Geschichte einsenden Links & Rings AGBs Impressum
Kategorieauswahl
Wir freuen uns über jeden Autor, der hier auf Storyparadies.de seine Geschichten veröffentlichen möchte.Da jeder Autor Feedback braucht, sind Kommentare, solange es sich um konstruktive Kritik handelt, möglich und auch ausdrücklich erwünscht. Bitte verwenden Sie zur Einsendung der Geschichten und Kommentare unser Formular und beachten Sie dabei unsere Regeln.
Suche


Kategorien > Fantasy > Liebe

Aus Liebe sterben

von Silberhorn

1 2

Aus Liebe sterben

Wie ihr wisst, kann man die Liebe niemals in der Zukunft voraus sehen. Sie geschieht so unerwartet und trifft in dein Herz wie ein Blitz am stürmischen Horizont. Genauso wie wir euch erzählen werden, von einer Liebe, die für immer unvergesslich bleiben wird. Nun beginnt unsere Geschichte zu lauschen….

Es war ein Tag wie kein anderer vor 5000 Jahren. Ägypten war gerade in seiner Blütezeit. Nofretete, ein bildhübsches junges Mädchen, machte wie immer ihren Abendspaziergang. Sie war die Großwesirin von ganz Ägypten und stets an der Seite des Pharao. Viele Dinge gingen ihr durch den Kopf, den eine Großwesirin zu sein, war nicht ganz einfach. Die Abendspaziergänge machten sie etwas ruhiger und entspannter für den kommenden Tag.

Eines Tages durchritten dunkel gekleidete Männer die Hauptstadt Ägyptens, um dem großen Pharao zu huldigen. Sie brachten wertvolle Geschenke, wie Gold, Weihrauch und Myrre. Der Pharao namens Amenopolis, nahm die Geschenke dankend an sich und sprach: „Ich danke euch für diese kostbaren Geschenke. Doch wollt ihr mir nicht eure Namen nennen?“ Die Männer verbeugten sich tief und antworteten: „Wir sind die drei Könige aus dem Morgenland. Unsere Namen lauten Kaspar, Melchior und Balthasar.“ Der Pharao nickte und stellte ihnen eine Frage: „Nun denn, was führt euch edle Männer in mein Reich, dem Lande Ägyptens?“ Melchior erhob sich von seiner Verbeugung und sprach: „Wir sind zu euch gesandt worden, oh großer Pharao, um deine Großwisirin festzunehmen. Eure Priesterschaft unterstellt ihr Verrat und Plünderung der königlichen Schätze!“ Amenopolis erhob sich von seinem Thron und funkelte Melchior zornig an. Er konnte nicht glauben, was er seiner Großwesirin unterstellte. Sofort ließ er Nofretete zu sich rufen. Der Pharao befragte sie, ob es stimmte, dass sie Verrat an der königlichen Familie ausübte. Nofretete geriet völlig außer sich und schrie die Drei an: „Wie kommt ihr nur darauf mich dessen so zu beschuldigen!“ „Die Priesterschaft stellt diese Beschuldigung an!“, rechtfertigten sich die Drei. Dabei breitete sich ein hönigsches Grinsen in seinem Gesicht aus. Nun wurde Nofretete noch wütender. Wie konnten ihre Untertanen nur so über sie denken? Sie wusste sich nicht mehr zu helfen und sah den Pharao mit einem bittenden Blick an. Nofretete blickte ihm direkt in seine Augen. Er erwiderter ihren sanften und zugleich Hilfesuchenden Blick. Dabei bemerkte er wie seine Füße zu schlottern begannen. Der Blick dieser wunderschönen Frau hatte ihn schon immer verzaubert. Er erhob das Wort: „Nun gut, wenn ihr, Kaspar, Melchior und Balthasar dies behauptet, dann werde ich die Priesterschaft selbst danach befragen. Lasst sie zu mir kommen!“ Der Pharao wollte dieses Problem endgültig aus der Welt schaffen. Nacheinander betraten die fünf Priester den Thronsaal und rechtfertigten sich sofort gegen diese Behauptung, die ihnen unterstellt wurde. Sie hatten überhaupt keine Ahnung, um was es eigentlich ging. Nichts ahnend beschwerte sich einer der Priester: „Mächtiger Pharao, wir haben keine Ahnung, wie diese drei Männer überhaupt auf die Idee kommen, uns und die Großwesirin zu beschuldigen. Wenn wollt ihr wohl eher Glauben schenken?“ Fragend blickten sich alle um. Im Thronsaal herrschte eine ziemliche Unruhe. „Nun denn, ihr braucht Beweise!“, sprach der Pharao, „ Wenn ihr morgen um den selben Zeitpunkt keine handfesten Beweise vorzeigt, dann ist meine Großwesirin freizusprechen! Nun geht und kommt morgen um die dieselbe Zeit wieder.“ Die drei Männer und auch die Priesterschaft zogen sich wieder zurück, nach dem sie Amenopolis wegschickte. „Wartet, Großwesirin Nofretete!“ Sie wollte der Pharao nicht so schnell gehen lassen. Er wollte es von ihr persönlich hören, ob sie überhaupt etwas damit zu tun gehabt hätte. Langsam schritt er die gold verzierten Stufen hinab bis er bei ihr stand. Wieder lagen ihre dunklen Augen auf ihn. Der Pharao blickte ebenfalls zurück und ihm kam es so vor, als hätte er bis tief in ihr Herz sehen können. Er wurde leicht nervös, als sein Herz einen Sprung machte. Mit jedem Schritt begann es schneller zu schlagen. Er fühlte, wie seine Füße zu „schmelzen“ begannen. Nofretete bemerkte das eigenartige Verhalten und den starken Blickkontakt des Pharaos und begann zu schmunzeln. „Er kann wohl doch nicht so gut seine Gefühle vor mir verbergen.“, dachte sie sich und ging mit einem Lächeln auf den Lippen davon. Am liebsten wäre er ihr nachgelaufen, hätte sie in seine Arme geschlossen und geküsst. Doch diese Gelegenheit wurde ihm genommen, als das große Tor aufgeschlagen wurde. Es war die Priesterschaft, die hektisch und zugleich völlig verstört herein stürmte. Nofretete kam mit dem Pharao sofort angerannt. „Mein Pharao, es ist eine Katastrophe! Die drei Männer, Kaspar, Melchior und Balthasar, sind nur hierher gekommen um die Stadt auszuspionieren. Nun wird auch noch Ägypten von 1000-den Männern angegriffen. Bitte tut etwas1“ Amenopolis konnte es nicht glauben. „Oh nein, diese ….!“ Auch Nofretete war geschockt über diese schreckliche Nachricht. Der Pharao fuhr fort: „Stellt sofort Wachen an der Stadtgrenze auf und lasst den Palast umstellen!“ Jeder wusste, was er zu tun hatte und war sofort in Bewegung. Bevor Amenopolis und Nofretete verschwanden, trafen sich noch ihre Blicke voller Leidenschaft. Man konnte die Sorge in Nofretetes Augen sehen.

Die Krieger umstellten den Palast und evakuierten die Zivilisten in den Palasthof. Von weitem rückte der unerwartete Feind immer näher. Der Pharao wurde bereits für den Kampf vorbereitet und in prachtvolle Kleidung gehüllt. Er trug eine Art Panzer um sich zu schützen.
Als er dem Feind gegenüber stand, verschlug es ihm die Sprache. Sein Feind war Melchior, der ihm zuvor mit zwei anderen Männern die kostbaren Geschenke überbrachten. Am liebsten würde er sie sofort in tausend Scherben zerschmettern. Mit verspottenden Blicken funkelte Melchior den Pharao an. „Ich hoffe, dass euch die Geschenke gefallen, mein Pharao. Denn dies waren die Letzten, die ihr erhalten habt. Zieht euer Schwert!“ „Mit Vergnügen, du Verräter!“, antwortete Amenopolis voller Zorn und Hass. In seiner Stimme lag so viel Mut. Er packte sein Schwert und rannte auf Melchior zu. Doch plötzlich wurde diese Stimmung durch einen lauten Halt- Schrei unterbrochen. Nun war es Nofretete, die mit einem Schwert in der linken Hand mitten im Schlachtgetümmel stand. Ihr Haar wurde von einer sanften Windbrise in die Luft gewirbelt. „Ich möchte anstelle des Pharaos kämpfen! Bitte erlaubt es mir!“ Alle Krieger und Speerwerfer waren verdutzt über solch erheblichen Mut, den Nofretete zeigte, denn wie es sich herumsprach, war Melchior ein sehr guter Schwertkämpfer. Auch dem Pharao verschlug es die Sprache. „Das kann ich nicht zulassen!“ Doch Nofretete entgegnete: „Habt ihr etwa kein Vertrauen zu mir?“ Sie sah ihn wieder mit diesem liebevollen Blick an, der den Pharao nur noch mehr verwirrte. Er ließ es mit schwerem Herzen zu. „Nun gut, aber passt

1 2

Kommentare

TJ Omar schrieb am 2008-07-13 22:47:26:
Eine geile Geschichte. Ich steh trauf. Du könntest noch mehr solche Geschichten schreiben. Und nun zu was anderem. Du hast dich um 3000 Jahren verschätzt. Deine Geschichte findet vor 5000 Jahren statt. Aber Kasper, Melchior und Balthasar, die drei weisen Könige aus dem Morgenland lebten zu Christi Geburt. Und das war vor 2000 Jahren.
Aber ich denke mal es war beabsichtigt ;). Trotzdem eine klasse Geschichte.

MfG TJ Omar
Gimliy schrieb am 2008-07-07 12:33:15:
Ich hoffe, dass du diesen Kommentar lesen wirst. Das ist eine supergute Geschichte. Mir hat es gut gefallen.
Das hat so etwas Mysteriöses, was mich anzieht.
lg: Gimliy

Kommentar hinzufügen



Aufgrund des extremen Mißbrauchs der Kommentarfunktion sind wir leider gezwungen, die Kommentare ab sofort redaktionell zu überprüfen. Wir bitten um Ihr Verständnis.