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Kategorien > Jugend > Lebensgeschichte

Auf der Suche - Svenjas Geschichte (1)

von Gimliy

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Auf der Suche – Svenjas Geschichte

Vorwort.
Hi, Diese Geschichte ist mein eigenes geistiges Eigentum und daher liegen alle Rechte bei mir. Das ganze ist ein Roman, den ich vor schätzungsweise einem Jahr fertig gestellt habe. Ich habe einen kleinen Auszug des Anfangs ausgewählt und würde einfach gern ein paar Meinungen darüber erfahren. Ich persönlich finde, dass mir Svenjas Geschichte recht gut gelungen ist, auch wenn sie aus der Sicht eines Mädchens ist und ich dem männlichen Geschlecht angehöre. Aber genug jetzt! Hier kommt der 1. Abschnitt aus „Auf der Suche – Svenjas Geschichte“
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Hi, ich bin Sin, eigentlich ja Svenja, doch das ist mir zu uncool und außerdem hatte jeder coole Typ und jede heiße Schnitte, die ich damals kannte, irgendeinen Spitznamen! Mein Geburtsname ist Ingrette, da mein Vater geborener Franzose war, meine Mutter hat seinen Namen angenommen. Leider kenn ich meine Eltern nicht und auch meinen kleinen Bruder durfte ich nie richtig kennen lernen. Ein Unfall hat dies verhindert. Mehr wusste ich nicht. Jedenfalls lebte ich seit meinem dritten Lebensjahr im Waldmann-Weisenhaus, wo auch meine Geschichte beginnt.
Ich saß gerade mit Katharina, die wir alle nur Kim nennen, bei den Hausaufgaben, da öffnete sich die Tür und Sebastian, den wir nur Gold nennen, wegen seiner goldenen Kette, kam herein. „Alles klar wegen heute? Die Sache ist blöd!“, begrüßte er uns. Wir wussten, was er meinte. Heute hatte ich einen Gerichtstermin. So ´ne Kacke! Ich hatte nicht genug Acht gegeben und so hatte man mich erwischt, wie ich ein Auto aufgebrochen, Sachen entwendet und es dann angezündet hatte. Heute musste ich zu so einem blöden Termin erscheinen, wo sie mir sagen würden, wie meine Strafe war. Das einzige Glück war nur, dass sie nur mich erwischt hatten, bei Gold und den anderen aus meiner Clique, wäre es schlimmer ausgegangen, obwohl ich zugeben muss, dass das nicht das erste Ding gewesen war, das ich gedreht hatte. Nun ja, ich mein, irgendwie muss man ja zu seinem Glück kommen. „Ist schon O.k.“, sagte ich wie beiläufig. Ich schnappte mir Kims Lieblingszeitung „Beauty Girl – Schlankheitstipps und die besten Vorschläge für eine gute Beziehung“ Es stand darauf: „D. Tontas gegen M. Hillton und V. Andrews-Shiller im Schönheitswettbewerb! Wer wird die Gewinnerin des Beauty-Girl-Schönheitsawards?“ Kim verschlang diese Zeitungen förmlich und nahm die meisten Tipps, die das Magazin lieferte dankbar an, da sie einmal Modell werden wollte und dann auch so einen Preis abstauben wollte. Sie war meine beste Freundin. Sie, Gold und ich wohnten im gleichen Zimmer. Ich legte die Zeitung weg. „Also ich war bei so ner Beratung und die haben gesagt, weil ich 16 bin, wird das kein großes Ding. Also ich wird auf jeden Fall heut Abend bei euch vorbeischauen und sagen, was so geht, wenn sie mich nicht in den Knast stopfen!“ Wir lachten über diesen Witz. Ich tat zwar cool, aber in echt war ich ganz schön angespannt. „Wer geht mit?“, fragte Kim. Gold sagte: „Bremse und Mus!“ Sie waren auch in meiner Clique. Wir waren ungefähr 7 Jugendliche und 10 bis 12 Erwachsene. Unser Chef nannte sich Gino und war Inhaber der Bar „Italia Sunshine“, die wir als Hauptquartier nutzten. Das Waldmann-Heim liegt mitten im Wald, abgegrenzt von jeder Form der Zivilisation, romantisch, werdet ihr jetzt denken, aber ich find es nur praktisch: Im Wald gibt es tolle Verstecke und die Bullen brauchen länger um zu kommen. Allerdings haben wir es auch weiter, wenn wir in die Stadt wollen, aber das macht nichts. Die Bar „Italia Sunshine“ liegt mitten drin, in einer dunklen Nebenstraße zwischen alten Boutiquen, neben einer Eisdiele und einer Würstchenbude. „Wenn Bremse fährt, kommen wir nie an!“, rief ich genervt. „Doch“, protestierte Gold, „Mus ist dabei. Der Araber wird ihm schon Feuer unter´m Arsch machen!“ „Bin ich gespannt, ey!“, meinte Kim, die ihren Kugelschreiber in die Luft warf und ihn dann auffing, das tat sie öfter, eine Angewohnheit von ihr. Bei uns in der Gang hat jeder eine Angewohnheit. Bremse war zum Beispiel dafür bekannt, dass er gerne langsam und unauffällig war, während Mus eher schneller fuhr, jedoch auch schneller auffiel. Sie waren beide über 20 und Mus hatte schon einmal im Gefängnis gesessen. „Gut“, meinte ich und klappte mein Mathebuch zu, „dann werde ich mich mal streberhaft anziehen, damit die nen guten Eindruck von mir haben. Ätzende Richter!“ „Cool.“, meinte Kim, „wir treffen uns heute Abend beim Boss. Ich hab da noch ´ne Sache mit Pit Punky zu regeln. Der hat Jess gestern mit Bier überschüttet!“ „Cool! Gib´s dem Arschloch.“, meinte ich und ging aus dem Zimmer um mich umzuziehen. Was ich wohl für eine Strafe bekommen würde? Bestimmt irgend etwas spießiges: Kinder betreuen, Nachhilfe geben, reichen Typen das Büro putzen, in einer Küche Geschirr spülen oder im Schwimmbad das Klo reinigen, igitt! Aber was soll´s, dachte ich, während ich mir die schicksten Sachen anzog, die ich hatte, dann ging ich zum Parkplatz, auf dem bereits der weiße Audi, mit Bremse am Steuer, stand. Schade, dass Cool-Dave nicht dabei ist, dachte ich, denn in den war ich voll verknallt. Es wäre schon beruhigend gewesen, seine Hand zu halten oder einfach nur neben ihm zu sitzen. „Alles klar, Mädel?“, fragte Bremse und als ich nickte, drückte er auf´s Gas. „Dein Anwalt will dann noch kurz mit dir reden. Es ist dieser Berlich. Klaus Berlich, der ist gut und vor allem gerecht“, klärte er mich auf. Mus meinte nichts. Er sprach eher selten. Mein Anwalt erwartete mich vor dem Gerichtsgebäude. „Wer waren denn die Typen im Auto?“, fragte er, während er seine Zigarette ausdrückte. „Erzieher“, log ich. „Dann komm mal mit rein.“ Und er drängte mich vor sich her in das Gebäude, das ich über alles hasste. Wir erreichten sein Büro und er schloss hinter mir die Tür. Er war an die 40 Jahre alt, hatte ein peinlich gutes Outfit und zurückgekämmte Haare. Er fummelte an seiner Krawatte herum und schaute mich aus freundlichen Augen an. „Nun gut, mein Kind!“, begann er und trat mir gegenüber. Ich konnte sein Rassierwasser riechen, „Ich habe die Akte, die die Dame von der Jugendberatung, die auch ein psychologisches Gutachten von dir erstellt hat, gelesen, doch ich bitte dich, das Ganze noch einmal in deinen eigenen Worten zu erklären.“ „Also, es war so“, begann ich, „es war eine Mutprobe. Ich kam mit Freunden von einer Party und da haben sie gemeint, dass sie eine coole Gang kennen.“ Ich stockte. Wie ging die Story noch mal weiter? Kim hatte sie mir extra zusammengepuzzelt. „Und du? Bist du mit deinen Freunden mit?“, fragte er. „Ja“, antwortete ich, „erst wollte ich ja nicht, aber … Gruppenzwang, Sie kennen das ja sicher, oder?“ Er lächelte mich an. Seine Hand fummelte weiter an seiner Krawatte herum. „Ich weiß schon, wie´s weiter geht. Der Klassiker: Mutproben und damit du nicht dumm dastehst, hast du´s gemacht.“ „Ja“, sagte ich nervös. „Gut,

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Kommentare

Nacht schrieb am 2008-10-01 11:51:43:
Gut gelungen. Prima Geschichte weiter so.
Gruesse Nacht
Soraya schrieb am 2008-09-24 17:41:45:
Schön, wieder von dir zu hören!
Mir gefällt die Geschichte! Stelllst du die anderen Teile auch wieder rein?
Liebe Grüße, Soraya
Gimliy schrieb am 2008-09-24 09:12:20:
Bitte schreibt mir eure ehrliche Meinung zu dieser Geschichte. Sie ist nämlich mein erstes größeres Projekt.
Freu mich schon darauf, von euch zu lesen^^
Gimliy

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