Begegnungen 2. Kapitel
von
silent_lain
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„Anna wo willst du hin?“, rief ihre Mutter aus der Küche. „Ich will zu Daddy! Du kannst mich nicht aufhalten!“, rief sie zurück. „Anna bleib sofort stehen! Du bist acht Jahre alt. Was glaubst du machen die Leute da draußen mit dir? Ich mein es doch nur gut mit dir Kleines. Daddy wollte nicht bei uns bleiben. Daher müssen wir doch zusammen halten.“ Erwartungsvoll blickte sie auf ihre Tochter um deren Reaktion zu beobachten. Trotz war in ihren Augen zu lesen. Und ehe die Mutter noch etwas sagen konnte rannte Anna zur Tür hinaus. Mitten in die Großstadt. Worte der Mutter hallten Anna hinterher. Sie vernahm Schritte und das Hupen von Autos. So schnell ihre Kurzen Beine sie tragen konnte, lief sie Richtung Armenviertel. Ihr Vater lebte dort, das wusste sie. Ihre Mutter hatte ihr immer wieder vorgehalten, sie solle später bloß nie so werden wie er, sonst würde sie bei all den Pennern landen. Sie bekam Seitenstechen und verlangsamte ihr Tempo. Die Luft wurde bereits etwas stickiger und auch die Straße immer verschmutzter. Es roch nach Urin und abgestandenem. In einer Seitengasse sah sie ein paar Männer stehen, die sich lautstark unterhielten und heftig gestikulierten. Es war wohl die Naivität und der kindliche Leichtsinn, der sie dazu antrieb. Mit eiligen Schritten ging sie direkt auf die Fremden zu. Beim gehen zog sie ein Foto aus ihrer Brusttasche an der Bluse. Schnurstracks trat sie vor die Beiden und hielt ihnen das Foto entgegen. „Habt ihr meinen Daddy gesehen?“, fragte sie. „verschwinde du kleine Göre!“, schrie einer der beiden sie an. Anna lies sich aber nicht so schnell vertreiben und versuchte es erneut. „Bitte schau mal auf mein Foto hier. So sieht mein Daddy aus.“ Sie zeigte das Foto und streckte sich dabei nach oben, um näher an das Gesicht des Mannes heranzukommen. Wütend zog dieser ein Taschenmesser aus seiner Jacke und drehte sich blitzschnell zu ihr um. „Hab ich mich unklar ausgedrückt? Du sollst abhauen!“ Die Klinge hielt er ihr dicht vors Gesicht. Unweigerlich fing Anna an zu zittern und zu Schluchzen. Dann rannte sie weg. Sirenen waren zu hören. Auf der Straße fuhr gerade ein Krankenwagen und dann ein Polizeiauto an ihr vorbei. Sie wollte noch weiter nach ihrem Vater suchen. Die Neugier überkam sie aber, sodass sie lieber sehen wollte was denn da los war. Auf der Straße hatten sich eine Menge Leute versammelt. Die Rettungsleute hatte echte Schwierigkeiten durch zu kommen. Anna jedoch nicht. Sie huschte einfach durch die Menge hindurch. „So eine Irre“, sagte jemand in der Menschenmasse. „Ja, was rennt die auch einfach auf die Straße“, erwiderte ein anderer. Zunächst war nichts zu erkennen. Die Sanitäter bemühten sich um die verletzte Frau. Der schüttelte mit dem Kopf und gab so zu signalisieren, das jegliche Bemühungen umsonst waren und nichts mehr zu retten sei. Schließlich hatte es die Polizei auch geschafft zum Geschehen vorzudringen und nahm nun die Zeugenaussagen auf und wies weitere Anweisungen an. Zwei der Beamten sperrten den Unfallort ab und forderten Die Leute auf, die nichts vom Geschehen mitbekommen hatten, sich zu entfernen. Als Anna endlich einen Blick auf die verletzte erhaschen konnte, fing sie sofort an zu schreien und bitterlich zu weinen. Mit einem kleinen Sprung fiel sie direkt auf die Frau zu, die nun bereits mit einem Tuch bedeckt wurde. „Mama! Mama! Mama!“, jaulte sie unerbittlich. Sie stand einfach nur da und starrte auf ihre Mutter die nun unter einem Tuch verschwand. Ein Beamter, der sie bemerkte, ging schnellen Schrittes auf sie zu. Er beugte sich zu ihr herunter und musterte sie für einen Moment. Dann sagte er ruhig aber gefasst : „Komm kleines, wenn du willst kannst du deine Mama noch einmal sehen.“ Ein Kollege sah wie der Beamte das Mädchen zur Leiche führte. Dann wurde das Tuch ein Stück entfernt. Der beobachtende Kollege konnte nicht schnell genug reagieren, und so hörte er nur noch den gellenden Schrei von Anna. Sofort rannte er zu ihr und dem Beamten der immer noch das Tuch hoch hielt. Mit festem Ruck riss er dem Beamten das Tuch aus der Hand und versuchte das Mädchen zu beruhigen. Eine Polizistin nahm Anna bei der Hand und führte sie weg. Der Kollege drehte sich zu dem Beamten um und sah ihn böse und missbilligend an. Dann sprach er in zornigem Ton : „Ist ihnen bewusste was sie da getan haben? Sie können doch einem Kind nicht so etwas schreckliches zeigen! Das Mädchen behält das Bild ihrer Mutter nun für immer im Gedächtnis. So wie sie gestorben ist. Was haben sie sich nur dabei gedacht?“ Aber ehe der Beamte etwas darauf erwidern konnte, kam ein Funkspruch herein; : „Achtung, an alle Einheiten. Gesucht wird eine Frau Mittleren Alters, die heut Morgen aus ihrer Wohnung entführt wurde. Sie wurde zuletzt Ecke Mill Road und Fallow Street gesehen. Der Täter wahr nicht besonders groß. Es könnte sich daher auch um eine Frau handeln.“ Der Leitende Polizist vernahm die Worte und gab dann eine Bestätigung : „haben verstand Zentrale. Befinden uns ganz in der Nähe und werden der Sache umgehend nachgehen. Warum wurden wir erst jetzt darüber informiert?“ „Eine Anwohnerin die alles beobachtet hatte, hatte angst die Polizei zu verstädnigen. Sie befürchtete, das der Täter zurückkommen und ihr etwas antun würde.“
Sofort machten sich einige Beamte auf den Weg. Anna wurde bei dem ganzen Drumherum und dem Trubel nicht mehr für Wahr genommen, und so bemerkte auch niemand das sie verschwand. Ihre Mutter brachte man in das Örtliche Leichenschauhaus für eine Autopsie.
Man ging zwar von einem Unfall aus, war sich jedoch nicht sicher.
Anna lief immer noch. Sie glaubte in ihrem ganzen Leben noch nie so weit gelaufen zu sein. Sie bog um die nächste Ecke und stieß dabei heftig gegen einen Mann. Auf dem Boden kauernd weinte sie bitterlich und rief immer wieder: "Es tut mir leid. Meine Mami ist....ich suche meinen Daddy, er ist...." Wütend stand der Mann auf, sah auf sie herab und erweichte seinen Blick. "Ist schon gut.", gab er ihr zu verstehen. Sein Blick fiel auf das Foto. Ein gutausehender Mann in Badehose und einem Coktail in der rechten Hand. "Wo hast du das her? Das habe ich ja ewig nicht merh gesehen." Anna sah auf und blickte dem Mann direkt ins Gesicht. "Das ist mein Daddy.", sagte sie und wischte sich mit dem rechten Handrücken die Tränen vom Gesicht.. "Du meinst....wie alt bist du?" "Ich bin acht." "Weist du, ich sah damals wirklcih so aus. Gut gekleidet, charmant....ja, man konnte sagen mir fehlte es an nichts. Doch dann kam die Börse. Du musst wissen das deine Mutter und ich uns in dieser Hinsicht nie einig waren. Ihr war es egal. Sie brauchte keinen Reichtum. Doch ich...ich strebte nach mehr. Leider war mir das Glück nicht gut gesonnen. naja, wie dem auch sei." Forschend sah sie ihn an. "Dann bist du mein Dad?" Mistrauisch betrachtete sie das Foto. Kann der Mann auf dem Foto tatsächlich so aussehen wie dieser Mann? Der der ungewaschen, dreckig, und strengriechend vor ihr stand? Die Antwort war.....Ja! Und so sprang
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Kommentare
silent_lain schrieb am 2007-01-08 14:49:40:
naja das dritte is schon in arbeit
Lexa schrieb am 2007-01-07 20:34:45:
Er hat ja nur getan was ihr Wunsch war, er hat sie zu ihrer Mam gebracht. Traurig. L G Lexa
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