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Kategorien > Vampire > Fantasy

Bloody Creatures

von Luna ...?

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Ohren verblassen sollte, doch funktionieren wollte es nicht grade.
Alle Menschen, die mich kannten oder auch nicht, dachten ernsthaft daran, wie überglücklich ich doch war. Schließlich war ich wohlhabend, weil meine Eltern gut bezahlte Berufe hatten, aber dies war nicht der Fall. – Wo ich grade davon anfing: Kann man es sich vorstellen? Ich, als Tochter der Turners wusste nichts über den Beruf meiner Eltern Bescheid. Immer, wenn ich danach fragte, blockten sie ab und verschlossen sich. Ich wusste weder wo sie arbeiteten noch als was sie tätig waren. Sie antworteten einfach nicht darauf, selbst wenn ich sie durchlöcherte, blieben sie knallhart. Ich meinte, so viel interessierte es mich nicht. Hauptsache sie hatten dabei viel Spaß und Freude und es ging ihnen dabei gut. Aber ich stellte mir vor, wenn jemand plötzlich danach fragen würde. Was sollte ich dazu sagen? Ja, nichts, da ich nichts wusste. Aber dies wäre so peinlich, als Tochter über nichts Bescheid zu wissen. Jedoch, eigentlich bräuchte ich mir keine Gedanken zu machen, sie werden so oder so mich niemals fragen, da keiner was mit mir zu tun haben wollte und sofort den Kontakt zu mir abbrach. So war das, so würde es immer sein.
Ich zuckte zusammen, als jemand an der Tür klopfte.
>>Ja?<< Ich spielte mit, obwohl ich genau wusste wer es sein könnte, dennoch tat ich auf ahnungslos. Ich wartete auf den Eindringling.
>>Ich bin’s, Ashley!<<, sagte meine Mom schlapp. Wusste ich es doch!, dachte ich mir ruckartig, als ich sie erblickte.
Ich hoffte inständig, sie würde mich nicht nochmals fragen, wie ich es hier so fand, das nervte nämlich.
>>Ähm…Ashley?<<, setzte meine Mom heubärig an und trat langsam und vorsichtig in meinen Zimmer ein. >>Wenn du möchtest, kannst du ruhig nach draußen gehen und dein neues Zuhause genauer unter die Lupe nehmen. Keine Sorge, wir erledigen den >>Aufräumteil<< schon. Geh ruhig, wenn du willst!<< Zwar klang es wie ein Vorschlag meiner Mom, dennoch erkannt ich darin eher eine Forderung oder ein Befehl oder noch schlimmer gesagt, wie eine Drohung. Deshalb stand ich auf, bevor meine Mom noch ihre Geduld verlieren würde.
>>Gut, ich gehe dann mal…Bis später!<<, verabschiedete ich mich noch von meiner Mom, bevor ich endgültig verschwand. Meine Mom winkte mir kraftlos zu und es tat weh, sie so zerbrechlich zu sehen, da ich wusste, was für ein Energiebündel sie manchmal sein konnte. Sie wirkte jedoch auch müde, wie ich es fand und hatte dabei auch leichte Augenringe und Schatten unter den Augen, obwohl sie im Flugzeug so lange schlief. Was für ein Beruf meine Eltern auch hatten, eins war sicher: Der Beruf musste sehr anstrengend sein, sonst wären sie nicht so schlapp. Oder?
>>Bis dann, mein Engelchen!<<, hörte ich noch meine Mom müde und gähnend sagen, bevor ich aus der Tür war und die heiße Luft mich regelrecht peitschte…Ich atmete tief ein und nahm die frische Luft, aber leider auch etwas feuchte Luft an mich.
Ich fand, dass die Luft hier ganz anderes war, im Gegensatz zu Russland. Viel wärmer, trockner und feuchter. Mensch, wie würde wohl meine neue Schule sein, an dem meine Eltern mich angemeldet hatten? Ich betete drum, dass dort freundliche Menschen versammelt waren und nicht solche oberflächliche Menschen, die ich leider bis jetzt begegnet war.
Ich ging langsam voran, in kleinen Schritten. So konnte man alles sehen. So musste ich nicht nochmals in dieser Gegend vorbeikommen, um mir später alles genauer einzuprägen. So in diesen Schneckentempo, wo mich jeder überholte und anrempelte, konnte ich alles sehen, was man in einen schnellen Gang nicht zur Gesicht bekam.
>>Schon wieder? Das gibt es doch nicht…!<<
>>Ist aber wahr. Denkst du etwa, ich lüge?!<< Während ich kurz stehen blieb und auf einer Bank platz genommen hatte, bekam ich Gesprächsfetzen zwischen zwei Männern ungewollt mit. Sie nahmen genau neben mir platz. Na toll!, dachte ich mir gleich sarkastisch und verdrehte die Augen.
>>Das ist schon der Dritte in dieser Woche. Der Arme…So zu sterben ist grausam!<<
>>Das kannst du laut sagen! Was mich jedoch irritiert, sind diese Bissspuren an deren Nacken…!<<
Die Männer hatten ein reifes Alter erreicht. Sie hatten schon ansatzweise weiße Haare. Ich schätze mal, sie waren zwischen 30-40 Jahre alt. Man konnte leichte Fältchen sehen, wenn ich sie genauer betrachtete. Aber außer dem Alter hatten beide nichts gemein. Das sah man daran, weil der eine kräftiger gebaut war, während der andere als Spagetti gelten konnte.
>>Vielleicht war es ja ein Tier, das ihn gebissen hat? Wer weiß<<, sagte der völlige Mann nachdenklich und Stirnrunzeln.
>>Ein Tier? Mitten in der Stadt? Woher soll er gekommen sein? Aus dem Zoo geflüchtet?<<, meinte der Spagettimann lachend und auch ich musste dabei leicht kichern, hielt mein Lachen jedoch zurück. Wie ich aus dem Augenwinkeln erkennen konnte, war der völlige Herr etwas beleidigt, da er sein Gesicht ärgerlich verzog und seine Brote aus seiner Lunchbox raus nahm und sein Gegenüber keine Achtung mehr schenkte.
Ich sah den Männern nicht direkt in die Augen, damit sie sich nicht gestört von mir fühlten. Deshalb sah ich ihnen aus den Augenwinkel an.
>>Die Ärzte, die normalerweise stets solche entstellte Menschen begegnen, waren die letzten Drei einfach zu hart und ekelig für sie!<<, betonte der völlige Mann mit vollen Mund, dass ich kaum verstand, jedes Wort einzeln und besonders >>ekelig<< betonte er stark. Ja, wenn er es ekelig findet, wie kann er dann bloß bei solch ein Thema an Essen denken?, dachte ich mir grübelnd.
>>Das ist selbstverständlich. Schließlich sahen die letzten drei Patienten sehr demoliert aus. Zerfetzte Gesichtern, dass der halbe Gesicht fehlte…Einfach widerlich so etwas!<< Der Spagettimann verzog sein Gesicht vor Ekel an die Erinnerung zusammen. Auch ich musste mich beinahe übergeben und bekam sogar Gänsehaut, obwohl ich die Details und genauen Informationen noch nicht alles kannte. Doch der dicke Mann konzentrierte sich bloß auf sein Sandwich. Er war wohl wirklich ein Vielfraß.
>>Komisch, dass es immer Männer bis jetzt sind…Gibt es da einen Zusammenhang? Was meinst du, Fred?<<, fragte der Spagettimann seinen Freund.
>>Kann sein, Tom…Ach ehrlich gesagt, mich interessiert es nicht wirklich so sehr. Hauptsache es geht mir gut…und…Meine Güte, denke mal an mich, Tom!<<, sagte Fred aufbrausend. Tom oder wie er nun hieß, verzog sein Gesicht und ich konnte ein großes Fragenzeichen sehen. Ich verstand ebenso wenig.
>>Was meinst du?<<
>>Herr Gott noch mal. Ich esseeee!<<, keifte Fred giftig und biss in sein Sandwich. Ich erblickte daraufhin wie es bei Tom ein großes, lautes Klick machte und bei mir ebenso und musste ungewollt seufzen. Dieser Vielfraß!, dachte ich mir seufzend und verdrehte meine Augen.
>>E-E-Entschuldigengen Sie bitte?<<, machte ich den Anfang um mit den beiden ins Gespräch zu kommen. Beide wandten sich ruckartig zu mir um und

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Kommentare

malin schrieb am 2011-09-12 16:48:19:
gibt es davon eine fortsetzung??
fanpire 1612 schrieb am 2010-03-13 22:19:52:
hey! das hört sich echt cool an. besonders cole gefällt miir :P obwohl er doch einwenig aufdringlich ist >.< würd mich freuen wenn mehr kommen würde. schliesslich bin ich genauso gebannt auf geheimnisse und abendteuer wie ashley ^^

lg

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