Aribald unterwegs
von
Sina Röhrs
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geendet hatte, sagte die Maus: „Nun, wir haben selbst nicht sehr viel, aber wir sind gern bereit mit dir zu teilen!“ und damit bat sie Aribald ins Haus. Drinnen liefen viele Kinder durch die Wohnung, genau wie bei ihm zu Hause. Aber sonst erinnerte Aribald nichts an sein Heim. Alles sah sehr ärmlich aus, die Wohnung und auch die Kleidung, die die Mäuse trugen. Alle begrüßten Aribald und er stellte fest, dass sie alle sehr nett waren. Das Mäuse-Fräulein Beliara gefiel ihm am besten, weil sie so schöne Augen hatte und sich so liebevoll um die keinen Mäuse-Kinder kümmerte. Aribald merkte schnell, dass hier jede Hand gebraucht wurde und obwohl er sonst so faul war, gab er sich hier Mühe so gut es ging, zu helfen. So vergingen die Wochen, Aribald wurde jeden Tag aktiver, oft brachte er mehr Essen nach Hause als alle anderen. Am liebsten jedoch half er Beliara beim sauber machen, weil er dann in ihrer Nähe sein konnte. Er hatte sich damit abgefunden, seine Familie nie mehr wieder zu sehen, dachte, die hätten ihn vergessen, als eines Tages sein Vater vor der Tür. Die Wiedersehensfreude war riesengroß. Es gab ein kleines Wiedersehensfest in der bescheidenen Wohnung der Kirchenmäuse und Aribald erzählte seinem Vater, wie er hierher gekommen war und wie nett alle zu ihm waren. Als der Vater sich schließlich auf den Rückweg machen wollte und Aribald mitnehmen wollte, sah dieser Beliara an und entschied sich, zu bleiben. Er wollte hier bei Beliara bleiben und so brach sein Vater allein auf. Aribald aber lebte glücklich weiter bei den Kirchenmäusen. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.
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