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Kategorien > HORROR > Makaber

Black Soul ( Teil 14)

von Lillium

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14

Wegen einem schrillen Ton wurde Mrs. Harington aus dem Schlaf gerissen. „ Wer will denn jetzt noch rein?“ Nach ein Uhr schloss die alte Dame die Eingangstür des Wohnhauses zu. Sie zog einen großen Schlüsselbund hervor und suchte nach dem richtigen Schlüssel für die verrostete Tür. Energisch klopfte der späte Besucher an der Tür. „ Ja, ja! Moment!“ Sie steckte den Schlüssel in das Schloss. „ So!“ Arim zwängte sich an der Alten vorbei. „ Junger Mann! Wissen Sie eigentlich wie spät es ist?“ Gelangweilt starrte Arim Mrs. Harington an:
„ Keine Ahnung, aber da Sie so fragen, werden Sie es mir bestimmt gleich sagen!“ „ Es ist drei Uhr Morgens! Sie wissen escheid, dass die Tür um Punkt Ein Uhr geschlossen wird!“
„ Ja!“ „ Wenn Sie nicht um diese Uhrzeit hier sind, dann müssen Sie die Nacht wo anders verbringen! Ist das klar?“ „ Natürlich!“ „ Gut, denn das war heute nur eine Ausnahme, weil ich noch wach war!“ „ Sie sind zu gütig!“ Arim rollte mit den Augen und stieg die Treppe hoch. Mrs. Harington schüttelte den Kopf: „ Ungezogener Bengel!“, murmelte sie und ging zurück in ihre Wohnung.
Währenddessen sperrte Arim seine Wohnungstür auf. Rose zuckte zusammen, als sie die Geräusche an der Tür hörte. Sie umklammerte den Schirm fester, als je zuvor und plötzlich klickte etwas merkwürdig. Obwohl sie nicht viel sehen konnte, erkannte Rose ein Messer, das aus dem Knauf des Regenschirmes ragte. „ Was?“, murmelte sie irritiert und sogleich überkam sie ein widerwärtiges Grinsen. – Jetzt bist du dran-
Schlagartig klingelte ein Handy. Rose erkannte die Melodie aus einem Westernfilm. „ Spiel mir das Lied vom Tod“
„ Ja?“ Sie vernahm Arims Stimme, die sich etwas genervt anhörte. „ Also eigentlich passt es mir gerade überhaupt nicht“ Arims Schritte hallten durch die Wohnung, vorbei an dem Schrank. „ Ich war den ganzen Tag unterwegs“ Eine Vase zerschellte am Boden. „ Verdammt, ich hab keine Lust!“ Rose war zusammengezuckt. Ihr Puls raste, jedoch bemühte sie sich ruhig zu atmen und lauschte weiter. Schließlich versuchte sie mit dem Messer ein kleines Loch in das Holz des Kastens zu bohren, was ihr wenigstens so weit gelang, dass sie sehen konnte, das Arim erschöpft auf der schwarzen Couch saß und die Augen geschlossen hielt.
- Verflucht, das wäre ein guter Moment um zu flüchten- Zu dumm, dass der Schrank abgeschlossen war. Rose nahm sich erneut das Messer zur Hand und stocherte beim Schloss des Schrankes. – Nein, nein- Aber zu spät der silbrige Schlüssel landete mit einem Klirren am Boden, was den blutrünstigen Mörder aufschrecken ließ.
„ Rose? Bist du etwa wach?“, der überhebliche Ton gefiel Rose nicht und sie starrte zu ihrem kleinen Spionloch hinaus. Arim war nicht zu sehen. –Wo ist er- Roses Augen huschten hin und her und versuchten krampfhaft den Killer zu erspähen.
Unerwartet schlug Arim mit der Hand auf das Loch und Rose entfuhr ein Schrei. Sie hatte den Regenschirm fallen gelassen und tastete hastig mit den Fingern nach ihm.
Als die Tür aufgerissen wurde, wurde sie von einer Taschenlampe ins Gesicht geblendet. Trotzdem bekam sie den Regenschirm mit eingebautem Taschenmesser zu fassen und fuchtelte blind herum. „ Geh weg!“, schrie sie. Langsam konnte sie wieder etwas erkennen. Arim stand genau vor ihr und sie zielte mit dem Messer auf seinen Bauch. Sie wollte ihm Schmerzen zufügen, gewaltige Schmerzen. Rose versuchte aufzustehen, jedoch waren ihre Beine eingeschlafen. Sie bemühte sich trotz allem und es gelang ihr auf die Beine zu kommen. Unverfroren ging sie auf Arim los, der sich allerdings gut zu helfen wusste und den schwachen Attacken mit Leichtigkeit auswich. „ Rose, beruhig dich du bist doch verletzt!“, rief er mit unschuldiger Stimme, was Rose nur wütender machte. Sie benutzte den Regenschirm wie ein Schwert und fuchtelte vor Arims Gesicht herum. „ Hey nicht mein Gesicht!“, schnaubte er und verpasste Rose eine Ohrfeige, die sie kurz Inne halten ließ.
Sie grinste bösartig: „ Ach hat der Schönling Angst davor entstellt zu werden?“ „ Wenn du so fragst, ja!“
Etwas überrascht wegen seiner Ehrlichkeit ließ Rose ihr Verteidigungsmittel kurz sinken.
„ Wieso?“, fragte sie. „ Wieso tust du das?“ „ Ist das so wichtig?“ „ Wenn du mich so fragst, ja!“, äffte Rose. „ Fünf Jahre Rose, weißt du wie lange das ist für einen sechzehnjährigen Jungen?“ Rose schüttelte langsam den Kopf. „ Ich hatte keinen Abschlussball sie haben mir wahrscheinlich die beste Zeit meines Lebens gestohlen!“ „ Es…es ist verständlich, dass du wütend bist, aber Menschen dafür zu töten die nichts für das können, das ist… das ist einfach“ „ Krank?“ Rose starrte zu Arim, der sie kalt ansah. „ Vielleicht bin ich krank, ja sogar sehr krank“ Rose zitterte und hob den Schirm abwehrend hoch, als Arim einen Schritt auf sie zuging. „ Unheilbar krank“ „ Hör auf…damit“, wimmerte Rose.
„ Erklär mir bitte, wie der Zusammenhang ist mit…mit den Morden!“ „ Die einen sind freizeitmäßig und die anderen werden sogar noch bezahlt!“ Rose kamen die Tränen. „ Oh was hast du denn? Soll ich dich trösten?“ „ Komm mir nicht zu nah!“
Arim wich zurück, als Rose ihm mit dem Messer drohte. „ Ich wusste ich hätte dieses Ding wegwerfen sollen!“ „ Pech“ Arim lächelte. „ Nun Rose, was hast du jetzt vor? Sollen wir hier noch den ganzen Tag rum stehen?“ „ Lass mich gehen!“ Arim lachte trocken. „ Natürlich, damit du mich verhaften kannst“ „ Nein“ Arim wirkte verwirrt. „ Nein?“ „ Du versprichst, dass du aufhörst zu morden und ich lasse dich in Frieden!“ „ Was für…“ Arim sah Rose an.
„ ein dämlicher Vorschlag!“ „ Du musst damit aufhören!“ „ Ach ja?“ „ JA!“ „ jetzt hör mir mal zu, Prinzesschen, du brauchst mir hier gar keine Vorschläge zu machen, weder hast du das Recht mir zu sagen, was ich zu tun habe!“ „ Aber…“ „ was denkst du überhaupt? Ich werde sowieso nicht in Frieden leben können, wenn du mich nicht versuchst zu finden tun es andere!“
„ ARIM!!!“
*

Ein Schrei durchbrach die Nacht. Kurze Zeit später läutete Jeffs Handy: „ Ja?“ „ Jeff?“ „ Rose oh Gott sei Dank, wo warst du denn?“ „ Ich habe ihn gefunden“ „ Wen?“ „ Black Angel, Arim Preston!“ „Du…“ „ Ich habe ihn…“ Jeff vernahm Schluchzen. „ Komm mich doch bitte abholen!“ „ Natürlich“ Rose erklärte ihrem Kollegen wo er hinkommen musste.
Als er eintraf, sah er Rose zitternd an der Türschwelle sitzen. „ Alles in Ordnung Rose?“
„ Mein Arm ist gebrochen, aber sonst?“, lächelte sie kalt. „ Wo ist er?“ Rose zeigte auf das Fenster. „ Ich habe ihn hinunter gestoßen, er wollte nicht auf mich hören, er…“
„ Schon gut, Rose! Es ist nun einmal so in unserem Job, manchmal muss man zu drastischen Maßnahmen greifen“
Jeff schritt zum Fenster und sah nach unten. Eine Gestalt mit verdrehten Gliedern lag auf dem Betonpflaster. Ein Polizist war bereits neben die Gestalt getreten und auch David Hamington begutachtete die Leiche von Arim. „ Lass uns runter gehen! Sie“ Der junge Polizist schreckte hoch. „ Sorgen Sie

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Kommentare

Spinne schrieb am 2009-12-19 23:36:45:
Super Gechichte, hat mich absolut in den Bann gezogen, klasse mehr storys finden von Dir , :klasse: Mach weiter so.
Liebe Grüsse
morePeace schrieb am 2008-11-05 15:23:01:
wow.. . . diese geschichte ist echt super. . .
dein schreibstil ist echt unverwechselbar. . mach weiter so :)
Nadine schrieb am 2008-05-08 12:52:19:
Also ich muss sagen, dass du Talent hast!
Positiv finde ich, dass du gut mit Wörtern umgehen kannst, viel Fantasie hast, Spannung aufbaust und Dialoge auch einfliessen lässt!

Allerdings muss ich bemängeln, dass die Spannung nachlässt und das Ende etwas zu einfach und zu abrupt ist! Klar ist das Ende bei Kurzgeschichte meistens unerwartet und von jetzt auf gleich, aber da du ja mehrer Kapitel geschrieben hast, ähnelt deine Geschichte eher einem Krimi oder einem Roman! Aus diesem Grund hätte ich einpaar Gedanken auch zu Ende gebracht!

Im Großen und Ganzen muss ich sagen, dass mir die Geschichte gefallen hat, da ich wirklich interessiert war, was noch in dem nächsten Kapitel passiert!
Die Idee war richtig gut und da hättest du noch viel zu schreiben können!
Ist nur immer schwer zu sagen, wann er der beste Augenblick ist, um Schluss zu machen!

Ich hoffe, dein Roman ist dir gelungen, so wie du dir das vorstellst!
Mach weiter so!
Liebe Grüsse
Hallo schrieb am 2008-01-21 02:50:50:
Sehr Gut:)

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