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Kategorien > Horror > Psycho

Between Parasites

von Owen Redfield

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eigentlich wollte.
„Keine Ahnung, ein Einbrecher oder so?“, fragte er genervt, aber genau so genervt wie er wollte.
„Sollen wir mal nachschauen?“, fragte ich zögernd.
„Ja schauen wir mal.“
Ich glaubte zwar nicht, dass es ein Einbrecher war, aber ich wollte auf Nummer sichr gehen. Plötzlich hatte ich das Gefühl irgendetwas vergessen zu haben, konnte aber nicht sagen was. Es war auf jeden Fall wichtig, ich konnte aber nicht sagen warum es war ein wirklich Seltsames Gefühl.
„Ist das die Tür zum Keller?“, fragte er. Die Tür war unter der Treppe die nach oben führte und die einzige Tür die es noch gab, war die Haustür, die ich ihm gleich zeigen werde nachdem ich ihm meine Schlafzimmer gezeigt hatte. „Ja das ist sie“, beantwortete ich seine ziemlich dumme Frage. Er öffnete die Tür und suchte den Lichtschalter an der Wand. Er fand ihn und knipste das Licht an, die vor uns liegenden Stufen wurden von einem flackernden Licht erhellt. Gemeinsam gingen wir die Treppen hinunter, während das Gefühl irgendetwas vergessen zu haben immer größer wurde. Es war fast wie eine Art Phantomschmerz, als würde etwas mich plagen, dass eigentlich schon lange nicht mehr da war. Unten am Fuß der Treppe fluchte Alex plötzlich laut. „Was ist denn? Was hast du?“
„Ich bin in Maden getreten!“
„Was wo sind hier Maden?“
„Hier!“, er zeigte auf den Boden. Eine Vielzahl von Maden wuselte am Boden herum. Von dem Madenteppich ging ein hörbar Lautes Rauschen aus.
„Oh Gott, das ist ja ekelhaft, wo kommen die her?“
„Woher soll ich das wissen, du wohnst hier“, langsam begann er wirklich mich zu nerven.
„Da drinnen sind bestimmt noch mehr“, meinte ich angewidert, „ vielleicht sollten wir den Kammerjäger rufen.“
„Ich weiß nicht, vielleicht sollten wir lieber nachschauen woher die überhaupt kommen.“
„Ja na gut“, zögernd stimmte ich ihm zu, das Gefühl wuchs und wuchs und mein Herz begann heftig zu schlagen. Er öffnete die Tür und ein seltsamer faulig süßlicher peitschte uns entgegen.
„Oh Gott was ist das für ein Gestank“, Alex hielt sich die Hand vors Gesicht, „das riecht, als würde da irgendwas verwesen.“
„Was ist denn das da hinten?“, ich zeigte auf ein großes mit Plastik umwickeltes, langes Ding.
„War das schon vorher hier?“, fragte er.
„Ich weiß es nicht, ich war noch nie hier unten.“
Uns fiel plötzlich ein Lautes Summen auf, wie von Fliegen.
„Das kommt von dem Ding da“, stellte er fest.
„Das ist doch wohl nicht...“, ich wagte es nicht es auszusprechen. Dieses seltsame Gefühl saß mir direkt im Nacken, ich wusste ich hatte etwas vergessen. Aber was war es? Was?
Alex schaute mich besorgt an.
„Ich weiß es nicht“, sagte er. Ich war noch nie im Keller, da ich ihn nicht brauchte, nicht einmal der Werkzeugkasten, der in der Ecke stand gehörte mir. Das Summen kam näher, als sich eine Fliege auf meine Nase setzte, bestätigte sich mein Verdacht und ich erinnerte mich an das, was ich vergessen hatte.
„Ich schau nach“, sagte ich entschlossen.
Ich lief zu dem weißen Ding. Mehrere Fliegen krochen darauf herum und suchten sich einen Weg durchs Plastik. Ich ging in die Knie und dutzende Fliegen stiegen vor mir auf wie ein Nebel.
„Amber...“, er hielt inne.
„Was?“
„Du hast eine Leiche im Keller!“
„Zwei“, berichtigte ich ihn, ich musste garnicht nachsehen, ich wusste, dass es Daniel und Stephanie waren, aber ich wollte sie sehen.
Ich zog das Plastik zur Seite. Etwas, was einmal ein Gesicht war wurde enthüllt, Fliegen krochen auf den beiden herum. Wie schön sie doch aussahen, so...friedlich, sie haben bekommen was sie verdient haben. Ich habe sie getötet und mitgenommen. Ich war es.
„Amber, was hat das zu bedeuten? Was ist hier los?“, es war eine Spur von Angst in seiner Stimme zu hören.
„Ruf die Polizei“, keine Spur von Angst in meiner Stimme.
„Oh mein Gott“, er hielt sich die Hand vor den Mund.
„Was?“
„Du hast sie umgebracht, dass ist dein Ex-Mann und seine Affäre!“
„Alex, halts Maul und ruf die verdammten Bulen! Sie haben bekommen was sie verdient haben!“
„Du verrücktes Miststück!“, Alex drehte sich langsam und sichtlich schockiert auf der Stelle um.
„NEIN!“, schrie ich, „DU VERLÄSST MICH NICHT!“ Ich rannte zum Werkzeugkasten und nahm das Erste Werkzeug, dass ich in die Finger bekam war ein Schraubenschlüssel. Alex drehte sich um, die blanke Panik stand ihm ins Gesicht geschrieben. Ich rammte ihm mit aller Kraft den Schraubenschlüssel mitten ins Herz, sein Gesicht verzerrte sich vor Schmerz, er schrie kurz auf, Blut floss am Schraubenschlüssel entlang und tropfte auf den Boden. Er röchelte kurz und brach zusammen. Die Szene kam mir merkwürdig bekannt vor und in diesem Moment sah ich anstatt Alexs Gesicht das von Daniel und dieser Nutte. Ich spürte ihre Hände an meinen Handgelenken, wie sie versuchte mich abzuwehren. Wieder und wieder saußte der Schraubenschlüssel (bei Stephanie und Daniel ein Messer) hinab und bohrte sich ins Fleisch, ließ Blut spritzen und sie aufschreien.
Plötzlich war es merkwürdig still im Raum, nur mein keuchender Atem war zu hören und das unablässige Summen der Fliegen.

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Kommentare

elbereth schrieb am 2011-01-16 15:39:27:
eine amüsante wendung ;)
schnuckie schrieb am 2009-06-20 16:09:37:
Wirklich?
sitzt du deshalb im Kerker
owen schrieb am 2008-06-13 11:50:46:
schon meine dritte Story die ich hier reinstell öhm joa wie wärs mitn paar Kommentaren? lol

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