Begegnungen 1. Kapitel
von
silent_lain
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1. Kapitel
Sie vernahm das Klopfen nur sehr schwach. Es wahr ein stetiges, sehr eindringliches Klopfen.....
Schwungvoll schwang sie ihre Beine vom Bett und ging zum Fenster hinüber. Ein Ast erwies sich als der Störenfried. Er war durch den Sturm vergangene Nacht leicht gebrochen und wehte nun stetig gegen ihr Fenster.
Sie schaute auf ihren Wecker. 3.46 Uhr. In knapp 2 Stunden müsste sie aufstehen. Einschlafen konnte sie nicht mehr, weshalb sie beschloss ihre gepackten Koffer noch ein vierzehntes mal zu überprüfen. Die Ersten fünf male, waren es Routine Kontrollen. Die weiteren neun mal jedoch, war es der unausweichliche Gedanke, der sie dazu antrieb. Die Tatsache die sie sich nun, ob gewollt oder nicht, einfach stellen musste. Sie würde für 10 Monate ihre Heimat verlassen. Das was sie sich so sehr wünschte, und nie zu Träumen wagte, ging nun in Erfüllung.
Ein Auslandstudium in Bosten, und die einmalige Chance, etwas in ihrem Leben zu erreichen, bewegten sie an einem Wettbewerb für Journalistik teil zu nehmen.
20 Bewerber/innen hatten es von über 5 Tausend geschafft. Sie wusste sie war gut. Jedoch so gut, um etwas derart schon fast unerreichbares zu bewältigen....Nein, das wusste sie nicht.
Wie bereits die 13 male zuvor, hatte sie nichts auf ihrer Checkliste vergessen einzupacken.
Sie beschloss sich einen Kaffee zu kochen. Die Küche lag gleich am anderen Ende des Korridors, ihres Apartments im zweiten Stock. Sie liebte ihre kleine Wohnung. Sie nun unter zu vermieten an eine fremde Person, bereitete ihr Unbehagen. Sie wollte ja nur 10 Monate fern bleiben, und daher die Wohnung nicht aufgeben.
Der Kaffee beruhigte. Sie wusste warum sie die Kaffeemaschine nicht eingepackt hatte. Nervosität vor einer großen Sache wahr schon immer ihre Schwäche. Wieder nahm sie einen großen Schluck. „Kaffee hält einen ja bekanntlich wach“, sagte sie sich. Bei ihr verfehlte er jedoch die Wirkung ....
.... Beim erwachen, durchfuhr sie ein stechender Schmerz an ihren Handgelenken. Ihr Kopf pochte und eine Stelle am Hinterkopf brannte wie Feuer. Sie spürte Feuchtigkeit ihren Nacken hinunterlaufen. Hektisch sah sie sich um. Dunkelheit, und doch war es Hell. Sie vernahm Geräusche, wie am Tage. Ihre Augen wahren Frei. Ihre Sicht nicht betrübt. Sie fühlte einen kalten Boden und beim tasten um sich herum, keinen Wiederstand.
Doch wo war sie? Wahr sie Tod und der Kaffee somit vergiftet? Oder Unmächtig? Nein. Nein das konnte nicht sein. Sie hatte gerade alles in ihrem leben geregelt. Sie war im begriff neu anzufangen. Und wer sollte ihr etwas antun?
Ein Fiepen unterbrach ihre Gedanken. Durch die schlechte Sicht, hatten sich ihre Ohren geschärft. Das Fiepen kam von Rechts. Sie wusste nicht was es wahr. Doch nie würde sie diesen Laut vergessen. Denn so fing alles an ...
... Jemand packte sie hart und heftig am rechten Arm und riss sie hoch. Mit voller Wucht wurde sie gegen etwas festes und hartes gedrückt. Ein beißender Schmerz durchfuhr ihre Schulterblätter. Angsterfüllt schrie sie. Sie trat um sich und schlug wie wild. Was sie spürte war jedoch nur Leere. Etwas drückte fest ihren Hals und schnitt ihr die Luft ab. Hektisch begann sie nach Luft zu schnappen, brachte aber nur ein Röcheln zu Stande. „Ich werde ersticken!“, dachte sie sich. „Ich muss mich befreien.“ Langsam sank sie nach unten. Ihr wurde schwindlig und der Druck auf ihrer Kehle war unerträglich. „Was....soll....das?“, fragte sie unter großer Mühe. Keine Antwort. Erneut versuchte sie zu Fragen. Brach es aber nicht zustande. „Jetzt oder nie“, sagte sie sich. Mit einem gekonnten Tritt und einer schnellen Linksdrehung wand sie sich aus dem Griff und rang hastig nach Luft. Ihr Hals schmerzte und war unglaublich trocken. Erneut versetzte sie ihm einen Tritt. Diesmal traf sich richtig. Sie spürte den Widerstand und ein kurzes stöhnen war zu hören. Tastend und stolpernd versuchte sich zum schwachen Licht zu gelangen. Sie stieß heftig mit ihrem rechten Schienbein gegen etwas. Ein dumpfes „Klock“ und mit einem surren gingen ein paar Neonlampen an. Blinzelnd und mit den Händen vor den Augen haltend, sah sie sich um. Das Licht war sehr grell und stach in ihren Augen. Am Boden lag eine kleine Dose mit einem Schalter. Daneben stand ein kleiner Tisch. Nun wusste sie gegen was sie getreten war. Doch konnte sie sich nicht erinnern auf den Schalter getreten zu sein. Also wer hat dann das Licht angemacht? Ein stöhnen. „Er muss zu sich gekommen sein“, sagte sie zu sich selbst. Sie drehte sich um. Er war weg. Hinter ihr befanden sich Kisten und Pappkartons über die sie vorhin gestolpert war. Es schien eine art Lagerraum zu sein. Sie suchte sich nach einer Waffe um. Immerhin wollte man sie umbringen. Es gab aber kein Werkzeug. Was sie lediglich fand, waren Latten, Stäbe aus Holz und weitere Kisten. Sie entschied sich einen kleineren Stab zu nehmen, der maximal 1,80 m lang wahr. Das waren 20 cm mehr als sie, weshalb sie ein paar Probleme hatte ihn zu tragen. Denn schwer war er auch noch. Durch ein scharrendes Geräusch hinter ihr, drehte sie sich um und wahr bereit zuzuschlagen. Etwas bewegte sich im Dunklen Teil des Raumes. Entschlossen ging sie darauf zu, und holte mit einem schlag aus. Ein Knacken. Dann ein Knirschen. Ihr war nicht bewusst das sie immer noch wild und unter Leibeskräften einschlug. Das vordere Ende des Stabes hatte sich bereits Rot verfärbt. Hautfetzen hatten sich an dem spröden und rissigem Holz verfangen. Es war ein Kind, welches sich anscheinend hier versteckt hatte. Der Schädel war nun zum teil aufgeplatzt und entblößte an einigen Stellen sein innerstes. Vom Gesicht war so gut wie nichts mehr zu erkennen. Anhand der Kleidung konnte man feststellen das es ein Mädchen war. Sie trug einen Rock, eine Bluse und weiße Strumpfhosen, welche nun jedoch vollkommen mit Blut verschmiert waren. Zusammen gekauert und mit angewinkelten Beinen lag sie da.
Mit einem lauten Knall viel der Stab zu Boden. Starr vor Schreck und mit Zitternden Händen sowie geweiteten Augen stand sie da. „Was hab ich getan?“, schluchzte sie.
Sie sank auf die Knie und betrachtete das Mädchen. Es war nicht der Geruch der ihr die Übelkeit brachte. Vielmehr der Anblick. Abrupt sprang sie auf und noch während sie sich umdrehte Erbrach sie sich keuchend und heftig. Tränen verschleierten ihr die Sicht.
„Was hast du getan?!“, schrie eine entsetzte Stimme. Eine Dunkle Gestalt stand ein paar Schritte von ihr entfernt vor ihr. Mit schnellen Schritten trat die Person ins Licht und rannte geradewegs auf sie zu. Es war ein großgewachsener Mann mittleren Alters. Er trug eine Art Mantel und wirkte eher verstört als wütend. Sie fragte sich ob das ihr Angreifer war und trat augenblicklich zurück. „Es.....es tut mir leid“, stammelte sie. „Ich wollte das nicht. Ich wusste doch nicht....“
Der Mann ignorierte sie und ging zu dem Mädchen. Behutsam kniete er sich neben sie. Langsam strich er ihr über den Arm. Mit dem Andrücken wischte er sich die Tränen aus dem Gesicht. Dann stand er
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Kommentare
silent_lain schrieb am 2007-01-06 13:26:08:
danke, ich bin fleisig dran an der fortsetzung und glaube das ich sie in 4 tagen reinstellen kann.
Anna schrieb am 2007-01-04 10:30:05:
Wow, echt cool!!
Aber bitte beeil dich mit der Fortsetzung!!
Ich will wissen, ob sie es überlebt oder ob sie stirbt!!!!
Also, dein Stil ist echt saugut, kaum Wiederholungen oder Ungereimtheiten. Da kann man echt neidisch drauf werden!!!
Mach weiter so!!!
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