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Anticlimax 2
von
Blackwings
Nicht lange, da kam schon der erste. Ein mageres Bürschchen das ziemlich verfallen im Gesicht war. Seine Augen waren weit geöffnet seine Haut faltig und weiß. Trotz dem war er gerade erst 25, doch sah er aus wie 40. Finja warf ihm kurz einen bemitleidenden Blick zu, bevor sie ihre Stimmer erhob. "Joe." Er war schon seit langem ein Kunde von ihr. Joe war natürlich nicht sein richtiger Name. Namen wollte sie erst gar nicht hören. Aber sie brauchte irgendwie einen Namen zu einer Person, also trugen alle einen Decknamen, den kein anderer kannte außer sie. Damit wenn einer etwas sagt nicht die anderen mit einbeziehen konnte. "Death" flüsterte er. Ihm schien es gar nicht komisch das sie so einen Namen trug. Er drückte ihr mit zitternder Hand einige Scheine in der Hand und sie gab ihm, nachdem sie nachgezählt hatte Ein Tütchen mit weißem Pulver. Ohne ein weiteres Wort zu sagen ging er, zurück in die Richtung aus der er gekommen war. Nach einigen weiteren Minuten die sie da saß sah Finja auf. Ein weiterer Kunde war gekommen. Er sah noch recht gut aus. War auch noch nicht so lange dabei. "King" ein lächeln zierte ihre Lippen. Er trug dunkle Kleidung und ebenfalls eine Kapuze die er bis zum Mund runter gezogen hatte, so das man sein restliches Gesicht nicht sah. "Schatten" er holte ebenfalls einige Scheine aus der Tasche und bekam dafür einige Tabletten. Das ging einige Zeit so, bis plötzlich jemand vor ihr stand den sie nicht kannte. "Ich hörte du seihst die beste." Sagte er. Es war ein Junge im alter von 19 höchstens 20. "Kommt drauf an wo drin" antwortete Finja. "Ich brauche eine Mischung" "Geld" antwortete sie Matt. Der Junge Mann zog einen Batzen Geld hervor. Sie wiederum ein Päckchen mit weißem Pulver. Dann tauschten sie. "Wie heißt du?" fragte er schließlich. "Nenn mich einfach Fin" antwortete sie und sah auf die Uhr. Nun stand Finja auf und trotte davon. Sie merkte nicht das er ihr folgte.
Finja ging in eine Nebengasse. Ließ den Mantel fallen und hervor kam ein hautenges Bauchfreies Top und ein Mini Rock in rot und aus Lack. Da drunter trug sie eine Netzstrumpfhose und Nuttenstiefel. Ein Auto fuhr vorbei, etwas weiter hielt es und fuhr zurück. "Wie viel?" fragte ein Alter Mann. "Kommt drauf an wie viel sie bieten" antwortete Finja. Er boot genug und so stieg sie in das Auto. Es war ihr schon ein wenig unangenehm, aber einerseits auch befriedigend. Oft hatte sie sich alleine Gefühlt, und Angst gehabt, doch die Angst war vorbei und auch wenn es nur für einen kurzen Augenblick war, so fühlte sie sich geliebt. Nachdem alles vorbei war verschwand sie wieder und ging zum ,Auto. Für diesen Abend hatte sie genug Geld eingenommen.
Noch eine Straße weiter stand ihr Auto. Sie freute sich schon darauf. Wieder ins warme Bett zu steigen und von etwas schönem zu träumen. Sie hatte sich aber in letzter Zeit immer öfter gefragt warum sie das eigentlich immer noch tat, doch eine Antwort auf diese Frage hatte sie immer noch nicht. Momentan war es ihr aber auch egal, sie freute sich einfach nur auf das warme Bett und das bisschen Schlaf das ihr geblieben war. Finja bog gerade in die Straße ein die zum Parkplatz führte als eine Hand sie ergriff und an sich zog. "Fin" lächelte er kühl. Sie sah in seine Augen, sie hatte sichtlich einen Schock erlitten. Genommen hatte er aber anscheinend noch nichts. "Lass mich los" sagte sie und versuchte sich zu wehren, doch es geschah nichts. Sein Griff war zu stark. "Nein, ich lasse dich nicht los" antwortete er ihr und berührte mit der anderen Hand sachte ihr Gesicht. Ein kühler Wind zog auf. "Was, willst du von mir?" fragte Finja und bemühte sich streng an zu hören. "Dich" flüsterte er ihr ins Ohr und zerrte sie mit. Finja versuchte sich zu wehren, doch es ging nicht. Er zog sie in ein verlassenes Gebäude wo er sie auf eine alte Matratze warf. "Was soll das?" schrie sie, doch sie wusste, das niemand sie hier hören würde. "Du machst es doch für Geld oder?" fragte er und nun erkannte sie sein Gesicht. Er hatte blaue Augen und blondes Haar. Und er war von stattlicher Natur. Alles in allem ein Kerl der nicht schlecht aussah und an den man sich anlehnen konnte. "Nein, tue ich nicht" sagte sie schnell und versuchte wieder auf zu stehen. Doch schon hatte er sie so gepackt das sie sich nicht mehr bewegen konnte. "Aber du bist doch mit dem Mann mitgefahren" immer noch lächelte er sie kühl an. "Und, ich habe aber für heute genug. Ich bin keine billige Hure" schrie sie ihn an. "Nein, wirklich nicht? Dealerin und Hure gleichzeitig stimmt's?" er zog ihr langsam das Top mit einer Hand hoch, anschließend den Rock runter. "Komm schon" sagte er und strich ihr noch einmal sachte übers Gesicht bevor er sie küsste. Erst machte sie nicht mit, doch dann tat sie es, unter tränen. Nackt blieb sie liegen. Er hielt sie fest umklammert und küsste sie auf die Stirn. Dann stand er auf, zog sich an und warf ihr Geld hin, anschließend verschwand er. Finja blieb liegen. Eine lange Zeit lag sie da, ganz Nackt ohne etwas zu tun. Erst als die Uhr zum fünften mal schlug stand sie auf, zog sich an sammelte das Geld vom Boden auf und verschwand. Finja setzte sich ins Auto und fuhr los. In diesem Moment spürte sie nichts, rein gar nichts. Sie hatte weder Angst noch Freude sie fühlte nur einen tiefen Schmerz. Ein unvergesslicher Schmerz. Sie würde ihn nie wieder sehen, und dies war auch gut so. und wenn doch, so würde sie einfach an ihm vorbei gehen, als ob nichts gewesen wäre. Finja stieg aus dem Auto aus und ging den Rest des Weges wieder zu Fuß. Bei sich zu Hause angekommen ging sie unter die Dusche. Das Wasser prasselte auf ihren Körper. Es war so rein und klar. Es fühlte sich gut an, all den Schmutz dieser Nacht ab zu waschen. Ein lächeln zierte ihre Lippen. Es war ein Gefühl von Glück, wenn auch nur für einen Moment. Sie hasste es und liebte es zu gleich all die Menschen Glücklich zu machen, doch der Preis war hoch. Langsam zog sie sich etwas anderes an. Eine hellblaue Hose, ein fliedernes Top und da drüber eine dünne Jacke. Kurz vor Acht verließ Finja das Haus und trottete zur Schule, nicht mehr über die Sachen die des Nachts passiert waren nachdenkend. Alles verlief seinen weg.
Die Stunde ging schnell vorbei. Sie hatten gerade Deutsch, Mathe Physik und Sport gehabt. Nun war Pause. Finja setzte sich wie meistens auf die Tischtennisplatte und sah verloren zum Wald. Plötzlich wurde sie geblendet. Ein Spiegel? Sie sah genauer hin. Im Wald stand jemand und blendete sie mit einem Spiegel. Ungläubig sah sie genauer hin. Aber es war Tatsache. "Finja?" Alexander stand neben ihr, er hatte es anscheinend noch nicht mitbekommen das im Wald jemand stand. Sie drehte sich zu ihm um und Küsste ihn. "Ich komme gleich wieder" flüsterte sie und lief schon fast zum Wald. Ungläubig blieb Alexander stehen. Das hatte sie echt noch nie gemacht. Finja lief so schnell sie konnte. Kurz vor dem Waldanfang blieb sie stehen. Dort stand eine Gestallt, sie trug eine schwarze Kurze Hose mit vielen Taschen und ein schwarzes T-Shirt. In der Hand ein Spiegel. "Da bist du ja" sagte die Gestallt und Finja erkannte die Stimme. "Was willst du?" fragte Finja gleichgültig und ohne irgendwelche anstallten. "War das dein Freund?" "Ich weiß nicht wen du meinst" antwortete sie. "Ich meine den Kerl den du eben geküsst hast." "Nein" Nun trat er aus den Schatten der Bäume hervor. Wie erwartet war es der Kerl von gestern Nacht. "Du hast meine Frage nicht beantwortet." Er nahm ihren Arm und zog sie in den Schatten der Bäume. "Weiß er von deinen Nächtlichen Expeditionen?" Sie schüttelte den Kopf. "Du hast mir meine Frage aber immer noch nicht beantwortet..." sie machte eine kurze Pause. "Ach ja." Aus ihrer Tasche holte sie eine Tüte. "Hier, das will ich nicht" sie drückte ihm die Tüte in die Hand und drehte sich weg zum gehen. Doch er schnappte sich ihren Arm und zog sie wieder zurück. "Ich will dich" flüsterte er ihr dann ins Ohr. Finja lächelte. "Tut mir Leid, erste Regel, Keine Beziehung mit jemanden dessen Namen ich nicht kenne." "Dominik." Antwortete er schnell. "zweitens Keine Beziehung mit einem Kunden." Er sah sie geschockt an. "Ach ja und nur Deck names." In dieser Zeit wo sie ihm erst mal gesagt hatte welche Regeln sie hatte, hatte er sie los gelassen. Erneut drehte sie sich um und erneut packte er ihren Arm. "Deine Regeln sind mir egal. Ich habe meine eigene Regel und die besagt: Ich bekomme das was ich will" Nun Küsste er sie. "Deine Regel ist ein Gebot, und nichts anderes." Antwortete Finja. Nun konnte sie endlich verschwinden. Alexander, der sich schon gefragt hatte wo sie geblieben war kam ihr entgegen. "Wo warst du?" doch Finja schwieg, da der Unterricht gleich begann. Die Stunden zogen sich auf einmal in die Länge, dieser Kuss, dieses Gesicht. Er ging ihr einfach nicht mehr aus dem Kopf. Aber was sie am meisten beschäftigte, woher wusste sie auf was für eine Schule sie ging? Er war ihr doch nicht heimlich gefolgt oder? Finja schüttelte den Kopf. Von dem Mädchen, das sie gebeten hatte mit ihr in die Stadt zu fahren hatte sie nichts gehört. Heute beeilte sich Finja auch nach Hause, normalerweise trödelte sie gerne, fuhr noch zu einer Freundin oder wo anders hin und tat einiges, aber heute wollte sie nur noch nach Hause. Den schlaf den sie verpasst hatte nachholen.
Sie kam auch schneller als gewohnt zum Haus und ging sogleich in ihr Zimmer um sich hin zu legen. Das Fenster war offen. Finja schloss es und dachte an nichts, wahrscheinlich hatte sie es einfach aufgelassen. Gerade hatte sie sich hingelegt, da klingelte es an der Tür. Mit einem Seufzer stand sie auf und lief die Treppe hinunter. Langsam öffnete sie die Tür. "Ja?" fragte sie. Vor ihr stand ein Polizeibeamter. "Darf ich rein kommen?" fragte er freundlich. Geschockt machte sie die Tür etwas weiter auf, so das der Mann eintreten konnte.
Kommentare
steini_stoni@web.de schrieb:
Hi,
ich weiß nicht wo ich anfangen soll.
Erst mal die Rechtschreib- und Krammatikfehler. Du solltest den Text nochmals durchlesen und diese Feler beheben. Zudem gab es oft Wortwiederholungen. Benutz Synonyme!
Zu deinen Sätzten: Meist wurden sie nur schlicht dahingeklatscht, ohne sich dabei was gedacht zu haben. Immer fing der Satz gleich an. Na ja nicht immer, aber zu oft. Diese Geschichte hat nichts mit Fantasie zu tun, oder? Zumindest nichts mit engeln oder dergleichen. Wie alt ist dieses Mädchen eigentlich? Am Anfang dachte ich an 25 Jahre und als ich las, dass sie noch zur Schule geht, vermutete ich, dass sie nicht älter als 16 ist.
Du hast einige brutale und abstrakte Idden, die du aber ziemlich deutlich rübergebracht hast. Das als positive Seite. Zudem musste ich immer aufpassen, damit ich nicht den Faden verlor. Am Anfang war deine Geschichte sehr Kofus, was sich aber gegen Ende lichtete.
Was bleibt mir mehr zu sagen, als: Üben, üben, üben. Les dir ein paar Horrorgeschichten durch um zu wissen, wie man Spannung aufbaut, denn in deiner Geschichte war absolut keine Spannung zu fühlen.
Nichts desto trotz bin ich auf deine Fortsetztung gespannt und werde sie auch lesen.
Gruß Stoni.
steini_stoni@web.de schrieb:
Oh, hm sorry mein Fehler, habe übersehen, dass es noch einen ersten Teil gibt. desshalb fällt der Teil über das Konfuse wohl weg.
Gruß Stoni.
engelchen_lain@web.de schrieb:
Hallo!
Erst mal ne Frage: Geht das jetzt noch weiter, die Geschichte um Finja? Wenn nicht, hast du ein wirklich schlechtes Ende gewählt, weil das ist noch nicht mal ein offenes Ende, das ist schlicht und einfach gar keins.
Warum kommt der Polizist? Was will er? Wer hat ihn geschickt? Warum hat man ihn geschickt? Ist das jetzt wegen Finjas kriminellen Aktivitäten? Oder hatten die Eltern, die verreist sind, einen Unfall? Sind halt ein paar zu viele Fragen.
Ich wüsste gerne, wie es weiter geht.
Du hast zwar immer noch ein paar kleine Fehler drin, aber nichts gravierendes und mit ein bisschen mehr Übung bekommst du das sicher auch noch hin.
Interessant finde ich, wie Finja ihre derzeitige Persönlichkeit mit ihren Outfits bestimmt. Es grenzt schon fast an eine Abart von Schizophrenie, was sie da macht. Ich meine, wenn sie zur Schule geht ist sie lieb, klug, beliebt, fröhlich... trägt bunte und helle Sachen. Als Dealerin, also Kriminelle und gesellschaftlich verachtete Person dann dunkle Kleidung und später als Nutte dann wieder Zeug, was man eben auf dem Strich anziehen sollte.
Ich frage mich nur, wie sie mit fünfzehn oder sechzehn als Prostituierte soviel Geld verdienen kann , ohne dass ihre Eltern was merken. Die scheinen in jeder Hinsicht reichlich mit Blindheit gesegnet zu sein...
Naja, ich würde mich über einen dritten Teil freuen
Alles Liebe, Lain
Darkwings@web.de schrieb:
Ich finde die Geschichte etwas unglaugwürdig, aber trotzdem spannend! Alerdings gehört sie nun wirklich nicht unter die Kategorie Fantasie^^! Das Ende will mir nicht so ganz gefallen, ich hoffe du wolltest noch einen weiteren Teil schreiben...^^ Letzt endlich ist dir die Story ganz gut gelungen, abgesehn von den Rechtschrieb-und Grammatikfehlern^^! Viel Spaß beim weiteren schreiben wünscht Shadow Angel =)
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