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Auf Zauberstrümpfen zum Kinderhaus 3

von Luna

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Auf Zauberstrümpfen ins Kinderhaus Teil 3

Peter und Bernie, fallen sich jubelnd in die Arme und drücken sich ganz feste aneinander.
„ Oh Bernie!“ ruft Peter erstaunt. „ Du bist ja gewachsen“. Er nimmt Bernie an die Hand und zieht ihn vor die Spiegeltüren. „ So groß, wäre ich jetzt auch schon“, staunt er.
Der Spiegel, zeigt zwei kleine Jungen, die enorme Ähnlichkeit miteinander haben.
„ Du siehst aus, wie früher“, sagt Bernie andächtig. „ Ganz genau so und kein bisschen anders. So, wie du in meinen Träumen immer noch aussiehst“.
„ Und du“, antwortet Peter. „Siehst aus, wie mein großer Bruder. Ich habe so lange warten müssen, bis die Wände des Kinderhauses, sich auch zu dir gedreht haben. Und nun, bin ich so glücklich. Denn du kannst mich von nun an, jeden Abend besuchen kommen“.
Opa Nelke, stellt sich hinter sie und legt jedem Jungen eine Hand auf die Schulter.
„ Dass ist das wunderbare an der Liebe“, sagt er zu den Beiden und streichelt ihnen über die Haare. „ Sie vergisst niemals ein geliebtes Gesicht, lässt Sehnsucht wachsen, tröstet und erfüllt uns auch manchmal unsere geheimsten Träume“.
Bernie und Peter, blicken sich tief in die Augen. Dann nicken sie sich zu und lächeln.
„ Auf immer wir“, flüstert Peter leise.
„ Auf immer wir“, antwortet Bernie ihm glücklich. „ Auf immer und ewig“.
Na, na, na!“ ruft Opa Nelke dazwischen. „ Nicht so schnell ihr zwei“.
„ Jetzt laden wir dich erst einmal zu einer Besichtigung ein. Das Kinderhaus ist sehr groß. Da werden deine Strümpfe wohl noch mehr Löcher bekommen“.
„ Bist du bereit?“ fragt er Bernie.
Bernie nickt und die Spannung in seinem Bauch wächst. Wie würde es hinter der Tür wohl aussehen?

Gemeinsam, verlassen sie das Spiegelzimmer und betreten einen langen Flur. Einen endlos langen. Eigentlich, hatte er kein Ende. Auf jeden Fall, war keines in Sicht.
„ Wie lang ist der denn?“ fragt Bernie, Jenny. „ Der geht ja bis nach Amerika“.
Jenny kitzelt mit ihrem Zopf ende an seiner Nase. „ Wir haben doch Zeit“, antwortet sie heiter.
„ Außerdem, musst dir ja nicht alles auf einmal angucken. Ach ja, nach Amerika drehen sich die Wände übrigens auch“.
Opa Nelke, zieht Jenny an ihrem anderen Zopf. „ Das erfährt Bernie noch früh genug“ schimpft er mit ihr. „ Alles zu seiner Zeit und nicht zu viel auf einmal“.
Opa Nelke, geht vor Peter und Bernie in die Hocke. „ Willst du deinem Bruder das Kinderhaus alleine zeigen? Oder sollen sie mit euch kommen?“ fragt er Peter ernst.
Peter überlegt. „ Eigentlich, würde ich mit Bernie gerne alleine sein“, antwortet er ihm.
Opa Nelke erhebt sich wieder. Dabei knirschen und knacken seine Kochen ziemlich laut.
„ Oh je“, stöhnt er. „ Es wird Zeit, dass ich in meinen Sessel komme. Und Auweia, gleich fängt die Märchenstunde für die Kleinen an“.
Die Kinder lachen über Opa Nelkes Knochen knacken. „ Dazu kommt es ja bei uns nicht mehr“, scherzt Max. „ Alles hat seine Vor und Nachteile“.
Opa Nelke, stemmt gespielt entrüstet seine Hände in die Hüften. „ Warte ab, im nächsten Leben, da wirst du vor lauter knacken ein Hörgerät brauchen, um deine Enkelkinder zu verstehen“, droht er ihm lachend.
Weit entfernt, öffnet sich eine Tür. Und sehr viele kleine Kinder, rennen lachend auf sie zu.
Opa Nelke, öffnet schnell die Tür neben sich. „ Herein mit euch“, ruft er ihnen zu. „ Macht es euch schnell ganz gemütlich. Ich komme sofort zu euch“.
„ Da ich jetzt arbeiten muss“, sagt er zu Bernie. „ Vertraue ich dich nun deinem Bruder an“.

„ Dann gehe ich mal ins Traumzimmer“, verabschiedet sich Jenny. „ Es wird Zeit, dass ich meine Eltern mal wieder besuche“.
„ Ok“, sagt Max. „ Und ich besuche die Küchenmimse, denn ich habe Hunger“.
Meike, Toby und Dora beschließen, dass sie das Abenteuerland aufsuchen werden.
„ Dass ist dort immer so spannend““ ruft Toby aufgeregt. „ Manchmal finde ich es richtig blöd, wenn ich wieder zurück muss“.

Als alle verschwunden sind, nimmt Peter Bernies Hand. „ Würdest du gerne in das Zimmer der Erinnerungen mit mir gehen?“ fragt er ihn und lächelt geheimnisvoll.
„ Gerne“, antwortet Bernie. „ Wenn es nicht zu weit ist. Ich meine in Amerika oder so“.
Peter muss grinsen. „ Es sieht alles weit aus, dass stimmt schon“, erklärt er seinem Bruder.
„ Aber in Wirklichkeit, ist auch alles ganz nah. Aber um es zu verstehen, musst du es erst kennen lernen. Komm, wir gehen“.


Das Zimmer der Erinnerungen ist ganz klein und gemütlich. Ein Bett steht in der Mitte des Raumes und lädt zum faulenzen ein. Bilder von unzähligen Kindern hängen an den Wänden und lachen auf sie herab.
Alte vergilbte Fotos mit lachenden Kindern, weniger alte und ganz neue, zieren die bunten Tapeten. Bernie staunt. „ So viele Kinder“, sagt er verwundert. „ Sind sie alle hier?“
Peter stellt sich neben ihn. „ Nicht alle“, antwortet er. „ Viele sind schon wieder weg“.
„ Wohin gehen sie denn?“ will Bernie wissen. „ Weit weg?“
Peter zuckt mit den Schultern. „ Weiß nicht“, antwortet er. „ Sie haben sich selber ausgesucht, wohin sie gehen wollen“.
„ Wenn so viele Kinder hier sind“, bohrt Bernie noch einmal. „ Warum ist dieses Zimmer dann nicht besetzt?“
Peter erklärt ihm geduldig, wie es passiert. „ Wenn ein Zimmer besetzt ist, drehen sich die Wände so lange, bis hinter der Tür wieder ein freies ist. Capito, Bruderherz?“
„ Und nun, lass uns erinnern“, sagt Peter. „ Dafür legen wir uns in das Bett und schauen an die Decke“.

Sie legen sich nebeneinander und wieder nimmt Peter, Bernies Hand. „ Schau einfach an die Decke“, flüstert er ihm zu. „ Du wirst staunen“.
Und wirklich, die weiße kahle Decke verschwindet einfach so und sie blicken in einen blauen strahlenden Himmel.
„ Ist dass schön“, haucht Bernie. „ Der Himmel ist so nah. Ich habe das Gefühl, wenn ich meine Hand ausstrecke, kann ich ihn berühren“.
Peter drückt Bernies Hand. „ An was wollen wir uns erinnern?“ fragt er ihn. „ Du darfst es dir aussuchen“.
Bernie schluckt traurig seine aufkommenden Tränen herunter. „ An die Zeit, als wir alle noch zusammen waren. Mama, Papa und wir zwei“, schluchzt er leise.
„Okay“, sagt Peter gerührt.“ Dann machen wir dass so“.
Über den blauen Himmel, jagen weiße Wölkchen und die Sonne fliegt plötzlich rückwärts.
Nachdem sie sieben Mal an ihnen vorbei gezogen ist, lösen sich die Wolken auf und vor ihren Augen, läuft ein Film ab.
Bernie und Peter sind noch zwei kleine Babys. Peter, liegt in Papas Armen und Bernie in Mamas. Ihre Eltern sind glücklich und freuen sich über ihren Nachwuchs. Grenzenlose Liebe, hüllt die beiden ein.
Sie sehen, ihre ersten Schritte an Mamas Hand.
Ihren ersten Geburtstag. Die zwei kleinen Torten, die Mama für sie gebacken hatte. Und auf jeder leuchtete eine bunte Kerze.
Sie tauchen ein in ihre Kindergartenzeit. Sie schwimmen mit ihren Eltern und sie streicheln die Ziegen im Zoo.
Sie sehen Papa, wie er an ihrem Bett sitzt und ihnen eine Gutenachtgeschichte vor liest.
Und die Trauer und den Schmerz in den Gesichtern ihrer Eltern, als sie von Peters

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