Bloody Creatures
von
Luna ...?
1
2
3
4
5
6
7
8
sehr oft Besuch von schrecklichen Dingen in meinen Träumen. Dieses >>Ding<< entstand wohl aus meinen negativen Gedanken. So was hatte ich oft in Fanstasybüchern gelesen. Anscheinend stimmte sie dann auch, wenn ich so was nun persönlich kennen lernte.
>>Und? Genug gekreischt, meine Leibspeise des Tages? Kann ich dich jetzt mitnehmen und deine Seele verschlingen?<<, sagte die Hand und zog mich weiter zu sich.
Ich krallte mich an allem, wo ich irgendwie Halt fand. Doch die Kraft von dieser einzigen Hand war überwältigend. Dagegen kam ich kaum an. Gleich hat es MICH in das Loch gezogen!, wimmerte ich und verabschiedete mich, da ich meinen Lebensmut längst verloren hatte. Meine Nägel schmerzten bis zum letzten Nerv, weil ich mich so fest an einem Baum gekrallt hatte.
Verdammt so wollte ich niemals sterben, dann noch so früh. Ich hatte noch so vieles in meinen Leben vor.
>>Hilfeeeeeee…!<<
Auf einmal, als ich meine Augen vor Angst geschlossen hielt und nichts mehr um mich herum hörte oder spürte, dass mich zu sich zog, spürte ich eine Wärme – wie mich jemand in seinen Armen ganz doll festhielt.
>>Keine Angst. Ich bin ja jetzt da!<<, hörte ich eine samtweiche Stimme, die mich gleichzeitig beruhigte und das Gefühl von Sicherheit gab. Die Person roch köstlich nach einem Parfüm, nicht zu dezent, aber auch nicht zu aufdringlich. Und sogar dieses Parfüm entspannte meine angespannten Muskeln. Ich schlang meine Arme fester an ihn, an seinem Körper – es fühlte sich jedenfalls so an, als wäre es ein Junge.
Bum. Bum. Bubum. Sein Herzschlag. Ich hörte es regelrecht schreien. Es war gleichmäßig und ruhig. Als wollte mir das Herz zeigen, dass alles okay war und ich keine Angst mehr haben brauchte.
>>Was guckt ihr so? Lasst das Mädchen in Frieden und verschwindet endlich!<< Er schrie aufbrausend und schrill. Anscheinend war er sehr sauer.
>>Wir wollten nur wissen, ob es ihr gut geht Wir haben uns Sorgen gemacht.<< Ich wusste zwar nicht wer da sprach – schließlich war mein Gesicht an der Brust meines Retters vergraben, – aber wer das auch sagte, log wie gedrückt. Unverschämtheit, so frech zu lügen!
Ich hörte niemanden mehr was sagen. Es war still. Offenbar waren sie alle weggegangen. Dann war ich nun alleine mit meinen Retter? – Der Gedanke daran ließ mich schon rot werden.
Und konnte es sein? Die Stimme und die Hand waren auch nicht mehr zu hören. Es war totenstill. Hatte vielleicht mein Retter was damit zu tun…?
>>Keine Angst, alles ist nun gut, ja? Ich bin ja da und lasse dich nicht in Stich, okay?<<, flüsterte er so zärtlich, die Wörter, die ich schon immer von jemanden hören wollte, dass mir der Atem stocken blieb.
Zu seiner schönen Wörter nickte ich schwer mit dem Kopf und vergrub meinen Kopf noch tiefer in seinen Armen und Brust. Ich sog seinen Duft tief in mir ein. Irgendwie wollte ich nicht weg…nicht weg von ihm. Er tat mir so gut.
Er streichelte leicht an meinen Kopf entlang und hielt mich mit der freien Hand am Rücken fest. Seine Hand auf meinen Rücken, warm wie Sonnenstrahlen und die andere Hand, die mein Kopf sanft streichelte, gab mir ein warmes und wohliges Gefühl der Sicherheit.
Vielleicht hatte ich nur auf diese Umarmung gewartete. Vielleicht hatte ich mich nur nach dieser Wärme gesehnt.
>>Alles wieder in Ordnung?<<, fragte er mich so ruhig und geduldig. Ich nickte schwer und beinahe kullerten Tränen – ich hielt sie knapp zurück.
Langsam lösten sich unsere bebenden Körper voneinander. Ich hielt meinen Kopf noch gesenkt. Doch ich konnte aus den Augenwinkel sehen, dass niemand mehr da war. Zum Glück.
Mein Retter war sehr geduldig mit mir. Er sagte nichts. Er war sehr lieb. Er wartete bis ich mich wieder beruhigt hatte.
>>Wie heißt du? Mein Name ist Cole Lewis.<< Er reichte mir seine blassen, schön gepflegte Hand hin. Ich wusste nicht recht, ob ich diese Geste erwidern sollte. Ist es nicht zu aufdringlich?, war mein Gedanken dazu, das mich hemmte, um es zu tun. Es sah nicht danach aus, weil Cole – so hieß er doch, oder? – seine rechte Hand immer noch mir hinhielt. Er wartete – schließlich beschloss ich mich dazu seine Geste zu erwidern.
Seine Hand war schön warm. So ein Gefühl, das mich durchströmte, fühlte ich zum ersten Mal in meinen Leben. Es war ein sehr schönes Gefühl.
Später merkte ich, dass ich mich nicht vorgestellt hatte. Peinlich berührt, sagte ich danach zittrig: >>Ich heiße Ashley T…<< – hob danach meinen Kopf hoch und sah zum ersten Mal in das engelhaftes Gesicht meines Retters. – >>Lila.<<
Er blieb still und sah mich verwirrt an. Sein goldblondes Haar wehte wie mein schwarzes, langes Haar in die Lüfte, als ein starker Wind aufkam.
>>Hm?<<, machte er und sah mir tief in die Augen. >>Ungewöhnlicher Nachname für eine Amerikanerin. Aber mir soll’s recht sein, Ashley Lila!<<
Unwillkürlich musste ich leicht kichern. Auch er stieg in mein Gelächter ein, obwohl er nicht wusste, weshalb ich lachte.
>>Oh, tut mir leid. Ich meinte, du hast lila Augen, nicht ich heiße Lila!<<, räumte ich rasch das Missverständnis aus dem Weg.
Ich war fasziniert von seinen mysteriösen lila Augen. Außerhalb der Pupille – die Iris – war es lila, während die Pupille selbst schwarz war. Ein schönes Kontrast, empfand ich lächelnd.
Sein Lachen brachte mich wieder zurück in die Realität. Er lachte über meine Schusseligkeit. Bestimmt.
>>Meine Augen meintest du…? Und, ich dachte schon. Ich habe sie von meiner Mutter vererbt bekommen. Alle, die mich zum ersten Mal sehen, spielen mich sofort auf meine Augen ein, so wie du grade!<<, merkte er lächelnd an und ließ meine Hand wieder los. Als er meine Hand los ließ, fühlte ich mich wieder unsicher. Seine Wärme tat mir so gut.
Aber zu seinen Augen…Sie waren schön und stachen sofort heraus, wenn man sein Gesicht betrachtete. Deshalb hatte ich seine Augen sofort angesprochen, aber das konnte ich vor ihm nicht zugeben. Wäre zu peinlich und ich traute mich dazu nicht.
Doch…
Es hieß nicht, dass sonst nichts schön an ihm war, wenn man dies zu Jungen sagen konnte. Aber er war überwältigend schön. Sein Goldenes Haar, so schön wie die Morgensonne selbst, seine Statur, wie groß und gebaut er war, das noch natürlich wirkte. Anscheinend war er im 1.85m Bereich, denn ich erreichte mit Mühe noch seinen Hals. Und er sah wie ein Schüler aus – vielleicht 17? – Nein, dafür sah er zu reif aus. Er war bestimmt 18 Jahre alt.
Aber…
Was an ihm so extrem auffällig war, war seine Blässe. Er war so blass wie ich, möglich, dass ich sogar schlimmer dran war wie er. Aber das lag daran, weil ich kaum in der Sonne war. Doch er…Okay, vielleicht lebte er auch vor kurzem hier, trotzdem machte mich dies irgendwie stutzig.
Ich war so vertieft in Gedanken und ging mit meinen Gedanken rauf und nieder, dass ich gar nicht bemerkte hatte, dass er mir nahe kam. Erst als er mein Gesicht streichelte,
1
2
3
4
5
6
7
8
Kommentare
malin schrieb am 2011-09-12 16:48:19:
gibt es davon eine fortsetzung??
fanpire 1612 schrieb am 2010-03-13 22:19:52:
hey! das hört sich echt cool an. besonders cole gefällt miir :P obwohl er doch einwenig aufdringlich ist >.< würd mich freuen wenn mehr kommen würde. schliesslich bin ich genauso gebannt auf geheimnisse und abendteuer wie ashley ^^
lg
Kommentar hinzufügen