An den Mond
von
Worm
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In schwarze Sternensee getunkt
Schwimmt ein leuchtend heller Punkt
Den nächtlich´ Himmel stolz entlang
Zieht mich in seinen Zauberbann
Vergoldet mir das Himmelszelt
Wacht über meine Schattenwelt
Und entfernt, unendlich weit
Thront er in Vollkommenheit
Dunkles Geheimnis umrandet dich
Beschreitest deinen Weg gar königlich
Nachts, einem gigantischen Auge gleich
Überspannt dein Blick das Erdenreich
Durchleuchtest mir mein Innerstes
Doch lässt mir Raum für Finsteres
Weisheit und Wahrheit du mich lehrst
Und dabei meine Schwermut nährst
Auch Frieden in mein Herz du pflanzst
Wenn du am Abendhimmel tanzst
Im Nebelsaum du kurz verweilst
Und meine blutenden Gedanken heilst
Kann Einsamkeit mit dir genießen
Wie ich hier steh´ mit nackten Füßen
Auf einem Teppich aus feuchtem Laub
Bestreust du mein Haupt mit Sternenstaub
Kurz blitzt auf ein Himmelsspeer
Auf seinem Weg durchs Sternenmeer
Und so flüster´ ich geschwind
Einen warmen Wunsch in kalten Wind
Oftmals als Sichel du erscheinst
Mit Wolkenbergen dich vereinst
Und jeden Tropfen einzeln küsst
Der sich im Sturm vom Himmel löst
Bezauberst mich und meine Sinne
Gebannt, ergriffen halt ich inne
Während du mich mit dir ziehst
Vergeblich du vorm Tage fliehst
Der Morgenwind beginnt zu wehen
Es ist nun Zeit für dich, zu gehen
Behalt´ deine Schönheit, deine Pracht
Besuch´dich wieder nächste Nacht
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Kommentare
sasa schrieb am 2006-07-22 19:37:06:
wow, find ich richtig gut, hast wundervoll alles beschrieben und ausgedrückt, hat sich richtig gut lesen lassen
Paga schrieb am 2006-07-21 06:25:19:
find ich toll! man schreitet förmlich zusammen mit deinen worten durch einen traum, ohne aufwachen zu wollen...
Luelle Orleans schrieb am 2006-07-21 00:55:06:
gefällt mir sehr gut! nur weiter so, freu mjich schon mehr zu lesen!
lg Lu
Leanyka schrieb am 2006-07-20 21:06:25:
Lang, aber einfach nur schön. Ich tu mich immer etwas schwer mehr längeren Gedichten, aber du zauberst ein wunderschönes Bild. Bin beeindruckt.
lieben Gruß,
Leanyka
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