Andere Länder - Andere Erfahrungen
von
Vanessa
1
2
3
Andere Länder - Andere Erfahrungen
,,Endlich Ferien'' , dachte ich an einem sonnigen Sommernachmittag, als meine Brüder Tom und Jerry zum Bahnhof gebracht wurden. Es war der zweite Dienstag in den Ferien und ich war so froh die beiden Nervensägen 3 Wochen lang nicht ertragen zu müssen ! Die beiden waren nähmlich in einem Sommercamp. Meine Eltern hatten mich gefragt, ob ich nicht mitwolle, doch was soll ich den da bei den ganzen Kleinkindern? Mich bestechen lassen und so lange rumbrüllen, bis mich einer vom Baum losfesselt? Nein, danke ! Stattdessen blieb ich die gesamten Ferien zu Hause und verbrachte meine Ferien mit Shoppengehen, Nägellackieren, telefonieren, mit meiner Freundin nähmlich, die mit einer Jugendgruppe nach Italien fahren durfte, und rumknutschen. Aber wie es dazu kam, weiß ich nicht so genau. Ich weiß nur, dass Spanier gut küssen können.
Es begann eigentlich alles an einem warmen Nachmittag, als ich mit meinen Eltern in die Sauna ging. Ich mochte es nicht, in eine Sauna zu gehen, wo Männer und Frauen mit ihrem nackten Hintern in meine Sicht gehen. Ich fand so was einfach ekelig. Aber da ich mal wieder nichts zu tun hatte, ging ich einfach mit. Meinen nackten Körper gegenüber Frauen zu zeigen, fand ich nicht so schlimm, weil ich wirklich einen tollen Körper hatte. Bronzebraune Haut, einen knackigen Po, sogar ein paar Muskeln vom Schulschwimmen und wohlgeformte Brüste. Mit meinem Körper war ich voll und ganz zufrieden. Eigentlich. Nur meine Ohren. Die waren ziemlich groß. Aber nur der Gedanke daran, dass sich irgendein fremder Mann, ungefähr in dem Alter meines Vaters, an mich ranmachen könnte, machte mir irgendwie Sorgen.Ich meine, haben die denn keine Frauen und gehen bloß in die Sauna, um mit jüngeren zu flirten? Naja, jedenfalls waren alle in verschiedenen Saunas gegangen, die meisten davon in den Aufguss. Ich hatte keine Lust und schwomm in dem runden Becken rum, den jeder nach dem Aufguss benutzen sollte. Ich war ganz alleine darin, als plötzlich ein Junge in meinem Alter ebenfalls ins kalte Wasser kam. Ich hatte eine Taucherbrille und tauchte unter dem Wasser ab. Ich habe immer den Drang, Lute zu betrachen, wie eine Skulptur. Aber das was ich sah, war keine Skulptur. Es war ein Sixpack. Ich musterte den südländisch ausschauenden Jungen und kam schließlich unter seinen Bauchnabel ! Doch da konnte ich kaum noch die Luft anhalten, und musste schnell wieder Luft schnappen. Er sah mich und schwann zu mir rüber. Da bekam ich aufeinmal Herzrasen, obwohl ich den Jungen noch nicht einmal kannte. ''Hey, kann ich mal deine Taucherbrille haben?'' , sagte er mit einer liebevollen Stimme und lächelte mich mit einem Zac-Efron-Lächeln an. ''Klar'', erwiederte ich und überreichte ihn meine grüne Taucherbrille. Ich wusste natürlich dass er nicht unter Wasser gehen würde und sich die Fliesen anschauen würde, aber das war mir egal. Er war schließlich süß und ich hatte einen weiblichen Körper, der ihn sicher gefallen würde. Ich schwamm ein paar Runden im Becken rum und relaxte am Rand. Als der Fremde auf mich zukam und mir die Taucherbrille gab und sich bedankte sagte er mit einem süßanhörenden Akzent: ,, Die ist sehr gut, man kann klar durch sie sehen.'' Oh ja. das konnte ich mir gut vorstellen. ,,Ja, ich weis. Sehr gut sogar.'' , meinte ich und grinste ihn bedeutungsvoll an. Ich fragte nach seinem Namen und erfuhr dass er und seine Eltern aus Spanien vor 5 Jahren hier nach Connecticut kamen. Als ich ihm von mir und meiner verrückten Familie erzählte und ihm mein Namen verriet sagte er: ,,Claire,das ist ein sehr schöner Name, meine Schwester sollte auch so heißen, aber das würde nicht so spanisch klingen. Diego, so hieß er nähmlich, erzählte mir wie es in Spanien ist und dass er jetzt zu gerne dort wäre. Und dass er in einem Schauspielkurs mitspielt und er einfach so auf Knopfdruck weinen konnte. Das war sehr beeindruckend als er mir das zeigte. ,,Du hast sehr schöne Augen, Princesa'', meinte Diego und kam so nah an mir heran, dass ich seinen Atem auf meiner warmen Haut spüren konnte. Ich lächelte ihn an und stellte mir vor, wie wir beide eine Hochzeit in Spanien veranstalten würden, am tollen Strand und schöne Kleider. ,,Sie sind so blau wie das Meer an der Karibik.'', flüsterte er mir ins Ohr und mir wurde ganz warm um mein Herz. Noch nie hat mir jemand so was romantisches ins Ohr geflüstert. Ich schaute ihn seitlich an und er erwiederte meinen Blick. Ich konnte seine funkelnden braunen Augen sehen, die tief in meine guckten. Ich blickte auf seine Lippen und wollte gerne wissen, wie spanische Lippen schmecken. Der Gedanke überholte mich und ich küsste ihn auf den Mund. Er tat das selbe. Seine Lippen waren geschmeidig weich und erinnerten mich an Zuckerwatte. Sie schmeckten exotisch und ich konnte nicht aufhören sie zu küssen. Er hörte auf mich auf den Mund zu küssen und gab mir einige Küsse auf mein Schlüsselbein. Ich ging inzwischen auf Fummelreise. Wuschelte ihn durchs schwarze Haar und fuhr mit beiden Händen durch seinen muskolösen Körper. Er tat das ebenfalls und küsste mich weiter. Auf mein Schlüsselbein, auf meine Lippen und an meinem gasamten Hals. Aufeinmal geschah etwas wundervolles ! Ich fühlte wie in mir das Liebesparometer stieg, als er mir sanft über meine Brüste strich. Fast, aber nur fast (!) war ich mit meiner Fummelreise fertig. Ich brauchte nur noch eins. Und zwar das Körperteil zu entdecken, was die meisten Jungs als 'Heiligtum' bezeichnen. Aber das traute ich mich noch nicht wirklich. Deshalb beschloss ich die Fummeltour abzubrechen und ihn am Ohr zu knabbern.Doch den Drang die Fummeltour wieder anzufangen, überredete mich. Vorsichtig an seinem Sixpack entlang tastete ich seinen Bauchnabel. Ich war schon beinahe am Ziel. Aber dann weckte uns ein Mädchen, das an dem Rand des Pools stand, aus unserer Fummel-, und Knutschstunde. Diego blickte auf, als das blonde Mädchen mit ihm auf spanisch schimpfte. Er versuchte sie zu beruhigen, doch sie war zu aufgedreht, um jetzt beruhigt zu werden. ,, Wer ist das?'' , fragte ich in meinen Gedanken. ,,Es tut mir Leid, Pricesa, aber ich muss jetzt gehen'', sagte Diego und gab mir einen dreisekündigen Kuss auf meinen Mund. Dann sagte er noch schnell, während er sein Tuch um sein 'Heiligtum' und seinem unteren Teil des Körpers wickelte, wobei ich es mal wieder nicht sehen konnte: ,, Ich rufe dich an, ja?'' Ich nickte und sah ihn mit der Blondine verschwinden. Sie streiteten, und da kam auch schon eine etwas ältere Frau mit einem Kind dabei. Die Frau schien wohl Diego's Mom gewesen zu sein, weil sie dazwischen ging und auch was auch spanisch schimpfte. Meine Mom kam einige Minuten später aus der Saunakabine und machte das Zeichen, das meint, das wir nun gehen.
Zwei
Beim Abendessen fragte mich mein dad, ob es mir in der Sauna gefallen hat und mir bleib ein Fleischklößchen im Hals stecken. Ob es mir gefallen hat? Was ist
1
2
3
Kommentare
Teresa schrieb am 2011-08-24 15:49:50:
ich liebe diese Geschichte und deine neue auch !! Du musst noch eine für mich schreiben du weißt schon ... ;) LD :**
Heinz H. schrieb am 2011-08-24 15:39:56:
Das ist eine Jugendstory, kann ich verstehen. Also für mich ist das nichts, ich bin Lehrer. Aber für euch Teenies villeicht schon.
Lina schrieb am 2011-08-24 15:35:37:
DAs ist wirklich eine schöne geschichte ! traumhaft. ich mag's :)
Ursi schrieb am 2011-08-24 15:30:50:
voll toll
Kommentar hinzufügen