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Kategorien > Fantasy > Vampire

Bluthochzeit

von Maemi

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Bluthochzeit

Es gibt auf dieser Welt einmal im Jahr dieses besondere Ereigniss.Ein Mensch wird für einen Vampir geboren und wenn die beiden alt genug sind,werden sie heiraten.
Diese besondere Hochzeit gibt es offiziell seit 1000 Jahren.Vielleicht auch schon länger.

Heute ist mein großer Tag.Eigentlich sollte ich mich freuen.....das tue ich auch.Aber in dieser Freude kommen auch immer und immer wieder Bedenken.
Bin ich die Richtige?
Jetzt stehe ich hier in meinem traumhaft schönem Kleid und bin trotz aller Bedenken Froh,dass ich ihn hab.
Meine Mutter kommt rein.Als sie mich sieht steigen Tränen in ihre Augen."Du siehst so toll aus.Mir kommt es so vor,als sei erst gestern gewesen,als ihr euch kennen gelernt hab.Dabei ist es schon ganze zehn Jahre her.Wie schnell doch die Zeit vergeht."Ein Lächeln breitet sich auf meinem Gesicht aus."Ja,da hast du wohl Recht."Sie sieht mich an.Man kann richtig spüren wie aufgeregt sie ist.Vielleicht sogar noch aufgeregter als ich.Leider sprang diese Aufregung auch auf mich über.Als wenn ich nicht schon aufgeregte genug bin."In 5 Minuten geht es los.Ich freue mich ja so für dich!"Mit diesen Worten verließ sie das Zimmer und ich war wieder alleine.Diese unendlich scheinende Stille beruhigte mich etwas.Zwar nicht viel aber immerhin.Ich holte meinen Rot-Weißen Rosenstrauß und stellte mich noch einmal vor den Spiegel.Alles war in Ordnung.Mein Kleid ist so schön.Als ich es das erste Mal gesehen hab,stand es für mich fest:Dieses oder keines.
Es klopfte an der Tür und ich schreckte aus meinen Gedanken.Dies war das Zeichen.Es ist soweit.Langsam verließ ich das Zimmer.Mein Vater stand schon bereit,um mich zum Altar zu begleiten.Er schenkt mir ein beruhigendes Lächeln und hielt mir seinen Arm entgegen.Dankbar lächelnd,aber etwas verkrampft,hakte ich mich bei ihm ein.Wir gingen in Richtung der Tür,durch die ich gleich mit meinem Vater schreiten würde.Die Tür schwang auf und alle blickten in Richtung der Tür.Ein mulmiges Gefühl machte sich in mir breit,als mein Vater und ich den langen Gang betraten.Ich bemühte mich zu lächeln....was zu meinem erstaunen auch klappte.
Dann,als ich ihn am Altar stehen sah,überkam mich ein intensives Glücksgefühl!Jetzt erst merkte ich,wie glücklich ich durch ihn geworden bin.Er hat mir alles gegeben was ich brauchte.Und erst jetzt wusste ich es zu schätzen.Mir fiel auf,dass ich mich nie dafür bedankt habe.In keinster Weise.Aber heute......Heute werde ich mich für alles bedanken,was er je für mich getan hat!
Fast am Altar angekommen setzte mein Vater sich hin.Aber nicht,ohne mich vorher fest in den Arm zu nehmen.
Ich schritt auf den Altar zu,sah das er mich glücklich anlächelte.Dieses Lächeln ist so schön.Es verzaubert mich jedes mal auf's Neue!Er hielt mir seine Hand entgegen,die ich auch nahm und er zog mich schon fast zu ihm.Wir schauten uns tief in die Augen.Wie sonst auch verlor ich mich in seinen unglaublich sanften Augen.
"Ich liebe dich von ganzem Herzen und ab heute werde ich dich nie wieder hergeben.Du bist für mich die Einzigste.Ein Leben ohne dich ist für mich unvorstellbar!"
Als er diese Worte sprach konnte ich meine Tränen nicht mehr zurück halten.Dennoch lächelte ich überglücklich und riß mich zusammen,damit ich antworten konnte.
"Ich liebe dich auch von ganzem Herzen.Als ich dich das erste mal sah,hab ich mir nichts anderes mehr gewünscht als mein Leben mit dir zu teilen.Du hast mir so viel gegeben und ich hab mich nie wirklich dafür bedankt.Du bist mein Ein und Alles und um dir das zu beweisen,werde ich dir heute mein Blut schenken!"Mit diesen Worten habe ich mich dafür entschieden den Rest meines Lebens mit ihm zu verbringen.Der.Moment meines Lebens ist gekommen.Der Höhepunkt der Hochzeit ist gekommen,der Augenblick auf den alle seit zehn Jahren gewartet haben.Er trat einen Schritt auf mich zu,lächelte mich an.Ich spürte seinen Atem in meinem Nacken als er zubiss.Warmes Blut lief langsam meinen Hals runter.Meine Gefühle in diesem Moment waren unbeschreiblich.....zum einen fühlte ich mich so glücklich und erleichtert wie noch nie zuvor in meinem Leben.Aber andererseits auch befreit.Warum?Das wusste ich nicht.Ab jetzt gehört mein Blut ihm.Ich habe es ihm auf unserer Bluthochzeit geschenkt und somit auch mein Leben,das ich jederzeit für ihn hergeben würde.

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