Bloody Creatures
von
Luna ...?
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spähten mich erschrocken an. Ich blieb kurz still und versuchte es danach wieder auf mein Anliegen zu sprechen zu kommen.
>>Über was haben Sie sich grade unterhalten?<< Ich wandte mich an Tom und schenkte Fred keinerlei Aufmerksamkeit, da er mich so seltsam ansah. So >>komisch<< eben.
Tom sah mich noch verwirrter an, doch als er endlich verstand um was es ging, machte er sein Mund auf. >>Nun, kleines Fräulein zurzeit passieren seltsame Dinge bei uns in Kalifornien. Nämlich…<<
>>Verrate es ihr lieber nicht, sonst nimmt sie gleich den nächsten Flug vor Angst!<<, mischte sich Fred zwischen unser Gespräch ein. Tom gab sich selbst einen Klaps auf die Stirn. >>Du hast Recht…Ich lasse es lieber sein!<<, sagte Tom lächelnd. Doch ich gab nicht auf und wedelte mit den Händen vor mein Gesicht, dass es okay für mich wäre und mich nichts zu schnell verschrecken konnte. Von wegen!, ertappte mich mein Gewissen beim lügen. Doch eine Notlüge brauche ich eben, rechtfertigte ich mich von mir selbst.
>>Nun ja…<<, setzte Tom langsam und deutlich an, >>zurzeit passieren bei uns einige Dinge. Vermutlich hast du etwas mitbekommen mit den drei männlichen Toten, oder?<<
>>Ja!<<, nickte ich rasch um die Geschichte so schnell wie möglich weiter zu erfahren. Obwohl ich mich schämte, dass er mich ertappt hatte, dass ich heimlich zugehört hatte.
>>Die zwei männlichen Tote waren so in etwa in deinem Alter. Aber der dritte Opfer war…war erst drei Jahre alt…!<<
Mein Körper verkrampfte sich bei einem Gedanke: Ein drei jähriges Kind wurde…
>>…ermordet!<<, drängte sich Fred wieder ein und unterbrach mich mitten in meinen Gedanken.
>>Wie bitte?<<, hackte ich nach.
>>Die Drei wurden ermordet, habe ich gerade gesagt!<<, wiederholte Fred sich und sah mich wieder mit diesem komischen Blick an.
>>Wieso ermordet? Sie waren alle so jung und dann noch dieses drei jähriges Kind…!<< Ich stellte mir vor, wie die Eltern dieses Kindes litten. So jung und klein. Es hatte doch nichts von der Welt erfahren. Es gab manchmal schreckliche Dinge auf dieser grausamen Welt.
>>Tja, dies wissen wir auch nicht. Immer, wenn Leichen entdeckt werden, haben sie Bissspuren an dem Hals, sind vom Kopf bis zum Fuß blutverschmiert und sind männliche Personen. Vielleicht ist es ja eine Serienmörderin, die etwas gegen Männer hat?!<<, schlussfolgerte Tom. Er grübelte. Es sah aus, als galt die Frage ihm selbst.
Niemand von uns sagte etwas. Es blieb still und jeder hing an seine eigenen Gedanken fest.
>>Wer auch immer solche Dinge tut, soll endlich festgenommen werden, meine Güte!<<, schimpfte Tom vor sich her, nach einer Weile, als er die Stille unter uns nicht mehr ertrug.
Ich verstand nicht wie man solche Dingen tun konnte. Mir tat es in der Seele weh, wenn ich an das Kind dachte. Wie fühlten sich dann erst Angehörige oder eher gesagt die Eltern dieses Kindes? Vermutlich furchtbar oder schlimmer als furchtbar: grausam.
>>Oho…Sieh dir mal an, was du angerichtet hast! Du hast ihr Angst eingejagt!<<, kicherte Fred.
>>Oh…Das wollte ich nicht. Tut mir Leid. Ich hätte es lieber doch für mich behalten sollen. Sorry. Ich hoffe, du nimmst jetzt nicht das nächste Flugticket zur Hand und verschwindest von hier. Denn hier gibt es auch schöne Dinge.<< Tom kratzte sich verlegen den Kopf. Weil er mir angeblich Angst gemacht hatte, hatte er aber nicht. Nur, ich hatte nun Mitleid mit den Familien, die ihre Kinder verloren hatten.
Als ich meinen Kopf hob, blieb mein Blick an Blumensträuße, die alle an einem Platz versammelt waren, hängen.
>>Was ist das?<<, fragte ich und zeigte mit dem Zeigefinger in die Richtung.
>>Ach dies…Hm, also, das sind Andenken an die Opfern, weil nämlich…ähm, weil alle Opfer komischerweise genau hier ermordet und gefunden worden sind.<<, klärte Tom mit leiser und trauriger Stimme auf. Warum ist er plötzlich so traurig?, schoss der Gedanken in meinen Kopf hoch. Plötzlich war er eine ganz andere Persönlichkeit.
>>Ich frage mich, wie sich Eltern fühlen, die ihre Kinder verlieren?<<, fragte ich mich laut und konnte wie ich eben war, kein Gedanken für mich behalten.
Tom sah mich von der Seite traurig an. Er ballte die Hände, die auf seinem Schoss ruhten zu Fäusten und sah wieder zu den Blumen.
>>Ähm, alles okay, Sir?<<, wandte ich mich zu Tom um, doch er erwiderte mir nichts. Stattdessen antwortete Fred für ihn. >>Weißt du, Kleines, einer dieser Opfer, ein siebzehn jähriger Junge, namens Kennedy war der Sohn von Tom!<<
Mein Herz begann heftig zu hämmern an und ich sah Tom aufdringlich an. Damit hätte ich nun wirklich nicht gerechnet.
>>Ja, das ist wahrlich die Wahrheit. Kennedy war mein Sohn. Ein sehr kränklicher, jedoch sehr kluger Junge…na ja, mein Sohn eben!<<, kicherte Tom in ein leichtes Kichern und war peinlich berührt, doch dann wurde er wieder bitterernst.
>>Nun ja, eigentlich ist es ja meine Schuld. Hätte ich an diesem Wintertag ihn nicht zum Einkaufen geschickt, nur weil ich erschöpft war und nicht mehr konnte, dann…ähm…dann wäre er vielleicht immer noch bei mir!<<
>>Nein! Geben Sie sich bitte dafür nicht die Schuld. So was kann man nicht voraussehen.<< Ich versuchte den armen Tom aufzuheitern, aber es gelang mir nicht wirklich. Tom zwang sich zwar zu einem schiefen Lächeln, aber ich wusste, dass es in ihm ganz bestimmt anderes zu mute war. Ich fühlte mich schuldig, da ich davon anfing und alte Wunden zerplatzt hatte.
Ich sah zu Fred. Das sollte ein Freund sein? Ihm kümmerte es kein bisschen, dass sein Freund so litt, weil er sein Sohn verloren hatte. Er dachte nur an sein Essen. Ich, als Fremde machte mir sogar mehr Sorgen, als er. Ich hasste egoistische Menschen mehr als oberflächliche, dabei hasste ich oberflächliche Menschen mehr als alles andere auf der Welt.
>>Du…<<, pfiff Fred zwischen den Zähnen und sah mich aufdringlich an.
>>Ja?<<
>>Wie alt bist du eigentlich?<< Was für eine Frage ist das nun wieder?
>>Ich bin 17 Jahre alt…<<, antwortete ich brav und wartetet was als nächstes kommen würde.
>>Und wie lautet dein Name?<<, bohrte er weiterhin nach.
>>Ähm, Ashley Turner<<, sagte ich rasch und sah ihn verwirrt an.
>>Hmmm…<<, machte er bloß nachdenklich und sah mich tiefgründig an, während er mit seinem Bart spielte.
Was er wohl in mir suchte? Und überhaupt, was sollte diese Fragerei? Was wollte er von mir?
>>I-I-Ich glaube, ich gehe mal wieder meiner Wege.<< Ich stand abrupt auf und machte den ersten Schritt. Als ich mich zurück umdrehte, sah ich wie Fred ebenso aufstand und plötzlich stehen blieb, wenn ich stehen blieb. Tom sah uns beide verwirrt an und ich konnte ebenso Freds Handlung nicht nachvollziehen.
>>Bist du vergeben? Ach was frage ich? Du, hübsches Ding hast bestimmt ein Freund, oder?<< Langsam machte es bei mir ein großes Klick und ich begann zu verstehen. Bei dem Gedanken musste ich mich erbrechen. Nun verstand ich die Blicke, die
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Kommentare
malin schrieb am 2011-09-12 16:48:19:
gibt es davon eine fortsetzung??
fanpire 1612 schrieb am 2010-03-13 22:19:52:
hey! das hört sich echt cool an. besonders cole gefällt miir :P obwohl er doch einwenig aufdringlich ist >.< würd mich freuen wenn mehr kommen würde. schliesslich bin ich genauso gebannt auf geheimnisse und abendteuer wie ashley ^^
lg
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