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Kategorien > Vampire > Fantasy

Bloody Creatures

von Luna ...?

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Wieso gab es so viele Fragen, aber so wenige Antworten? Wieso nur…?!


Wie sehr es wehtat…!
Wieso müssten diesen Menschen mich so sehr verletzen? Warum schlossen sie mich von ihnen ab? Ich gehörte ebenso zu ihnen. Werden sie mich jemals akzeptieren? So wie ich wirklich war? Ich war schließlich ihr Fleisch und Blut. Deshalb sollten sie mich auch so behandeln. Normalerweise…Schließlich war ich keine Fremde für >>sie<<. Ich fühlte mich so lange ich denken konnte, einsam, sehr einsam sogar.
Irgendwie…Ich spürte es ganz tief in mir, dass mir etwas fehlte. Doch was war dieses >>Ding<<? Vielleicht die >>Liebe<<, die ich von meinen Eltern nie kennen gelernt hatte? Das könnte möglich sein. Ich hatte noch nie die Gelegenheit gehabt, diese >>Liebe<< kennen zu lernen. Und warum dies Ganze? Bloß, weil meine Eltern kaum Zeit für mich aufbringen konnten. Immer waren sie unterwegs. Beide arbeiteten den ganzen Abend durch und den ganzen Tag lang waren sie mit dem Schlafen beschäftigt. Ich dachte, ich wäre längst an die Einsamkeit gewöhnt, die mich zum zerplatzen drohte, aber da hatte ich wohl falsch gedacht.
Doch dies war noch lange nicht das Schlimmste. Das Schlimmste, was mir durch den Kopf ging, war dass ich nie richtige Freunde oder irgendwelche Bezugspersonen hatte. Keine fielen mir spontan ein, was hieß, dass ich niemanden hatte. Aber…Na ja, eigentlich hatte ich ja zwei gute Freundinnen, wenn ich ehrlich war, aber ich hatte sie leider schon lange nicht mehr gesehen. Zu lange.
Es war immer dasselbe. Sobald ich irgendwie eine art Bindung zu jemand hatte, brach sie am entscheidenden Moment ab. Bei Antonia und Stella Stone war es genauso. Wir waren beste Freundinnen, ein Herz und eine Seele. Jedoch bald mussten wir umziehen und ich musste sie alleine zurücklassen. Es war damals sehr schwer für mich gewesen und es brach mir das Herz, denn ich war damals erst 14 Jahre alt und brauchte in dem Alter unbedingt Kontakte. Inzwischen jedoch waren drei lange Jahre vergangen und ich hatte sie schon so lange nicht mehr gesehen. Ich wusste ja nicht mehr genau wie sie aussahen, wie sie vom Charakter nach waren. Es war wie ein Bild, das plötzlich von Wasser überschwemmt wurde und langsam dahin schwand. So war es mit meinen Erinnerungen an ihnen. Nach und nach hatte ich sie vergessen, obwohl sie die einzigen Menschen waren, die zu mir hielten und mich gut behandelten. Sie nahmen mich so wie ich wirklich war und ich musste mich vor ihnen überhaupt nicht verstellen. Ich konnte bei ihnen ganz ich selbst sein. Doch…Na ja, es waren alte Zeiten.
Nach der Empfehlung von Antonias und Stellas Eltern hin, zogen wir nach Kalifornien nun um, wo ich wieder auf sie treffen würde. Zunächst lebte ich noch in kalten Regionen, wie Russland, Norwegen, England, Deutschland, wo es meistens bloß regnete oder schneite. Ich wusste nicht warum, aber der Beruf meiner Eltern zog mich immer an Gegenden hin, an denen die Sonne wenig oder kaum schien. Doch nun, wo wir im Flugzeug auf dem Weg nach den vereinigten Staaten saßen, nahmen wir Kalifornien in Angriff, mal eine Abwechselung, wo mich bereits Antonia und Stella herzlich empfangen würden, wenn sie mich nicht vergessen hatten.
Ich hoffte inständig, dass es der Fall nicht so war. Obwohl, wenn sie mich vergessen haben sollten, könnte ich es ihnen nicht verübeln. Ich fand, so war es bloß selbstverständlich. Schließlich war ich diejenige, die sich Jahrelang nicht gemeldet hatte und kein Piepston von sich gab. Wenn sie sauer auf mich wären oder mich sogar hassen würden, könnte ich es hundertprozentig nachvollziehen. Wobei, ich brauchte mir eigentlich keine Sorgen zu machen, da Antonia und Stella alles schnell vergaßen und nichts so schnell zur Herzen nahmen. Denn nachtragend waren sie eigentlich überhaupt nicht, so wie ich sie in Erinnerung hatte. Deshalb mochte ich sie ja auch so sehr. So gab es weniger Probleme zwischen uns, wenn die Freundinnen solch Charakterzüge hatten. Ja…Die beiden sie ähnelten sich sehr, doch während Antonia eher die Hausfrau – für Italienerin was ganz Normales – war und eine sehr ruhige, mütterliche Person war, war Stella eher die neugierige und vor allem tollpatschige Person. Sie ähnelten sich, aber sie hatten auch ihre Unterschiede. So waren nun mal Schwestern. Sie waren nämlich sehr gute Schwestern, die sich bestens verstanden. Antonia war die ältere und war bloß ein Monat jünger als ich, während Stella 15 Jahre alt war. Doch obwohl zwei Jahre Unterschied sie trennten, verstanden sie sich perfekt, wie eineiige Zwillinge.
Ich wusste noch, als der Neid in mir schnurstracks stieg, als ich ihr unzerstörtes Band sah. Sie waren ständig zusammen unterwegs, waren ständig miteinander zusammen, sie waren einfach ein Schwesterntraumpaar. Man hatte sie entweder in Doppelpack oder gar nicht. So war das nun mal. Deshalb war ich auch so neidisch, weil ich niemanden hatte. Zwar wünschte ich mir schon immer einen großen Bruder, der Acht auf mich gibt oder mir hilft, wenn ich Hilfe benötigte, jedoch würde dies bloß ein schöner Traum in weiter Ferne bleiben.
Ein sehr schöner Traum, der niemals in Erfüllung gehen würde. Ich war nämlich leider Einzelkind. Meine Eltern wollten wohl kein anderes Kind. Sie meinten, wenn ich sie darauf ansprach oder beziehungsweise darauf indirekt ansprach, dass wäre zu anstrengend genug mit mir gewesen, da würde noch ein Kind ihre Nerven unnötig überstrapazieren. Wenn sie mir den Wunsch bloß erfüllt hätten, dann könnte ich meine Einsamkeiten mit meinen Geschwisterchen überwinden. Doch das konnte ich mir nun abschminken.
Ich schaute mich im Flugzeug um. Ich erblickte wie meine Eltern noch mit Augenklappen schliefen. Meine Mom lehnte ihren Kopf an die Schultern meines Vaters, während er seine Arme vor der Brust verschränkte und seinen Kopf baumeln ließ. Beide schliefen tief und fest, im Gegensatz zu mir. Ich war hellwach, wie eine Eule. Es war schon nachts, als ich aus meinen Fenster sah, es war stockdunkel, doch meine Augenlider wurden nicht schwer. Ich hatte schon seit einem ganzen Tag nicht geschlafen. Ich würde mit Sicherheit noch Augenringe unter den Augen bekommen, wenn es so weiter ginge.
Wenn ich bloß den gesunden Schlaf meiner Eltern hätte…Dann wäre ich nun nicht am verzweifeln.
Entweder lag es an meinen intensiven Blick, weil ich meinen Blick wie festgenagelt an ihr fixierte oder sie träumte bloß schlecht, dass meine Mom ihre Stirn plötzlich runzelte und ihr Gesicht sich verzog. Wenn ich meine Eltern so lange ansah, fiel mir ein Schaudern über den Rücken, weil alle Recht hatten. Ich merkte, wie alle aus meiner Familie mit ihre Vorurteile mir gegenüber Recht behielten. Ich sah weder meiner Mutter noch meinen Vater ähnlich. Weder das blonde Haar noch die kühle, blaue Augen hatte ich von ihnen. Stattdessen war mein Haar pechschwarz und fiel mir fast zu Taille hin und meine Augen waren grasgrün, manchmal sahen sie schon regelrecht giftig aus. Tja, so stand

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Kommentare

fanpire 1612 schrieb am 2010-03-13 22:19:52:
hey! das hört sich echt cool an. besonders cole gefällt miir :P obwohl er doch einwenig aufdringlich ist >.< würd mich freuen wenn mehr kommen würde. schliesslich bin ich genauso gebannt auf geheimnisse und abendteuer wie ashley ^^

lg

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