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Kategorien > Love Story´s > Jungenliebe

Camillus

von Hermione

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Hallo.
Mal wieder was Neues von mir... ich werde versuchen, diese Geschichte so weit wie möglich auszubauen. Mal sehen, ob ich es schaffe, einen Roman daraus zu machen.

Um ehrlich zu sein, habe ich, bevor ich diese Geschichte begonnen habe zu schreiben, überlegt, das Schreiben nicht ganz aufzugeben, da ich seit geraumer Zeit an einer massiven Schreibblockade leide und nichts weiter als Kurzgeschichten über unerwiderte Liebe rausbringe, die von einem Liebeskummer von mir hergeführt wurden...
Nun, ich werde es wieder versuchen, bitte aber um Geduld und um ehrliche Kommentare zur Geschichte.
Kurz zur Geschichte: Jedes - oder fast jedes - Mädchen kennt ihn: den Liebeskummer.
Ich dachte mir mal, mich in einen Jungen reinzuversetzen und zu beschreiben, wie er Liebe empfindet, was er denkt etc. ... um das zu erreichen, musste ich sogar einige männl. Freunde von mir fragen ^^

So, jetzt bin ich still - Fortsetzung folgt, wenn ihr es wollt.


~~~


Damals war ich achtzehn, stand kurz vor meiner Abschlussprüfung, hatte einige gute Freunde und war – so sagte man es mir oft – der beliebteste Junggeselle.
Immer, wenn ich frühmorgens die Treppen zum Schuleingang emporstieg, dann fühlte ich die Blicke der Mädchen und sah sie mich anlächeln.
Ich war ziemlich groß gewachsen, hatte schulterlanges, schwarz gefärbtes glattes Haar und dunkelblaue Augen, und eine ziemlich blasse Haut.
Meine Mutter pflegte immer zu sagen, ich hätte eine Porzellanhaut.
Die Piercings störten keinen.
Im Gegenteil: durch sie fiel ich noch mehr auf, was ich aber gar nicht wollte.
Ich ließ mir mein Unterlippenpiercing stechen, eine Woche darauf liefen zehn andere Leute mit dem gleichen herum.
Dasselbe lief mit dem Augenbrauenpiercing.
Beziehungen hatte ich aber noch keine.
Nein, ich war nicht homosexuell – sondern misstrauisch.
Denn jedes Mädchen, das mich zum Freund wollte, wollte sich bloß mit mir profilieren.


So begann auch mein heutiger Tag.
Ich schlug mit der Hand schlaftrunken auf den Wecker, verfehlte aber den Knopf und er klingelte fröhlich – schrill weiter.
Trotz des Lärms nickte ich noch mal kurz ein, bevor ich dann erschrak und mich aus dem warmen, weichen Bett befreien konnte.
In peinlichen, alten Boxershorts torkelte ich wie im Rausch ins Bad, duschte rasch suchte mir dann unter dem Wäschehaufen in meinem Zimmer irgendetwas zum Anziehen, das noch halbwegs frisch roch.
Dann schulterte ich meine Tasche, lief die Treppen runter und begrüßte meine Mutter, die gerade Kaffee in zwei Tassen goss und mir dann eine davon reichte.
Nachdem ich meinen Kaffee getrunken hatte und wieder einigermaßen fit war, gab ich meiner Mutter einen Abschiedskuss und verließ das Haus eilenden Schrittes.
Es war jeden Tag dasselbe. Ich musste mich immer zum Bus hetzen, weil ich es einfach nicht schaffte, pünktlich wach zu werden.
Der Chaffeur kannte mich aber zum Glück schon seit ich in Kinderschuhen gesteckt hatte, und so wartete er immer zwei, drei Minuten länger auf mich, um mir dann immer einen etwas tadelnden Blick zuzuwerfen.
Im Bus stieg ich dann über Schultaschen, wich kleinen Kindern aus und kämpfte mich in die hinterste Reihe, wo mir mein bester Freund immer einen Platz frei hielt.
Wie gesagt, ich hatte einige Freundschaften; aber keine hielt so lang wie diese, denn immerhin kannten wir uns seit elf Jahren.
Sein Name war Bastian, er hatte rotes strubbeliges Haar, braune Augen und war ungefähr so groß wie ich.
Er hörte hauptsächlich Punk, trug dauernd verschiedene Vans und immer karierte Pullover, außerdem hatte er ein Faible für Hüte.
Heute trug er eine bunte Wollmütze mit Bommeln, die einfach nur unmöglich aussah – ich musste grinsen.
Aber es war sein Stil, und es passte einfach zu ihm.
„Hey“, begrüßte er mich und zog seine Tasche auf die Knie.
Ich erwiderte den Gruß. Im Bus redeten wir nie besonders viel miteinander, denn wir befanden uns beide noch im Halbschlaf…
Das änderte sich immer schlagartig, wenn wir nach fünfzehn Minuten Fahrt aussteigen mussten.
Wir überquerten den Hauptplatz, steuerten auf die Treppen zu.
Wie immer, ließ ich auch diesmal meinen Blick wandern, um wie immer nichts Neues zu entdecken.
Zusammen stiegen wir die Treppen rauf, um uns dort wie gewöhnlich unserer kleinen Gruppe anzuschließen.
Diese Gruppe bestand aus weiteren drei Leuten: Tim, Harry und Louis.
Alle drei hörten Metal, genauso wie ich, und sie hatten nur die eine große Liebe: ihre Musik.
Seit zwei Jahren versuchten sie verzweifelt, eine Band zu gründen, aber es funktionierte einfach nicht.
Wie immer redeten sie nur über ihre Band, über Gitarren und andere Bands, die es zum Erfolg gebracht hatten.
Wir hörten ihnen zu, als ich ein merkwürdiges Grinsen auf Louis’ Lippen registrierte; er starrte direkt an mir vorbei.
Von der Neugier geweckt, wandte ich mich um.
Auf der anderen Seite stand ein Mädchen an die Wand gelehnt.
Sie hatte Ellbogenlanges, braunes Haar, war ziemlich klein und dicklich.
Sie umklammerte einige Unterlagen, als könnten diese sie beschützen.
Auf den ersten Blick war sie wahrlich nicht das, was man hübsch nennen konnte; ihre Kleidung wirkte recht verwaschen, und ihr Gesicht wirkte ausdruckslos und… irgendwie langweilig.
Die Mädchen, die an ihr vorbei gingen, warfen ihr zynische Blicke zu, grinsten und taten so, als würden sie miteinander flüstern.
Dabei konnte man das „Geflüster“ laut und deutlich hören: „Hey, schau dir das hässliche Weib an…“
Ich wusste ganz genau, weshalb ich keine Freundin wollte.
Die meisten waren Zicken, nur die Schönheit zählte.
War ich froh, dass ich kein Mädchen war.
Das Mädchen starrte schüchtern den Boden an – bis es auf einmal den Kopf hob und mich ansah.
Da passierte mir etwas, das mir sonst nie passiert war:
Ich errötete.
Rasch wandte ich mich wieder Louis und den anderen zu.
„Und?“, fragte ich, hörte, wie meine eigene Stimme zitterte.
„Was und? Sie ist hässlich. Sieht aus wie die, die mit mir in der Grundschule war.“
Dann war es Zeit, zum Unterricht zu gehen.
Während des gesamten Unterrichts ging mir Louis’ dumme Meldung nicht mehr aus dem Kopf.
Am liebsten hätte ich ihm für diesen Kommentar eine angeschoben, ich weiß gar nicht so genau warum.
Aber irgendwie wirkte das Mädchen nun mal nett.
Nach Schulschluss erfuhr ich von ein paar Mädchen, dass sie eine Neue in die Klasse bekommen hätten und dass diese nichts redete sondern die Leute nur mit einem dümmlichen Blick anstarrte.
Angeblich hatte sie Bianca, das wohl hübscheste Mädchen an unserer Schule, am längsten angestarrt.
Kein Wunder, denn fast jeder wandte sich nach ihr um.
Sie hatte dunkelbraunes, glattes langes Haar, haselnussbraune Augen, eine tolle Figur und viele Freundinnen.
So zu sagen die Anführerin des „Girls Club“ unserer Schule; natürlich war ihr unschuldiges Getue nur Fassade.
In Wirklichkeit war sie eine Schla… okay, das lasse ich besser bleiben.
Meine Geschichte soll ja auch noch für Minderjährige erlaubt sein.
Nun, sie war ein… sehr…

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Kommentare

Moniii schrieb am 2009-06-02 12:09:32:
hi ich finde die geschichte echt KLasse,,
würd mich freuen wen ne fortsetztung kommt...
lg Monik..xD
BlackRose schrieb am 2007-12-28 20:19:10:
Huhu, ich mal wieder ^^ du hast es mir angetan ( ich weis ich wiederhole mich) bitte schreibe weiter ! Alles Liebe BlackRose
CrazyGirl schrieb am 2007-06-07 14:02:35:
Ich find die Geschichte gut!
Du kannst dich gut in einen Jungen hineinverstzen. Ich glaub das schaffen nicht viele Mädchen.
Bitte schreib weiter!
kirsten schrieb am 2007-01-06 15:54:56:
ich find die geschichte auch toll und würde mich über ne fortsetzung freuen =)
Melli schrieb am 2007-01-02 05:14:27:
Hey, ich finde deine geschichte echt klasse und würde auch gerne ein Fotsetzung lesen *lieb guck*
Lee schrieb am 2006-12-01 23:18:11:
...aaalso für mich allein lohnt es sich doch schon ne fortsetzung zu schreibn???
büdde!!!

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