Aus dem Leben eines Wichtels. Geschichte 2.
von
Ulrike Ujec
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Eines Tages ging der Wichtelvater mit dem Wichtelsohn auf eine längere Reise. Sie gingen mehrere Tage und Nächte. Als sie eine andere Wichtelfamilie unterwegs trafen, fragten sie wo sie hin wollen.
- Eigentlich sind wir auf Suche nach einem neuen Zuhause, - fing Wichtelvater an…
- Oh! Ihr könnt ja dann mit zu uns kommen! Bei uns ist noch eine Höhle frei. Meine Frau und meine Tochter werden sich freuen und unsere Kinder sind nicht so alleine…
- Wir wollten aber erst noch nach einem Schatz suchen, - musste Wichtelvater zugeben…
Da sagte die andere Wichtelfamilie:
- Wir gehen mit!
Und wie gingen und kamen nach ein paar Tagen und Nächten zu einer Stelle, wo er den Schatz vermutete. Es War schon dunkel. Sie machten sich für die Nacht einen Schlafplatz und das Feuer brannte und sie schliefen zufrieden bis zum nächsten Morgen. Und als sie alle wach waren, machten sie sich Gedanken über den Schatz.
Nach einer Woche Suchen gaben sie auf und gingen erstmal nach Hause. Aber die Väter haben sich vorgenommen nach einem Monat noch mal los zu gehen, ohne die Kinder.
Als sie nach Hause kamen freute sich seine Frau und die Tochter und sie fragten:
- Was ist denn mit dem Schatz?
- Wir gehen in einem Monat noch mal los, - antwortete der Wichtelvater.
Die Zeit verging, aber das Wetter wurde schlechter. Es fing an zu schneien.
Da sagte der Wichtelvater:
- Wir warten bis zum nächsten Frühjahr und dann gehen wir wieder auf Schatzsuche!
Der Schnee wurde immer mehr, aber die Zeit ging schnell vorbei.
Die Tage wurden länger, das Wetter wurde schöner, die Blumen kamen aus der Erde mit den ersten Sonnenstrahlen, die Kinder konnten jetzt draußen spielen und alle freuten sich.
Da setzten sich die Väter zusammen und machten einen Plan wegen dem Schatz. Sie wollten am liebsten schon in ein paar Tagen losgehen und sie redeten und merkten gar nicht wie die Zeit verging und am nächsten Morgen trafen sie sich wieder und machten Proviant fertig, denn sie gingen doch früher als sie geplant haben, nämlich am nächsten Morgen. Und an diesem Abend gingen sie früh schlafen.
( Fortsetzung folgt )
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Kommentare
ute schrieb am 2008-06-12 12:35:47:
bin ech auf das ende gespannt, sehr gut geschrieben
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