Birga und das Leben im Himmel
von
MIMY
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Birga und das Leben im Himmel
„Wie das wohl da oben im Himmel ist? Laufen dort alle auf den Wolken?“, fragte sich die kleine Birga. Sie war gerade vor einer Woche neun Jahre alt geworden. Sie lag auf ihrem Hochbett mit ihrem Lieblingskuscheltier in den Armen. Ihr großes Fenster, welches auf einen kleinen Balkon führte, war weit geöffnet. Als Birga auf ihrem Bett lag und sich die schönsten Gedanken vom Himmel machte kam plötzlich ein kleines Gespenst durch ihr Fenster herein geschwebt. Es sagte: „bist du die kleine Birga?“. Als Birga diese frage bejahte fuhr das Gespenst fort: „Ich bin Werden das kleine Gespenst aus dem Himmel. Ich habe die Aufgabe dir diese Nachricht aus dem Himmel zu übergeben. Deine Eltern dürfen von der Nachricht aber nichts erfahren. Ich komme morgen noch einmal vorbei und dann möchte ich eine Antwort auf den Brief von dir haben.“, beendete Werden und verschwand durch das Fenster wieder nach draußen. Das Gespenst hatte den Brief auf Birgas Schreibtisch abgelegt bevor es verschwand. Birga kletterte aus ihrem Bett und bewegte sich auf den Schreibtisch zu. Sie nahm den Brief und setze sich mit ihm auf ihr grünes Sofa. Birga öffnete den Brief und las: Liebe Birga ich weiß, dass du dir oft Gedanken darüber machst wie es im Himmel ist. Es ist sehr schwer dir dies in einem Brief zu beschreiben. Deshalb möchte ich dich zu uns in den Himmel einladen. Ich bin mir sicher, dass es dir sehr viel Spaß bei uns hier oben macht. Sage deine Antwort bitte Werden wenn er wieder bei dir vorbei kommt. Eins ist noch ganz wichtig, erzähle nichts davon deinen Eltern, denn es soll nicht die ganze Welt erfahren wie es im Himmel ist.
Wir würden uns auf dich freuen. Deine Tessa ps: ich soll dich von den ganzen Himmelsbewohnern grüßen. Birga faltete den Brief wieder zusammen und versteckte ihn sicher in einer Schublade ihres Schreibtisches. Anschließend ging sie ins Bad um sich bettfertig zu machen. Im bett dachte sie über vieles nach: sollte sie die Einladung von Tessa annehmen oder lieber nicht. Wenn sie sie annehmen würde wie könnte sie es vor ihren Elter verheimlichen? Aber dies war nicht so ein großes Problem, sie würde einfach sagen, dass sie zu ihrer Freundin geht, es waren schließlich Ferien. Nach einer weile schlief Birga ein und träumte von dem Leben im Himmel. Am nächsten morgen stand Birga schon um acht Uhr auf und zog sich ihre Kleidung an. Wenig später kam auch schon Werden und wollte wissen wie sich Birga entschieden hat. Da Birga unbedingt in den Himmel wollt nahm sie die Einladung an. Werden sagte: „Du hast bestimmt keine Ahnung wie wir in den Himmel kommen, oder?“. Birga verneinte die Frage und guckte fragend zu Werden. „Wir kommen ganz einfach in den Himmel. Du hältst dich einfach an meiner Hand fest und wir fliegen in den Himmel. Ok. Bist du bereit?“. Birga nickte. Sie hielt sich an der Hand des Gespenstes fest und die beiden hoben ab. Birga mochte das Gefühl zu fliegen und konnte gar nicht genug davon bekommen. Allerdings landeten die beiden schon nach zwanzig Minuten auf einer großen Wolke. Birga fragte sich selbst wieso diese Wolke denn so lehr sei. Doch diese frage erübrigte sich von selbst, denn Werden sagte: „Du fragst dich bestimmt wieso diese Wolke so leer ist, oder? Das hier ist nur unsere Landebahn. Hier landen alle die von Ausflügen von der Erde wiederkommen.“. Werden ging mit Birga die Wolken entlang und führte sie schließlich zu einem kleinem unscheinbarem Häuschen. Die beiden gingen hinein. Auf einem grünen Sofa saß eine junge Frau. Sie stellte sich Birga vor: „Du bist also Birga. Es freut mich, dass du dich entschieden hast hier zu uns in den Himmel zu kommen. Wahrscheinlich denkst du jetzt, dass diese kleine Häuschen alles ist was es im Himmel gibt. Doch da hast du unsere Welt ein wenig unterschätzt. Denn dieses Häuschen ist nur der Eingang in unsere Welt. Komm einfach hinter mir her und ich werde einen Rundgang mit dir durch unsere Welt machen. Ach ja, danke Werden, dass du Birga sicher nach hier oben gebracht hast.“. Tessa und Birga verließen das Haus. Birga konnte ihren Augen nicht trauen. Alles war aus Wolken gemacht. Es gab Wolkenautos, Wolkenhäuser, Wolkenschulen, Wolkenläden und Wolkenspielplätze. Es sah alles so weich und warm aus. Es gab keine scharfen Ecken und Kanten alles war abgerundet und sanft. „So. Wir wollen ja nicht, dass es dir an diesem wahrscheinlich einzigen Tag auf den Wolken langweilig wird. Was hältst du davon wenn wir erst mal frühstücken gehen und uns dann überlegen wie wir den tag gestalten.“, schlug Tessa vor. „Keine schlechte Idee können wir so machen.“, stimmte Birga zu. Die beiden machten sich auf den Weg in ein nahe gelegenes Cafe. Dort bestellten sie sich ein exklusives Wolkenfrühstück und genossen dieses. Nebenbei besprachen sie den vielversprechenden Tagesplan. Nach dem herrlichen Essen machten sich Tessa und Birga zum Vergnügungspark auf. Das gute an diesem war, dass er wie alles andere im Himmel nichts kostete. Der Eingang war mit vielen Blumen und kleinen Wolken geschmückt. In diesem Freizeitpark gab es viel spannende Attraktionen. Besonders gefiel Birga die große Wolkenrutsche und die riesige Achterbahn. Nachdem Tessa und Birga den Park verlassen hatten fragte Birga Tessa: „Wie ist das eigentlich? Man sagt doch wenn einer verliebt ist, dass er auf Wolke sieben schwebt. Gibt es bei euch eine Wolke sieben?“ „Eine Wolke sieben direkt gibt es nicht. Dennoch haben wir eine Liebeswolke, dass ist so was ähnliches wie die Wolke sieben. Möchtest du sie einmal sehen?“ antwortete Tessa. Birga wollte natürlich unbedingt die Liebeswolke sehen. Die beiden machten sich auf den Weg zu der Wolke. Dort angelangt war Birga von den vielen Kerzen und Kissen beeindruckt. Am liebsten würde sie sich selbst in die Kissen schmeißen und sich einfach nur in ihnen wohl fühlen. Aber das ging leider nicht, wie es ihr von Tessa erklärt wurde. „Dein Tag hier im Himmel ist jetzt fast vorbei. Was hältst du davon, wenn wir zum Abschluss noch ein wenig schwimmen gehen? Da du nickst gehe ich davon aus, dass du damit einverstanden bist. Komm dort hinten ist das große Freizeitbad.“ Im Schwimmbad sind Tessa und Birga viele male hintereinander gerutscht. Außerdem hatten sie viel Spaß im Strudelparkur. „Deine Zeit im Himmel ist jetzt leider abgelaufen. Ich hoffe du hattest viel Spaß bei uns und wirst diesen Tag nicht so schnell vergessen. Ich hole jetzt Werden. Er wird dich dann sicher wieder zur Erde bringen.“, sagte Tessa. Birga verabschiedete sich von den Himmelsbewohnern und von Tessa. Sie hielt sich an der Hand von Werden fest und die beiden machten sich auf den Rückflug zur Erde. Zu Hause angekommen wurde Birga von ihren Eltern gefragt, wie es denn bei ihrer Freundin gewesen war. Birga antwortete mit einem leisem gut und ging erschöpft aber zufrieden ins Bett.
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