Chroniken von Invoria
von
PImotion
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Chroniken von Invoria:
Zum 350. Jahrestag der Wiedererbauung
Al-Sinastas, der Hauptstadt des ewigen Kaiserreiches Sinas, legte sich ein Schatten über Insignia, der Heimat der Menschen auf Invoria, ein Schatten wie einst vor 450 Jahren.
Doch damals legte sich der Schatten nach wenigen Tagen, wenn auch das Reich nicht das gleiche war, wie damals…
Wir schreiben das Jahr 349 a.u.c, die letzten Tage dieses Freudenvollen Jahres brechen an und leiten ins nächste.
Die Menschlichen Kämpfer- und Militärsgilden von Insignia schlossen sich zusammen, zu einem Bund, gegen die Gnolle aus An’thrakta zu kämpfen und nach jahrelanger Revierkämpfe um die Grenzländer, diese zu sichern.
Viele Mutige Helden, aber auch untreue Verräter taten sich hervor.
Einer jener war Marschall M. Kennis, Krieger und Anführer der Ruthenbaum-Legionärsgilde.
„Grüße, Mara, guten Abend, Antonius“, sagte Kennis als er von seiner Patrouille zurückkam, „Hey, Marshall, etwas besonderes vorgefallen?“, fragt Antonius
-„Ja“, sagt Marshall, bevor er zum Humpen greift.
„na los, erzähl doch, was war denn?“ quetscht Mira
-„Gnolle…“, Marshall fuhr fort: „Gnolle werden wohl nie aufhören, obwohl wir sie doch bereits vor 4 Jahren zurückgeschlagen haben, obwohl wir Frieden beschlossen haben, obwohl nur so wenige hier…“
Eine Patrouille Stürmt herein: „Soldaten, zu den Waffen, sie kommen!“
-„wie viele?“
„circa zwei Dutzend bewaffnete Gnolle rasen auf unsere Kaserne zu“
-„Verdammt“
„Männer, Durchzählen, eine Reihe, zu den Waffen, wer einen Bogen oder ein Steinschloss hat auf den Wehrgang!“ schreit Kommandant Warrea.
-„Alles klar, ihr habt Warrea gehört“.
„1, 2, 3…8,9…“ nuschelt Kommandant Warrea, fährt aber lauter fort: „Wo ist Alexander?“.
-„keiner hat ihn gesehen“
„Verflucht noch mal“, schimpft er.
Marshall blickt Antonius in die Augen, dann Mara, die Entschlossenheit und die Wut, die aus ihren Gesichtern schießt, spornt auch ihn an.
„okay, Mara, auf den Wehrgang, Antonius, Martin und Vallek kommen mit mir“, schnaubt Marshall
Aus der Ferne ertönen Kriegsschreie der Gnolle, brutaler und lauter denn je.
Marshall stürmt vor, neben den Brunnen, packt einen Gnoll am Fetzen, den sie Kleidung nennen, schlägt ihn kraftvoll gegen die Kante des Brunnens, doch sein Schädel bleibt ganz, doch scheinbar nicht unverletzt, die Augen des Gnolls senken sich, der Fokus lässt nach.
Ein Pfeil mit Liebevoll angefertigter Spitze aus reinstem Titanium durchbohrt das rechte Auge des Gnolls und bleibt mit der spitze am Hinterkopf stecken.
„Dekadent!“, rief Marshall, wiedermal musste Mira mit ihrem unglaublichen Talent für‘s Bogenschießen angeben.
Marshall packt der Ehrgeiz und er reißt den Pfeil an sich, auf dass er ihn direkt in das Herz des anstürmenden Gnolls rammt.
„Siehst du? Ich kann auch durch Pfeile töten!“
-„fehlt nur noch der Bogen“, antwortet Mara voller Spott
Marshall bemerkt, wie der neben ihm stehen Antonius seinen Bidenhander schwungvoll dazu benutzt, Gnollen um das Vermögen, ihren eigenen Kopf zu vergessen, zu bereichern.
Und noch während er sich auf seinen Waffenbruder konzentriert, zieht er das Schwert aus der Scheide, schwingt es kraftvoll gen Nachtigen Himmel, um es gleich wieder mit Barbarischer Kraft nieder zu schwingen, den, eben durch einen Pfeil von Mara, verwundeten Gnoll- Truppenführer entzweizuschlagen.
Doch plötzlich scheint es, als bliebe die Welt stehen, Marshall nahm alles stark gedehnt war, jeder Augenblick erschien ihm, wie Wochen, nein, wie Jahre.
Denn die Gnoll-Armee, bestehen aus ein Paar verwundeten und nicht verwundeten Kämpfern zog sich Angsterfüllt zurück.
Aber was war es, das den eigentlich so willensstarken Gnollen ihre Kampfmoral entzog?
nun hörte auch Marshall das, was zuvor die Gnolle vernommen haben mochten, es war angsteinflößend und Motivierend zugleich.
Vergleichbar mit den Tiefen Fanfahren des Zapfenstreichs, nur dröhnender und hörbar über den Erdboden unter seinen Füßen.
Es schrie, wie von Wut durchströmt, es bewegte sich langsam, aber bestimmend auf die Position der Menschen zu.
Marshall schrie:„Vallek, Antonius, holt die schweren Ketten, sofort!“
-„jawohl!“, antworten sie einstimmig
Noch während sie losstürmten, die Ketten zu holen riss das Biest den Eingangsbereich der Kaserne nieder, mit einem einzigen, überirdisch starken Schlag mit einem aus dem Boden gerissenen Baumstamm schien das Wahrzeichen der Verteidigung der Legion in diesem Einflussbereich ohne Weiteres zerschmettert zu werden.
Holzsplitter fliegen durch die Gegend, Blut Spritzte in alle Himmelsrichtungen, menschliches Blut.
„Vallek, Vallek!“
-„er ist tot“, rief Mara, während sie mit dem Kopf eines kürzlich getöteten Soldaten beworfen wurde.
Der massive Baumstamm brach jedoch unter der Wucht des Schlages entzwei.
Die Waffe des Riesen schien gebrochen, allzu schlecht aber war es, dass ein Stützbalken des Baumes statt nun als Werkzeug diente... [Fortsetzung folgt]
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