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Kategorien > Aus dem Leben > wahre Geschichten

Backen mit Opa

von Sissy Nold

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Backen mit Opa

Heute war es also soweit. Ich und meine beiden Cousins Jens und Anita durften bei Oma und Opa übernachten. Es war ein Freitag und alle freuten wir uns schon darauf lange wach bleiben zu können, um Opa und Michael, seinen Sohn, beim Backen zu zuschauen. Abends durften wir noch etwas Fernseh schauen oder wir spielten mit Oma Mensch-ärger-dich-nicht oder Mau-Mau. Oma kochte uns dazu Raviolie und ab und an gab es auch angebratene Brotkrusten mit Salz übersteut. Mhmm. Das war lecker!
Als es dann Richtung 10 Uhr abends ging, hieß es für uns alle "Schlafenszeit".
Gemeinsam machten wir uns im Bad fertig und gingen brav nach oben, in das damalige Schlafzimmer unserer eltern, als die noch klein waren. Es gab ein hoches Bett, ein mittleres und ein tiefes, das immer quietschte. Um das höhere Bett wurde meistens gestritten, da es obendrein das bequemste von allen war. Vor allem aber, weil es daneben ein verstecktes Fenster gab, welches aussah wie ein Stück von einer Wand. Nur ein kleiner Griff, zeugte davon, dass etwas dahinter sein musste. Sobald man daran zog, öffnete es sich und ein mittelgroßes Fenster aus dickem Glas zeigte sich. Raus sehen konnte man leider kaum, auch öffnen war unmöglich, da es aus lauter viereckigem Glas aufgebaut war. Es wirkte fast wie eine Wand. Morgens war es jedoch besonders schön an dem Türchen zu ziehen. Alles wurde dadurch gleich viel heller.
Nachdem wir uns geeinigt hatten, wer wo schlafen würde, hüpften wir allesamt in die Betten und ließen uns von Oma den Gute-Nacht-Segen geben. Das zog sich meistens bis zu 15 Minuten hin, da jeder einzeln dran kam und Sie es immer gründlich machte.
Als Sie Ihre Runde beendet hatte und die Tür beim Gehen etwas anlehnte, warteten wir noch eine ganze Weile, bis wir sicher waren, dass Oma im Bett lag und schlief.
Leise und auf Zehenspitzen, schlichen wir die Treppen hinunter zur Backstube.
Opa und unser Onkel waren schon fleisig am Brot backen. Opa kannte uns und wusste, dass wir kommen würden. .....

Fortsetzung folgt.

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Kommentare

Mari schrieb am 2009-07-03 21:15:28:
ach... ich hätte gerne noch ein wenig weitergelesen..

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