Blutrausch
von
Eichhörnchen
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Offenbar hat ein Nachbar schon die ganze Zeit die Szenerie beobachtet. Er steht vor der zerbrochenen Glastür und starrt hinein. Er weiß nicht, was er tun soll, da Hilfe offenbar zu spät kommen würde und auch sonst keiner mehr im Haus ist, um den man sich Sorgen machen müsste. Vielleicht steht er auch nur so da. Unter Schock, völlig unfähig zu einer Bewegung. Er sieht im inneren der Wohnung einen Menschen, der einen anderen frisst. Es entgeht ihm auch nicht, wie die eine Gestalt anfängt mit einem Messer die völlig zerstörte Frau in Streifen zu schneiden. Er ist ganz ruhig, ihm ist nicht schlecht und er wendet nicht den Blick. Es scheint ihm als ob er die beiden kennt. Er bewegt sich auch noch nicht, als das Tier durch die Tür kriecht und an ihm vorbei durch den Garten verschwindet. Später geht er nach Hause. -Krieg und Frieden.
ich renne die treppe hinunter, durch die kühle luft im erdgeschoss, durch die stahltür, die ich mit einem tritt öffne, zur werkbank an der ich mir ein brecheisen von einem halben meter länge nehme und in mein rechtes hosenbein stecke, so dass es mit dem gebogenen spitzen ende an meinem gürtel hängt. ein teppichmesser das auf de r werkbank liegt stecke ich auch ein. ich schlage an den öffner für das garagentor und warte mit gespannten muskeln , bis sich das schwere tor geöffnet hat. draußen scheint grell die sonne. Ich renne los. das brecheisen sticht in meine kniekehle. . ich renne die einfahrt hinauf und dann die straße hinunter. jemand dreht sich um. da ist das haus der pfarreerin. ich weiß noch von früher wo der hintereingang ist. ich springe über einen busc, und dann die treppe hinunter. mein knöchel explodiert vor schmerz. da ist die glastür. ich reiße das brecheisen aus meiner hose, packe das eine ende mit beiden häünden und schlage mit dem gebogenen ende auf die glastür. der erste schlag lässt das glas krachen und ein Stern aus splittern erblüht auf der scheib e, aber es bricht nicht. Ich schlage ein zweites und ein drittes mal wild auf die scheibe ein. Dann verhake ich das krumme ende in der zersplitterten tür und stemme mein bein gegen den türpfosten. Ich reiße das glas aus der fassung. -Der Weg
Die Pfarrerin sitzt im Wohnzimmer. Sie ist etwas traurig, wie immer um diese Zeit. Als Pfarrerin einer kleinen Gemeinde hat man nicht viel zu tun. Die Gäste der Predigten sind immer die selben, ein paar alte Leute aus dem Dorf, die seit ihrem 10ten Lebensjahr in die Kirche gehen und sonst nur am Küchentisch sitzen und eine Zeitung lesen. Es gibt also keinen Grund sich noch Mühe zu geben und bis zum nächsten Urlaub, vier Wochen Entwicklungshilfe in Afrika, ist noch zu viel Zeit. Sie liest ein Buch über den Mittagsdämon, so nannten die Mönche im Mittelalter diese Anfälle von Langeweile, die um die Mittagsstunde kommen, wenn die Sonne hoch am Himmel steht und einfach auf alles scheint. Sie denkt etwas traurig an diese Bezeichnung, Mittagsdämon. Ein Schüler, ein Konfirmand hatte ihr in der letzten Stunde gesagt, dass sie in einer Geschlossenen Welt leben würde, ohne Entwicklung und mit feststehenden Wahrheiten. Alles was von Außen käme wäre eine Versuchung des Teufels und damit wären alle Zweifel an ihrer Überzeugung beseitigt, ohne widerlegt zu sein. So war es auch mit dem Mittagsdämon. Diese teuflische Langeweile, die alles, die gesamte sonst wunderbare Welt, Afrika, Leid und Hunger wertlos erschienen ließ. Sie hatte in den letzten Monaten sich selbst die Schuld gegeben, meinte sie wäre depressiv und ein schlechter Mensch, der nicht zu würdigen wusste, was er hatte. Sie hatte die leere Zeit gehasst, die ihr Beruf ihr ließ und sie für ihre Depression verantwortlich gemacht. Aber langsam zeigte dieser Teufel sein wahres Gesicht. -Mittagstrauer
die scheibe fällt krachend zu boden und der weg ist frei. Ich stürme hinein, hastig suche ich die tür, die nach oben führt. ich reiße sie auf und mitten auf der treppe steht schon die pfarrerrin über den krach im untergeschoss erschrocken, sie sieht mich. versteht nicht, reagiert ciht. ich springe die treppe nach oben. werfe das eisen nach ihr und treffe sie am bauch. Sie schreit auf, aber nur leise. ich pace sie am hemd und reiße sie an mir vorbei die enge treppe hinunter. sie stürzt. unten bleibt sie liegen. bevor sie sich noch bewegen kann springe ich von der mitte der treppe ab und lande mit angezogenen knien auf ihrem oberkörper. rippen rechen, ich werde gegen die wand geschleudert. mein kopf trifft die wand alles dreht sich. Ich richte mich auf, knie mich üer sie und schlage ihr mit der faust ins gesicht. mit meinen eisenharten knöcheln direkt auf die stirn. sie stöhnt. ich reiße ihren kopf an den haaren nach oben und schlage zu, bis der ganze haarbüschel den ich zwischen meinen fingern halte aus ihrer kopfhaut reißt. bei den weiteren schlägen spritzt das blut. ich richte mich auf und lasse mich mit hervorschnelendem ellenbogen in einer seitwärtsdrehung auf ihr gesicht fallen. ihr kiefer bricht. sie atmet noch. ich stehe auf und drehe sie auf den bauch, dann beuge ich mich über sie und reiße sie an den restlichen haaren hoch. dann schmettere ich ihren kopf auf den harten boden. Einmal, zweimal, nochmal mit aller kraft. krnochen brechen. ich weiß nicht ob sie noch lebt. ich stehe auf. weil ich keinen platz habe ziehe ich sie aus dem engen gang in den raum in dem wir früher erligionsunterricht hatten. -Blut
Sein Gesicht ist leer, langweilig und so kindisch gemalt. Ein Teufel ist eine so dumme Vorstellung, es gibt nicht das Böse. Keine dunkle Macht die Menschen beeinflussen und verführen würde. Der Mensch musste sich entscheiden, dass erkannte sie, der Rest ist Psychologie. Und sie wusste, dass sie sich nie frei entschieden hatte. Ihren Beruf hatten die Eltern ausgewählt und sie hatte sich gefügt, im guten Gewissen etwas für die Menschen zu tun. Aber geglaubt hatte sie nie, nur an das Gute im Menschen, das wusste sie jetzt, dieser Gedanke kam immer an diesen Mittagen. Aber dieses Gute war nicht da. Die Alten in der Kirche, die leeren Bänke, die Schüler unten im dunklen Kellerraum, die sich langweilen, Bücher in den Regalen, die keine Zeit mehr vertreiben. Sie dachte sogar daran sich einen Fernseher anzuschaffen, als aus dem Erdgeschoss ein Krachen zu hören ist. -Erinnerungen
ich lasse sie liegen, nehme ein paar schritte anlauf ud trete ihr mit voller wucht gegen den kopf. Es kracht, blut spritzt. ich reiße mir an ihren restlichen zähnen die schuhsole auf. s. erschöpft gehe ich zur treppe. am absatz liegt das brecheisen ich hebe es auf und gehe zurück. ich schlage ihr mit dem gebogenen ende seitlich in den kopf. das eisen steckt fest. mit der einen hand halte ich das eisen und trete mit dem fuß gegen ihren kopf um den schädel aufzureißen. das eisen rutscht mir aus der hand. ich hebe es auf, knie mich hin und versuche mit hebelbewegungen ihren kopf aufzubrechen. gehirnmasse quillt aus dem loch. ich stemme mein knie gegen ihren hals und reiße die stange herum. der kopf bricht seitlich
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Kommentare
Veronica Wallner schrieb am 2009-11-06 20:09:23:
hm was soll ich sagen...etwas sehr brutal, selbst für meinen Geschmack, auch sehe ich nicht wirklich einen Sinn in dieser ausufernden Gewalttat, zum Teil sind Rechtschreibfehler, die beim zu schnellen schreiben entstehen, vorhanden...
...dennoch finde ich die geschichte irgendwie faszinierend...
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