Bloody Creatures
von
Luna ...?
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es mit dem Aussehen. Mit dem Charakter…Ich konnte dazu bloß sagen, dass ich das wilde Temperament auch nicht von ihnen hatte. Ich war im Gegensatz zu ihnen etwas ruhiger. Doch was konnte ich dafür? Ich war, wie ich nun mal war. Dies war mein Wesen und sie sollten mich so aufnehmen und nicht wegstoßen. Was konnte ich denn dafür, dass ich nicht blond war und keine blauen Augen hatte? >>Ich wünschte, ich hätte dein glänzendes, weiches, glattes Haar, Ashley!<< Ich musste lächelnd an Stella denken, die meine Haare sehr mochte, weil sie so schön waren. Tss, klar doch!, dachte ich mir sarkastisch. Stella übertrieb es immer gerne.
Ich fand, dass sie übertrieb, weil ich mich persönlich nicht so hübsch fand. Denn zum ersten war ich nicht grade groß. Das letzte Mal, als ich mich gemessen hatte, war ich noch 1.63m groß, hatte also nicht grade viel auf dem Buckel und hatte keine Topmodelmaße. Zwar war ich schlank, vielleicht sogar zu viel – und Antonia meinte ich hätte die richtigen Rundungen an den richtigen Stellen – dennoch war ich mit meinen Körper nicht zufrieden. Okay…Ich musste zugeben, dass ich auch kein Selbstbewusstsein hatte. Was mich jedoch etwas stärkte, war, wenn Antonia und Stella mir so viele Komplimente gaben. Damit fand ich mich erträglich, einigermaßen hübsch. Antonia und Stella fanden meine geschmeidige Haut schön, die wie ein Babyhaut war. Zwar war sie etwas zu blass, dennoch schön, wenn man es berührte, so in etwa meinten sie es. Es war jedoch zu übertrieben. Sie wollten mich wohl damit aufbauen. Mehr nicht. Ich musste sagen, ich hatte schon Bestätigungen, da ich viele Verehrer hatte, aber dies stärkte mein Selbstbewusstsein nicht grade. Antonia sagte eins zu mir, dass alle auf mich neidisch wären, da ich so eine >>Schönheit<< war, doch sie sagte es bestimmt einfach daher. Darauf könnte ich schwören…
Waren denn nach Antonias Rede alle neidisch auf mich??? Denn mich behandelten eigentlich alle schlecht. Es gab niemanden außer meinen zwei besten Freundinnen auf dieser Welt: Antonia und Stella, die mich wirklich mochten. Alle behandelten mich wie den letzen Dreck. So mies, als wäre ich Abschaum. Ich betete, dass ich wenigstens in Kalifornien die Chance hatte, um auf nette Leute zu treffen. Bitte, bitte, bitte, lass mich auf nette Menschen treffen!, bat ich im Inneren feste drum.
Nach und nach bemerkte ich, wie das ganze Denken mich müde machte. Ich hielt mit Mühe meine Augen auf. Zwar fielen meine Augen immer wieder zu, aber ich gab meinen Körper kein Erlaubnis um zu schlafen. Ich wollte nicht schlafen. Ich wollte, dass ich den Sonnenaufgang miterleben würde, wenn sie endlich wieder aufginge. Lange müsste ich nicht mehr warten. Es würde gleich der nächste Tag aufbrechen und ich wäre der einzige Passagier, die das sehen würde. Doch meine grünen Augen brannten förmlich. Sie…Ich…ähm…nicht einschlafen…ZZZZZZZZ…
>>Huhuuuuu…!<< Ich spürte, dass jemand an mir rüttelte. Ich begann vorsichtig meine Augen zu öffnen. Das Licht brannte bloß, dass ich oft blinzeln musste. Ich brauchte eine Weile bis meine Augen sich an das grelle Licht gewöhnt hatten und ich alles wieder schärfer sehen konnte. Als ich nun meine Augen aufhalten konnte, erblickte ich meine Mom.
>>Guten Morgen, Mom!<<, rief ich ihr müde zu, während ich dazu gähnte und mich streckte und reckte.
>>Guten Morgen?! Ähm, wir haben schon Mittag, Ashley!<< Meine Mom musste lächeln. Wahrscheinlich weil ich so hysterisch darauf reagiert hatte, als ich erfuhr, wie spät wir es hatten. Hatte ich wirklich so lange geschlafen??? Mir kam es viel kürzer vor.
Meine Eltern nahmen das Gepäck und eilten nach draußen. Ich ging so schnell wie es mir möglich war voran um ebenso nach draußen zu gelangen. Die Sonnenstrahlen streiften mein Gesicht und es brannte geradezu. Ich war wohl zu lange nicht mehr in der Sonne gewesen. Dies machte meine blasse Haut nun bekannt, als ich leichte Rötungen auf der Haut bekam.
Okay, wenn ich länger im Ausgang wie angewurzelt stehen bliebe, wo ich beinahe zum Krebs wurde, da die prall heiße Sonne direkt auf mich schien, würden die Leute hinter mir, die alle aus dem Flugzeug aussteigen wollten, mich aus lauter Wut umbringen wollen. Ich blockierte denen solange den Ausgang, dass niemand der Passagiere aussteigen konnte. Schnell schaffte ich Abhilfe und raste die Treppe geschwind herunter, um die Passagiere nicht noch weiterhin unnötig zu reizen. Alle schimpften, fluchten und fuchtelten mit ihren geballten Händen. Ich hatte sie wirklich zu lange warten lassen.
Als ich nun endlich ausgestiegen war, kam ich bei meinen Eltern an. Sie warteten ungeduldig, wie ich es an ihren Gesichtern entnehmen konnte, auf mich.
>>Miss Turner, wo waren Sie denn so lange?<<, neckte mich mein Dad absichtlich. Beide hielten das Gepäck und ließen mich nichts tragen. Sie behandelten mich sozusagen wie eine Prinzessin.
Nach einer Weile bestellte mein Dad ein Taxi, der uns zu unserem neuen Haus fahren sollte. Als das Taxi da war, verstauten meine Eltern das Gepäck im Kofferraum ein. Mein Dad nahm neben dem Fahrer platz, während meine Mom und ich uns hinten gemütlich machten. Als das Taxi endlich fuhr, stützte ich mein Ellbogen am geöffneten Fenster ab und meinen Kinn sofort auf meiner flachen Hand, danach betrachtete ich die Gegend. Aha…So ist es also hier!, war mein erster Gedanke, als ich alles genauer unter die Lupe nahm.
Ja, eigentlich war es hier ganz schön und gut, wenn die Hitze bloß nicht wäre. Kam es mir bloß so heiß vor oder erging es meinen Eltern ebenso? Es war eindeutig: Ich passte nicht in die Sonne. Ich war so oft an den Regen, den Schnee oder die Kälte gewöhnt, dass mir die Wärme nicht so gut tat, wie sie eigentlich sollte. Doch ich betete drum, damit ich mich schnell an die Sonne gewöhnen würde.
>>Und wie gefällt es dir bis jetzt? Dein neues Zuhause?<< Meine Mom sprach mich mitten auf der Fahrt an und sah mich von der Seite erschöpft an. Sie störte mich mitten in meinen Gedanken, doch trotzdem antwortete ich aus reiner Höfflichkeit.
>>Okay…!<<, sagte ich dann ganz schlapp zurück, worauf meine Mom leicht mit dem Kopf wippte. Aber na ja, was sollte ich auch groß dazu sagen? Wie sollte ich die Stadt beurteilen, wenn ich zum ersten Mal hier war und dann noch so kurz? Auf die perfekte Antwort musste meine Mutter deshalb noch warten, denn nun auf die Schnelle fiel mir nichts dazu ein. Erst wenn ich mich eingelebt hatte, konnte sie von mir aus nochmals fragen, dann könnte ich auch ordentlich antworten, früher jedoch noch nicht.
Nach wenigen Minuten kamen wir endlich an. Wir hielten an einem ganz großen Haus (fast schon eine Villa konnte man das Gebäude nennen), mit perfekter Aussicht an. Ich fragte mich, ob dies nun unser neues Zuhause war? Wenn doch, dann gefiel mir das große Haus schon jetzt nicht. Dies stand wie das Amen in der Kirche für mich fest.
Wie sollte mir das große Haus auch gefallen? Sie war so groß, dass es für
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Kommentare
malin schrieb am 2011-09-12 16:48:19:
gibt es davon eine fortsetzung??
fanpire 1612 schrieb am 2010-03-13 22:19:52:
hey! das hört sich echt cool an. besonders cole gefällt miir :P obwohl er doch einwenig aufdringlich ist >.< würd mich freuen wenn mehr kommen würde. schliesslich bin ich genauso gebannt auf geheimnisse und abendteuer wie ashley ^^
lg
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