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Kategorien > Fantasy > Erzählungen

Broken Mirror~Ein anderer Blickwinkel

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Prolog:
Es gibt viele die denken das Dinge aus Zufall geschehen, doch dieser Gedanke ist vollkommen falsch. Nichts geschieht aus Zufall, für alles was passiert gibt es einen Grund. Wir wollen das oft nicht begreifen und verfluchen oder vergöttern unser Schicksal. Wie dumm das doch ist. Wir selber sind unser Schicksal. Wir sind alle teil einer Geschichte, teil einer Fabel. Wenn wir das Begreifen sind wir nahe dran das Leben selbst zu Begreifen.
Das Leben ist Unvorhersehbar und manchmal kann es voller Freude und Glück stecken und dann wieder voller Grausamkeit und Trauer. Armeen haben Erobert und sind am Ende gefallen. Königreiche wurden gegründet und zugleich vom Sand beerdigt. All diese Dinge konnten nur Geschehen weil das Leben so unberechenbar ist, weil wir es nur schwerlich Verstehen können.
Es ist leider eine traurige Tatsache das wir Dinge die wir nicht Verstehen als „Schicksal“ oder „Göttliches Zeichen“ abtun. Ist es aber nicht grade diese Tatsache das uns diese Erklärungen meist nicht Zufriedenstellen, die uns zu denken geben sollte? Ja denken, eine Fähigkeit die bei vielen Eingestaubt zu sein scheint. Es ist viel Bequemer sich den Werten der Allgemeinheit anzupassen, keine eigenen Gedanken zu fassen.
Es gibt eine Handvoll Leute die anders sind und anders denken aber es gibt sie mehr und mehr weniger. Diese Leute sind es die unser Wissen und unser Weltbild enorm Ankratzen, die alles in Frage stellen und viele Dinge einfach von dem Sockel stoßen. Diese Leute befinden sich auf eine Reise durch das Leben, das Ziel und der Weg ist unbekannt nur die Hoffnung etwas zu ändern treibt an. Ursprünglich waren wir alle auf dieser Reise, es gab eine Zeit in der jeder von uns noch Träume, Wünsche und Hoffnungen hatte. Inzwischen sind viele auf dieser Reise zurückgeblieben und wie bereits erwähnt gibt es nur eine Handvoll solcher Leute die noch immer ihre Träume nicht Aufgeben und die Reise fortführen.
Diese Leute nennen wie „Helden.“ Helden deshalb, weil wir alle doch insgeheim hoffen genauso zu sein und immer noch unseren Träumen hinter herjagen zu können. Die Gesellschaft und die eigene Bequemlichkeit bremst uns da aber leider aus und es kommt wie es kommen muss. Gewohnheiten, Ansichten und Meinungen fahren sich fest und Ergeben ein nicht immer korrektes Weltbild.
Ist das die Welt in der man Kinder haben und großziehen will? Ist diese verbohrte und zum teil dumme Welt der Ort an dem man Überhaupt Leben will?

Ach ja, Kinder. Sind diese jungen Formen des Lebens nicht eigentlich ein Kapitel für sich?. Unberührt von den zwängen der Gesellschaft und vollkommen unschuldig Leben sie in den Tag hinein. Sie Unterscheiden nicht zwischen Gut und Böse, zwischen Richtig und Falsch. Kinder sehen die Welt noch ganz anders, so wie wir sie vielleicht gelegentlich auch einmal sehen sollten. Diese Unverdorbenheit, diese Reinheit und diese Naivität schwindet aber schnell bereits in den ersten Lebensjahren. Nicht nur das Kinder von den Eltern mehr und mehr Beeinflusst werden, was die meisten eher „Prägen“ nennen, nein Kinder werden noch durch etwas ganz anderes Beeinflusst oder eben auch „Geprägt“.
Durch was wollt ihr nun wissen oder?
Die Antwort ist ganz simpel, durch Märchen. Ja durch Märchen werden unschuldige Kinder bereits Manipuliert.
Jeder kennt die Ur-Alten Märchen und immer sind sie vom Prinzip her gleich. Diese Geschichten handeln von strahlenden Helden, bösen Monstern und großen Königreichen. Bei einfacher Betrachtung ist nichts zu entdecken was irgendwie beeinflussend wirkt, im Gegenteil diese Geschichten können sogar die Fantasie fördern. Aber sehen wir uns die Üblichen Märchen doch einmal genauer an.
Märchen Beeinhalten, wenn auch manchmal nur versteckt, stets den Kampf zwischen Gut und Böse. Märchen vermitteln Ideale und Wertvorstellungen der Schreiber und all diese Dinge färben unbewusst auf ein Kind ab. Schon bald weiß ein Kind wie es denken „soll“. Freie Gedanken und ein eigenes Weltbild wird damit mehr und mehr Verbaut und schon beginnt man damit Kinder „Gesellschaftsfähig“ zu machen und sie so Umzuformen damit sie ja nicht zu den erwähnten „Helden“ werden. Wer will schon gerne von anderen hören das dass eigene Kind „Anders“ ist? Niemand, wieder mal schlägt die bekannte Bequemlichkeit zu und so formt man eben alles schon Früh zurecht und sei es eben mit dem Einsatz von Märchen.

Diese Worte dienen nur als Vorbereitung zu eigentlichen Geschichte. Mit all den Zeilen sollte Ausgedrückt werden das man keine Voreilligen Schlüsse ziehen sollte, das man seine eigene Sicht der Dinge bewahren sollte und das man die folgende Geschichte vielleicht mit den Augen eines Unschuldigen Kindes sieht. Erst dann, ja genau erst dann sollte man eine eigene Meinung bekommen von der ganzen Sicht der Dinge.
Die folgende Geschichte mag übrigens in Gewisser weise auch an ein Märchen erinnern, doch mit einem Märchen im Klassischen sinne hat die Geschichte wenig zu tun. Unsere Geschichte beginnt nicht mit den Altbekannten Worten „Es war einmal...“ und endet auch nicht mit den Worten „Und wenn sie nicht gestorben sind....“. In der folgenden Geschichte geht es auch nicht um den Kampf zwischen Gut und Böse, viel mehr geht es sogar um den Kampf Böse gegen extrem Böse. Aber lassen wir weitere Vorreden. Beginnen wir jetzt mit der eigenen Geschichte, bewahrt euch aber wirklich eure eigene Sicht der Dinge, es wird am Ende vielleicht gar nicht schaden.

[Sollte Interesse bestehen werde ich die Geschichte natürlich hier gerne fortsetzen :)]

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