Black Soul ( Teil 9 )
von
Lillium
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Jeff atmete noch einmal tief durch, dann drückte er die Klingel. Eine kleine Melodie erklang. Sie spielte einen Teil aus der Mondscheinsonate. Jeff lauschte andächtig, als er schließlich Schritte vernahm. Die Türklinke bewegte sich, nur die Tür ging nicht auf. Einen Moment!, sagte eine Stimme gedämpft hinter der weißen Eingangstür. Jeff seufzte. Er wendete sich um und bestaunte den Garten der Jones. Wirklich schön hier und so ein gepflegter Rasen- dachte er. Die Tür ging plötzlich auf und vor Jeff stand ein Mädchen. Das muss die Schwester sein- Kann ich Ihnen helfen?, fragte das Mädchen. Oh, ja
ich bin Jeff Clapton von der Kriminalpolizei in Nelville O natürlich
kommen Sie rein! Jeff trat in das geräumige Haus ein. Da es in hellen Farben gestrichen war, wirkte es sehr freundlich und man fühlte sich sehr geborgen. Ich bin Teresa, Catherines Schwester, haben Sie sie gefunden? Wie geht es ihr? Ist deine Mutter zu Hause? Teresa ließ die Schultern hängen: Ja, sie ist in der Küche! Folgen Sie mir! Teresa ging los und zog Jeff mit sich. Mama! Das ist Jeff Clapton, ein Kriminalbeamter, er ist wegen Catherine hier! Oh Gott sei Dank haben Sie sie gefunden. Wo ist sie? Also
ich möchte Sie bitten
setzten Sie sich doch! Oh nein
. Sagen Sie nicht, dass
Mrs. Jones setzten Sie sich doch einfach! SAGEN SIE MIR NICHT WAS ICH IN MEINEM HAUS ZU TUN HABE!!! Mrs. Jones
ihre Tochter, Catherine, sie ist tot! Mrs. Jones schlug sich die Hände vor den Mund und ließ sich langsam auf einen Stuhl sinken. Tränen rannen über ihr Gesicht, das rot angelaufen war. Bitte
nein wie konnte das passieren? Jeff seufzte und setzte sich neben die verstörte Frau: Sie wurde von einem Serienkiller ermordet Teresa stand wie gelähmt vor ihrer Mutter, ihr Blick haftete starr auf dem Boden. Teresa, Schatz komm her! Aber Teresa schreckte nur hoch und rannte unter Tränen die Treppe hinauf. Sie ist fünfzehn
sie hat ihre Schwester geliebt! Wie hat er sie umgebracht? Ich glaube das sollten wir ein andermal
Ich will wissen, wie er sie umgebracht hat, Gott verdammt, ich bin ihre Mutter!!! Mrs. Jones Puls raste, sie starrte Jeff wütend an. Nun ja
sie wurde auf einer Schaukel im Park gefunden. Ihr Gesicht war entstellt, das Bein abgeschlagen, der kleine Finger ebenfalls. Die Blinddarmoperationsnarbe war wieder aufgeschnitten, und sie hatte Fleischwunden an einem Bein! Jeff hatte sehr leise gesprochen. Mrs. Jones saß ruhig da. Vereinzelte Tränen rannen über ihr Gesicht und schließlich sagte sie: Haben Sie den Täter? Nein, Mam! Mrs. Jones zitterte. Finden Sie ihn, hören Sie? Finden Sie ihn und dann sperren Sie ihn für den Rest seines Lebens in eine Zelle! Gott
CATHERINE!!! Mrs. Jones sackte auf den Boden und weinte bitterlich, sie schluchzte und heulte, wie ein Wolf. Jeff konnte es nicht mit ansehen. Unerwartete schrie sie plötzlich: Raus hier! Ich will Sie nicht mehr sehen! RAUS AUS MEINEM HAUS!!! Jeff verließ das haus der Jones. Als er auf dem gepflasterten Weg zu seinem Auto marschierte, kam ihm Mr. Jones entgegen. Wer sind Sie? Da hörten Sie aus dem Haus einen Schrei: WALTHER!!! was haben Sie mit meiner Frau gemacht?
Nichts, Sie sollten zu ihr gehen! Sie wird es Ihnen sagen!, antwortete Jeff betreten. Walther Jones preschte zu der Haustür und bald konnte Jeff zwei Menschen weinen hören. Er stieg in sein Auto. Gott Rose wäre besser damit fertig geworden!, sagte Jeff zu sich. Hm
Rose, wo ist sie eigentlich so schnell hingerannt? Jeff kämpfte mit seinem Handy, das einfach nicht aus seiner Hosentasche raus wollte. Als es ihm gelungen war, das Gerät herauszuziehen, wählte er sogleich Roses Handynummer. Es läutet einmal, zweimal, dreimal, viermal. So lange hat Rose doch noch nie gebraucht- dachte Jeff Hallo hier ist die Mailbox von Rose Baker. Bitte hinterlassen Sie eine Nachricht nach dem Signalton! Eigenartig!, murmelte Jeff und legte auf. Rose hebt doch sonst immer ab! Jeff versuchte es noch einmal. Wieder ertönte die monotone Mailboxansprache von Rose. *PIEP* Äh
ja, Rose? Könntest du mich unter Umständen vielleicht zurück rufen? Das wäre wirklich nett
also, bis dann! Jeff atmete tief durch bevor er den Wagen startete. Das Auto stotterte verdächtig, setzte sich aber schließlich doch in Bewegung. Jeff fuhr aus der Ausfahrt hinaus und hätte in Gedanken fast einen Briefkasten gerammt, aber er konnte das Lenkrad noch herumreißen. Eine alte Dame schimpfte ihm nach, er ignorierte sie und bog in eine kleine Straße hinein. Dieses Wohngebiet mit so vielen weißen Häusern, gepflegten Gärten und den Kindern, die im Sonnenschein spielten, erinnerte Jeff an die Flowerstreet. Er seufzte und schaltete den Radio ein. Heute ist wieder ein herrlicher Tag und wir dürfen uns auch morgen auf einen wunderschönen Tag freuen. Temperaturen bis zu über dreißig Grad, das ist mal ein heißer Frühlingsbeginn, Leute! Und nun ein bisschen Musik vom Feinsten! Es ertönte eine Musik, die Jeff sehr bekannt vor kam und er drehte den Radio lauter. Obwohl es ihm sehr schwer viel, dem Gekrächze des Sängers zu zuhören, wartete er auf den Refrain. I would die for you because I love you so, I would die for you but you dont love me too
Ein Gitarrensolo erschallte. Jeff ertappte sich, wie er mit dem Fuß den Takt mitwippte.
Schrecklich!, brummte er und suchte nach einem anderen Sender. Es ertönten erneut die Todesengel und Jeff gab es auf. Diese Band war wohl wirklich beliebt. Ob die auch andere Lieder haben? Jeff war aus der Stadt gefahren und tuckerte einem Traktor hinterher. Nach einer halben Stunde, wurde Jeff wütend und hupte. Dem Traktorfahrer schien das kein bisschen zu stören, denn er fuhr weder zur Seite, noch machte er irgendeine Geste, dass er es bemerkt habe, dass Jeff ihn angehupt hatte. verdammt- dachte Jeff. Nach einer Viertelstunde, war der Traktor auf ein Feld gefahren und Jeff gab mehr Gas. Endlich!, stöhnte er. Der Schweiß auf seiner Stirnbewirkte, dass er das Fenster hinunter kurbelte. Die frische Luft tat gut, vor allem, weil es keine Stadtluft sondern Landluft war. Er fuhr bei einer großen Pferderanch vorbei. So viele Tiere hatte er noch nie gesehen. Als Jeff bei einer riesigen Koppel vorbei fuhr, galoppierten die Pferde ihm nach. Sie hielten gut mit, bis die Koppel zu Ende war und sie wieder umkehrten. Auf Pferde fiel Jeff Catherine Jones ein. Sie wollte auch nur ihr Pferd besuchen. Gott
wie schrecklich!, sagte er. Jeff war jetzt eine Stunde gefahren und die Landstraße zog unermüdlich fort. Eigentlich wollte Jeff gar nicht mehr nach Chalingham fahren, er wollte diesen ganzen Fall vergessen. Ehe er sich versah stand auch schon ein Ortsschild vor ihm. Links, nach Chalingham. Rechts, Zufahrt auf den Highway. Würde er auf den Highway fahren, könnte er getrost nach Hause fahren. Nach Nelville. Jeff bog ein. Er fuhr einen holprigen
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Kommentare
Lillium schrieb am 2007-08-07 12:58:03:
Puh seit ich endlich mit meinem Roman fertig bin hab ich jetzt bei meinem Shorty weiter schreibseln können
Lg Lillium
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