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Kategorien > Vampire > Fantasy

Bloody Creatures

von Luna ...?

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sieben Personen oder mehr locker ausreichen würde. Somit würde die Einsamkeit, um die ich jeden Tag ankämpfte, umso größer werden und es würde mich stark übermannen. Wenn ich erst einmal in diesem Haus wohnen würde und meine Eltern wie immer mich alleine lassen würden. Mein Dasein würde wieder schrecklich unerträglich werden und schreckliche Gedanken an den >>Tod<< würden mich wieder von Innen heraus quälen. Der schreckliche Gedanke an >>Selbstmord<< um genauer zu sein. Wieso wählten meine Eltern grade dieses riesige Haus? Der wo ich ihn lange aus allen Seiten betrachtete, sehr frisch aussah. Das Haus war wahrscheinlich ein Neugebautes, denn es hatte seinen Glanz immer noch einbehalten. Ich fragte mich nun, wenn das Haus von Außen so überwältigend war, wie war wohl erst das Innenleben?
Ich zuckte innerlich zusammen, als ich ein Klirren hörte. Es war der Schlüsselbund meines Vaters, der zu Boden fiel, als er aus seiner Hosentasche hervor holte. Als er den Schlüsselbund aufhob, öffnete er die Tür für uns und meine Eltern betraten zuerst unser neues Zuhause, dann folgte ich ihnen auf Schritt und Tritt und setzte somit meine Schritt in das Haus.
WOW! Ich war platt und begeistert zugleich. Es war sehr schön hier. Die Decken schienen mir so hoch und groß, vielleicht deshalb, weil überall weiß gestrichen war. Überall gab es reichlich Platz. Treppen, die zu anderen Räumen führten. Hohe Kronleuchter. Es war einfach überwältigend. Um das Sahnhäufchen drauf zu legen, gingen wir noch ins Wohnzimmer, das mit Abstand größte Raum. Im Wohnzimmer stand ein glasiger, rechteckiger Tisch, wo das Glas einen spiegelte, – dabei sah ich mich, wie schrecklich ich heute aussah. – Ledersofa so schön schwarz, gemütlich und in einer schönen Reihe nebeneinander. Die Fliesen waren ebenso schön anzusehen, außerdem wärmten sie komischerweise meine Füße. Wahrscheinlich war dies mal wieder einer dieser Heizboden oder wie sie richtig hießen. Sie waren sehr teuer. Mal wieder nahmen meine Eltern keine Rücksicht auf das Geld. Als hätten wir es in Kalifornien nicht heiß genug, beschafften sie sich noch ein Heizboden. Meine Güte…Aber ich musste sagen, dass sonst alles schön war. Die Tapeten erst. Sie waren in meiner Farbe. Wie schön…
Um genau zu sein, waren sie in meiner Lieblingsfarbe: blau. Die Gardinen waren auch blau und wurden perfekt mit weißen Baldachinen kombiniert. Hier waren Fachmänner für gutes Gespür dran gewesen. Das merkte man, wie perfekt alles war. Wahrscheinlich war es meine Mutter, die Sinn für Farbe hatte. Ich musste echt sagen, dass meinen Eltern gute Arbeit geleistete hatten. Denn bevor wir endgültig hier her kamen, hatten sie alles her gerichtet und dekoriert mit natürlich anderen Innenarchitekten. Ich hingegen sollte schön in England bleiben und meine Schule regelmäßig besuchen gehen. Dies war ja klar. Sie ließen mich keinen Finger rühren. Das Schlimmste war, dass sie mich einen harten Monat allein ließen, weil sie in Kalifornien alles für unsere Unterkunft regeln mussten und ich deshalb alleine Zuhause gelassen wurde. Gut, ab und zu schaute unsere Nachbarin nach mir vorbei, – brachte nebenbei Keks oder andere Leckerein für mich mit, – dennoch löschte es meine Einsamkeit nicht vollständig ab. Meine Eltern hatten sich wohl keine Sorgen um mich gemacht, denn kein einziger Anruf kam in diesen Monat, als sie in Kalifornien waren. Kein einziger…Sie interessierten sich wohl nicht für ihre Tochter. Wahrscheinlich wäre es ihnen lieber, ich wäre niemals geboren. So zumindest kam es für mich rüber.
>>Wie findest du es hier? Schön? Grässlich?<<, fragte meine Mom und tippte leicht auf mich, weil ich bestimmt ihre andere Male, als sie mich ansprach nicht mitbekommen hatte, da ich so versunken in meinen Gedanken war. Irgendwie fiel es mir auf, dass meine Mutter darauf wild war, dass ich meinen Mund aufkriegte.
>>Ganz okay, denke ich…!<<, brachte ich schwer und gelangweilt heraus. Irgendwie mochte ich heute nicht zu reden. Ich wollte einfach bloß stumm sein und schweigen. Und damit ich dies auch bekam, ging ich ohne ein weiteres Wort auf mein Zimmer.
Ich ging den Gang entlang und sah mich währenddessen fasziniert von allem um. Ich konnte das Haus kaum beschreiben, so schön besonderes wie es hier war. Kaum dachte ich: >>Besser geht’s nimmer!<<, übertraf dieses Haus meine Vorstellungen um Längen.
Langsam als ich den Gang entlang und immer wieder Treppen hoch ging, kam ich zum Ende und blieb an einem Zimmer stehen, wo mit einer schönen Schrift >>Ashleys Zimmer<< stand. Ich ging rein und ließ mich überraschen. Wieder fiel mir nur ein passendes Wort dazu ein: WOW! Ein Himmelbett, das viel zu groß für mich alleine war, Regale und Schränke baten soviel Platz für meine Klamotten und Vampirromane an, und, und, und…Es gab so vieles zu entdecken. Vor allem fiel mir das Fenster, mit dem schönen Rahmen auf, das eine schöne Aussicht nach draußen bescherte und ich alle Menschen dort unten auf den Straßen betrachten konnte, ohne dass sie mich entdeckten. Es war wirklich traumhaft, dennoch fühlte ich mich nicht wohl in meiner Haut. Ich fühlte mich um ehrlich zu sein: furchtbar. Alle würden sich freuen, so zu leben wie ich, doch ich Dummkopf leider nicht. Denn wenn ich tagtäglich hier schlafen würde und meine Zeit hier verbringen würde, würde mich eines Tages meine Einsamkeit auffressen, dass ich einen Termin für eine Anstalt für mich freihalten konnte. Ich fand, ich konnte noch so wohlhabend oder beliebt sein, die Einsamkeit würde bleiben. Sie würde niemals schwinden oder zumindest etwas milder werden. Niemals! Dieser verdammte, verfluchte Schmerz, der sich tief in meiner Brust sich einbohrte, tat unheimlich weh.
Ich musste meine linke Brust doll fest halten, damit der Schmerz etwas verging. Es war mein Herz, das so doll wehtat, dass meine Luft beinahe wegblieb. Ich ließ mich voller Schmerzen in meinem Bett fallen und landete schließlich auf mein weiches Bett, das anfing leise zu quietschen und zu wippen. Obwohl es so leise war, kam mir das Quietschen ohrenbetäubend vor. Es tat meinen Ohren geradezu weh.
Ich verspürte das Verlangen mich unter der Decke zu verkriechen und einzurollen, wo man meine Haare bloß noch sehen konnte, damit ich niemals wieder raus gehen musste…in dieser schrecklichen Welt, wo nur Geld und Macht zählte.
Ich schloss langsam meine Augen und versuchte mich zu entspannen. Obwohl ich angeblich im Flugzeug so lange schlief, was mir normalerweise nie passierte, meldeten sich meine grünen Augen und sie brannten schrecklich. Jedes Mal, wenn ich meine Augen schloss, fuhr mein ganzes Leben in Schnelllauf an mir vorbei, so als wäre ich dem Tode knapp entkommen. Es war komisch, dennoch effektivvoll, da ich somit mein Schmerz kurz vergessen konnte. Wenn man mich so sah, dachte man vielleicht >>Dieses Mädchen muss überglücklich sein!<<, während es in mir ganz anderes aussah.
Ich hielt meine Ohren feste zu, damit das Quietschen in meinen

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Kommentare

malin schrieb am 2011-09-12 16:48:19:
gibt es davon eine fortsetzung??
fanpire 1612 schrieb am 2010-03-13 22:19:52:
hey! das hört sich echt cool an. besonders cole gefällt miir :P obwohl er doch einwenig aufdringlich ist >.< würd mich freuen wenn mehr kommen würde. schliesslich bin ich genauso gebannt auf geheimnisse und abendteuer wie ashley ^^

lg

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