet so wie alles andere,was meine Gefühle betraf?Was tat ich hier?
Christina,Alicia,Benni,Lisa,Jan-Eric,Johnny,Kaiden,Max,Mo,seine Freundin & noch andere ihrer Freunde waren auch da gewesen.& sie setzten sich genau zu uns an unseren Tisch,den ich ausgesucht hatte.Sie saßen bei uns,lachten & ....&...küssten...sich.Als sie auch noch näher kam,hatte es mir gereicht.Ich war aufgestanden,hatte die Faust auf den Tisch geknallt & hatte sie angeschrien.
"Wenn ihr rummachen wollt,dann geht woanders hin.Falls ihr es nicht sieht,aber hier isst man.Das ist ein Fast-Food Restaurant.& niemand hat euch erlaubt sich an unseren Tisch zu setzen,ihr....ach was weiß ich",hatte ich geschrien.
Mit Tränen in den Augen wollte ich gehen,doch Benni hielt mich zurück.& da kamen sie,die Tränen die ich solange zurückgehalten hatte.Sie kullerten einfach raus.Benni sah sie & hatte mich losgelass,worauf ich einfach weggerannt war.
Nun saß ich hier,mit verweinten Augen,ganz allein & 18:00 Uhr in der Stadt an einer Gammelecke am Thalia.Allein.Es war kalt.Der Boden war kalt & das einzige was ich anhatte,war ein Trägerloses Top & Latexhosen,die die Kälte wortwörtlich durchließen.Ich for & der kalte Regen ließ mir immer wieder ein Schauer über den Rücken tragen.Ich zitterte,nicht vor Kälte sondern vor Wut.Wut auf mich,auf Mo,auf sie,auf alle,wieso auch immer.Es tat weh ihn mit jemand anderem zu sehen,trotz allem.Es schmerzte mehr als alles andere.So schlimm hatte es mich noch nie erwischt.Das mit Kaiden damals hatte mich zwar mitgenommen,aber nicht so sehr wie das hier.
War es das richtige so zu leiden?War es richtig einfach vor seinen Gefühlen davonzurennen?Gefühle?Wie sollte ich ihm sagen was ich empfinde,wenn ich es selbst nicht wusste?Wie sagt man jemandem,das man ihn mag?Wie hatte Kaiden mir gesagt,dass er mich mag?Wie hatte Johnny es mir gesagt?Wieso sagten sie es,wenn es nicht stimmte?Sie hatten gelogen,beide.Johnny hatte mich nur "geliebt" ,weil ich seiner verstorbenen Freundin ähnlich sah & für Kaiden?Was war ich für ihn?Nur die kleine Schwester,die er immer haben wollte?Oder,doch eher eine gute Freundin?Oder mehr?Oder weniger?
Es machte mich verrückt & je mehr ich über alles nachdachte,desto mehr weinte ich.Desto mehr fror ich.Desto mehr litt ich an meiner eigenen Unberechenbarkeit & meinem Gefühlwirrwarr.
Ich legte meine Stirn auf meine Arme.Langsam ganz langsam ließ ich mich zur Seite fallen.Behutsam legte ich meine Wange auf das nasse,kalte Pflasterstein.Meine Schulter wurde durchnässt,was mit meinen Klamotten genauso passierte.Der Regen durchnässte mich & alles was ich an mir trug,doch das störte mich nicht.meine Hand ruhte auf dem Boden & krallte sich manchmal an den Ritzen des Steines fest.Ich wollte schreien,aber ich konnte nicht.Ich konnte kaum atmen,so schwer war mir.ich würde an meinen Tränen ersticken.Ersticken,so wie ich es imemr gewollt hatte.Daran,dass ich mich nicht unter Kontrolle hatte.Vielleicht bestrafte mich Gott so mit meinen schlimmen Gedanken von Selbstmord & der Tatsache,dass ich manche Leute am liebsten umgebracht hätte.Vielleicht war das der Grund,aus dem ich hier lag,in der Nässe,auf dem dreckigen Boden,nach Luft rang,die Tränen einfach laufen ließ,von meinen eigenen Tränen übergossen.
Dieser Schmerz,tief in meiner Brust,hatte ich schon oft gespürt,aber noch nie so deutlich.Wie lange würde es dauern,bis man stirbt,wennman am ersticken war?Wie lange müsste ich noch hier liegen?
"Diana?Diana?"
Diese Stimme gefiel mir.Sie war warm & klar.Etwas warmes berührte mich & meine Augen,die sich gerade erst geschlossen hatten,versuchten sich zu öffnen.Ich heulte immer noch wie eine bekloppte,das merkte ich an der Luft,die immer weiter zu verschwinden erschien.
Etwas warmes berührte mich leicht an der Schulter,worauf mein Körper sich aufsetzte.Ich sah ihn an.
Leon saß in der Hocke & sah mich an.Dahinter Fabi.Wie sie mich ansahen.So besorgt,mit einem lächeln im Gesicht.Für eine kurze Zeit waren die Tränen weg.Sie waren wie weggeblasen & meine Augen waren frei von Wasser,so dass ich wieder klar sehen konnte.
"Geht´s dir gut?",fragte Fabi.
Er setzte sich ebenfalls zu mir auf den Boden,während Leon sich an die Wand stellte.Ich nickte benommen.Schon wieder log ich.Mir ging es nicht gut.Ich bekam immer noch keine Luft mehr.Der Kloß in meinem Hals löste sich einfach nicht auf.Ich nieste kurz,worauf beide mich ansahen.Ich winkte ab,womit ich sagen wollte,alles in Ordnung.
Ich schloss die Augen,die wie Beton zufielen & legte meinen Kopf in den Nacken,womit ich die Wand,an der Leon stand berührte.
"Was war denn los?",fragte er.
Ich zuckte mit den Achseln.Es blieb still.Das einzige was ich hören konnte war der Regen,der mir das Gesicht runterlief,meine Haare durchnässte.Es tat gut.Der Regen.Der der mir das Gefühl von Geborgenheit gab.
"Wenn ich sterbe",begann ich leise.Die beiden sahen mich nicht an,aber ich spürte das sie mir zuhörten."Dann will ich im Regen sterben!"
Der Gedanke mit dieser angenehmen Nässe & Obhut die Welt zu verlassen,zauberte ein schwaches Lächeln auf mein blasses Gesicht.
"Im Regen?",fragte Leon.
Ich nickte langsam.
"Der Regen ist so warm & strahlt mir immer Geborgenheit entgegen.Es ist als wäre der Regen die Person,die mir das Gefühl gibt besonders zu sein & gebraucht zu werden,aber so eine Person wird sich nie finden lassen.Glaubt mir.Wie ich schon einmal gesagt hatte,so etwas passiert nur in Mangas & Animes.Oder in Büchern & solchen verdammten Liebesfilmen."
"Jeder Mensch ist besonders JD",sagte Leon.Seine Stimme war ruhig & frei,während meine zitterte & mir den Atem

1 2 3

Kommentare

Keine Kommentare vorhanden.

Kommentar hinzufügen



Aufgrund des extremen Mißbrauchs der Kommentarfunktion sind wir leider gezwungen, die Kommentare ab sofort redaktionell zu überprüfen. Wir bitten um Ihr Verständnis.