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Kategorien > Fantasy > Vampire

Blutroter Engel -Prolog-

von Lilly

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PROLOG

Die Gesamtheit ihrer Träume bestand darin, dass es sich um Blut handelte. Blut, immer und überall war Blut und das jede Nacht. Niemals, nicht ein einziges Mal träumte sie etwas beruhigendes, etwas schönes. Nein, sie spürte qualvolle schmerzen, hatte Angst und glaubte auf der Flucht zu sein. Ihr ganzes Leben verbrachte sie damit, vor ihren Träumen davon zu laufen, gegen eine erschlagende Müdigkeit anzukämpfen. Nichts um sie herum schien real zu sein, nicht einmal ihr eigenes, wirkliches Leben, nur diese Angst und das was sie sah...

Ihr Name, Katharina. Sechzehn Jahre jung, immer müde und gehetzt. Geboren wurde sie kurz nach dem zweiten Weltkrieg, in einer kleinen Gemeinde in der Nähe von Mainz. Ihre Eltern, einfache Menschen, die jeden Tag ums überleben kämpften. Sie kämpften darum, ihre sieben Kinder zu ernähren, ihnen eine Zukunft zu ermöglichen und da ging ein Kind, das glaubte vom Tot begleitet zu werden, verloren.
Keinen Interessierten ihre Träume, ihre Ahnungen und das sie manchmal den metallischen Geschmack von Blut auf ihrer Zunge schmeckte. Doch glaubten sie an eine Geisteskrankheit und das reichte aus, um sie von allem und jedem Fern zu halten.
Sie erschraken nicht mehr, wenn sie am Tisch saßen und Katharina auf einmal aufschrie, weil sie glaubte, dass ihr Essen mit Blut getränkt sei. Es brachte sie nicht mehr aus der Fassung, wenn sie nachts mal wieder aufschreckte, weil sie glaubte, gleich würde etwas Schreckliches passieren. Sie ignorierten es geschickt.
In der Familie Bach gab es ein ungeschriebenes Gesetz: Keiner darf über diese Dinge reden, es steht in keiner Relation zur Realität!


Fortsetzung folgt...

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Kommentare

Liv schrieb am 2008-11-15 19:31:00:
Ich finde es interessant, dass du alles genau beschreibst, wo sie wohnt und so. Auch dein Schreibstil ist interessant und regt zum lesen an. :)
liebe Grüße Liv
Lucia schrieb am 2007-12-24 14:41:25:
Hi Lilly,
grob gesehen kann man sagen, es ist ein schöner Prolog, aus dem sich eine tolle Geschichte machen lässt. Vor allem der erste Absatz gefällt mir, die Atmosphäre, die er widerspiegelt, ist einfach zu dramatisch.
Besser als der zweite, da gibts einige kleine Macken: zB tut es nichts zur Sache, wo die kleine Gemeinde nun wirklich liegt oder wie die Familie heißt. Du könntest auch auf die komplizierte Formulierung im letzten Satz verzichten, dann es sich flüssiger lesen, denke ich. Dass die Geschichte (oder zumindest der Prolog) nach dem zweiten WK spielt, könnte auch noch mehr herausgearbeitet werden, sonst ist es ebenfalls überflüssig.
Du siehst, was ich meine? Manches braucht man gar nicht und kann es ruhig wegstreichen. Hab zwar selbst manchmal Probleme damit, aber dann ist alles schon wieder viel schöner zu lesen. Sind ja nur Tipps.
Lieben Gruß, Lucia

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