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Kategorien > HORROR > Makaber

Black Soul ( Teil 7)

von Lillium

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7

George war eingenickt. Plötzlich polterte die Haustür zu und er wurde aus dem Schlaf gerissen. Catherine kauerte noch immer in der Ecke, wippte vor und zurück und wimmerte, die Augen weit aufgerissen. Sie hatte dunkle Augenringe, anscheinend hatte sie nicht, so wie George, geschlafen. Als George Schritte hörte, begann sie fürchterlich zu zittern. Hektisch wanderte ihr Blick herum. Zur Tür, auf George, das Waschbecken, wieder zur Tür und noch einmal im gleichen Ablauf. Es wurde an dem Türknauf gerüttelt. Catherines Wimmern wurde zu einem panischen Winseln, wie das einer Hündin, der man die Jungen entwendete und in einen Sack steckte, den man dann in den Fluss warf. Sie wippte noch stärker vor und zurück. „ Ja… ja schon gut, ich hab’s verstanden. Mann ja zum tausendsten Mal. Moment Mal die Tür klemmt!“ „ Wer ist das?“, flüsterte George und starrte Catherine an, die ganz still und regungslos verharrte. Sie schüttelte nur den Kopf und gab George zum Verstehen, dass sie es ebenfalls nicht wisse. „ Nein! Ich bin gerade zum Putzen hier! Wer hier wohnt? So ein Typ, immer in schwarz, ich soll sein Zimmer auf keinen Fall betreten“ Catherine lächelte bösartig, dann wurden ihre Gesichtszüge wieder ernst und ängstlich. Sie lauschte wieder den Worten der Putzfrau. „ Ich finde ihn ziemlich gruselig! Wieso!“ Die Person lachte auf. „ Du hast ihn ja noch nicht gesehen! Er sieht toll aus, aber wenn er dich so anstarrt, woah, da wird mir ganz anders!“ George versuchte sich loszumachen. „Ich zeig dir mal ein Bild, wenn ich hier eins liegen seh, okay?“ „ Verhalt dich ruhig!“, wisperte Catherine. „ HILF…“ „ Moment Gina! Da war gerade was“ Die Schritte bewegten sich wieder auf die Tür zu. Catherine hielt George den Mund zu, er bekam schwer Luft, weil sie auch seine Nase mit der Handfläche verdeckte. „ Hallo? Ist da wer drinnen?“ George schlug mit dem Bein auf den Boden. Ein geräuschvolles Poltern entstand. „ Bitte!“, schluchzte Catherine. „ Er wird mir die Schuld geben, wenn du nicht aufhörst! Bitte hör auf!“ George sah ihr in die grünen Augen. Die Tränen glitzerten darin. Er gab seinen Hilferufversuch auf und ließ die Schultern hängen. Catherine ließ seinen Mund los. „ Ach, da war doch nichts! Naja, eigentlich gibt es hier gar nichts zum Putzen, der Typ dürfte einen großen Wert auf Sauberkeit legen!“ Sie lachte und öffnete die Tür und hätte vor Schreck fast das Handy fallen gelassen: „ Oh guten Tag! Ich wollte gerade gehen… ich, ich bin die… die Putzfrau!“ Arim ging in die Wohnung, das Mädchen beobachtete ihn. Er seufzte und lehnte sich, mit verschränkten Armen an den Türstock. Sie stand wie versteinert da. Erwartungsvoll starrte er sie an, schließlich reagierte sie: „ Oh… ich, ich… bin schon weg!“ Sie ging in den Korridor und klopfte an die nächste Tür, während Arim seine schloss und den Schlüssel umdrehte. Catherine rannte zurück in die Ecke und flüsterte: „ Er ist da“ Sie schloss die Augen summte das Lied „ What a wonderful World“, als sich die Tür öffnete. Catherine verstummte. „ Hallo George!“, sagte Arim freundlich lächelnd. „ Wie geht es dir?“ „ Ohne Fesseln würde es mir prima gehen, danke!“ „ Schlechte gelaunt? Macht nichts, ich bräuchte dich Catherine“ Arim drehte den Kopf langsam hin zu Catherine und blickte sie auffordernd an. „ Nein“, flüsterte sie. „ Was?“ „ Nein!“, sagte sie etwas lauter und dann geriet sie in Panik, rannte an Arim vorbei, hinaus aus dem Raum und klopfte an die Tür. „ Holt mich hier raus, BITTE HELFT M…!“ Noch bevor sie den Satz beenden konnte riss sie Arim an den Haaren zu sich heran und zischte ihr ins Ohr: „ Schnauze klar!“ Sie fiel vor ihm auf die Knie und flehte: „ Bitte lass mich gehen! Ich werde nicht zur Polizei laufen, wirklich, bitte lass mich gehen!“ Ungerührt betrachtete sie Arim. Er sagte mit strengem Unterton: „ Steh auf!“ Er ging zur Tür und schloss sie. „ Warte, Arim… Arim! NEIN!!!“, George fluchte noch eine ganze Weile vor sich hin, während Arim Catherine in sein Zimmer zerrte. „ Ich will nicht rein! Nein!“ Sie stieß Arim den Ellbogen in die Seite und rannte erneut zur Tür. Jetzt wurde Arim stocksauer und er packte sie an den Beinen und zog an, sodass Catherine schmerzhaft zu Boden stürzte. Überlegen sah er auf sie hinab und um sie am Aufstehen zu hindern, drückte er sie, mit Hilfe seines Fußes auf den Boden. Catherine bekam kaum Luft und musste um jeden Atemzug kämpfen. „ Ich habe es gewusst, ich hätte dich schon Vorgestern töten sollen, du machst mir keinen Spaß mehr, Catherine! Du bist viel zu aufmüpfig geworden!“ Arim stellte sich wieder gerade hin. Catherine rollte sich auf den Rücken und sagte: „ Nein… ich- ich bin noch immer so wie vorher, ganz gefügig… wirklich!“ Arim hob eine Augenbraue und grinste böse: „ Das sehe ich anders, Süße!“ Arim trat auf Catherine zu, sie kabbelte rückwärts vor ihm weg, doch sogleich stieß sie an die Tür. „ Bitte, bitte nicht!“, flüsterte sie kaum hörbar und schüttelte langsam, wie in Zeitlupe den Kopf. Er nahm ihr Handgelenk und drückte so fest zu, dass Catherine glaubte, er wolle ihr die Hand brechen. Arim zog sie hoch, die Wucht drückte sie an seine Brust, Catherine zitterte und fast hätten ihre Beine sie nicht mehr getragen, denn die Knie sackten zusammen. Aber Arim hätte sie wohl kaum losgelassen. Sie hörte sein Herz schlagen, ganz ruhig und gleichmäßig, ihres dagegen raste vor Angst. Anscheinend genoss Arim diesen Augenblick in vollen Zügen, denn Catherine kam es vor, als stünden sie hier schon eine Ewigkeit und sie bekam immer mehr Angst. Schließlich flüsterte Arim: „ Gefällt dir das?“ Catherine sah zu ihm hoch, er drückte sie ein wenig von sich weg, er hielt sie an den Schultern und sah ihr direkt in die Augen. Diesen Blick konnte Catherine fast nicht ertragen. So kalt. Arim lächelte: „ Natürlich! Angst, Schätzchen?“ Catherine bebte und schluckte langsam. Arim zog sie wieder zu sich heran und flüsterte ihr ins Ohr: „ Wir gehen jetzt in mein Zimmer, wehr dich nicht, es würde dir nichts bringen!“ Und Catherine tat, was ihr geheißen. Arim ließ sie voran in das Zimmer gehen. Hinter ihr schloss sich die Tür.

Das Zimmer war noch düsterer, als das Wohnzimmer, die Jalousien waren geschlossen. An den Wänden hingen Schwerter, Dolche und andere Waffen aus alten Zeiten. Arim war wohl ein fanatischer Sammler. „ Catherine! Komm, Engelchen!“ Arim winkte sie zu sich. Vor ihr war die dunkle Metalltür. Das hier war ein schalldichter Raum. Niemand würde sie hören, wenn sie schreien würde. „ Nein!“, sagte sie und starrte auf die Tür. Arim seufzte und sagte:
„ Ach komm schon, sei kein Spielverderber!“ Fassungslos sah Catherine zu ihm hoch. Er lächelte nur. „ Entweder gehst du freiwillig hinein, oder ich werde dich zwingen! Mir ist es gleich!“ Catherine wusste, dass sie aus dieser Situation nicht mehr herauskommen würde. Wie konnte sie sich nur so in Arim täuschen. Zwei Tage lang spielte er den perfekten Mann für sie. Er war freundlich,

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Kommentare

CiDi schrieb am 2007-07-26 10:16:45:
Hey,

also ich find deine geschichten echt krass ... also gut krass.
was hat der typ jetzt eigl mit dem säbel gemacht??

freu mich auf die fortsetzung!

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