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Kategorien > Fantasy > Magie und Helden

Circle of Magic - Staffel 01

von Asiya

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Staffel 01 – Episode 01


Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann?



(Die Alte Welt: In der Ferne erheben sich mächtige Berge. Auf einem großen weiten Feld begegnen sich zwei Armeen. Eine der Armeen kämpft mit Schwertern, Pfeil und Bogen, die andere scheint magische Kräfte zu besitzen. Sie können plötzlich an einem völlig anderen Ort auftauchen und aus ihren Handflächen schießt Energie. Ein Magier auf der Seite der Schwertkämpfer lässt einen Blitz zwischen die Feinde treffen. Etwa ein Dutzend geht elend zugrunde. Fünf der Gegner stürzen sich auf den Magier und haben ihn innerhalb von wenigen Sekunden umgebracht.)

Schnitt

(Meredía: In einem großen Ratssaal sitzen Gesandte aus aller Herren Länder. Am Kopf der Tafel sitzt ein alter Mann, Aracis, dessen Haare schon ergraut sind. Nur wenige Sitze von ihm entfernt, steht ein junger Mann, der eine geringe Ähnlichkeit mit dem alten Mann hat, Frey.)

Frey: (Mit donnernder Stimme.) Wir müssen Draken aufhalten, solange wir es noch können. Tun wir es nicht, bedeutet dies den Untergang der uns bekannten Welt. Selbst die Götter werden ihm unterliegen.

Schnitt

(Olivarn: Auf einer Ebene stürzen grausame Soldaten auf die letzten Verteidiger des Landes. Energie schießt umher und schwarze Wolken ziehen auf. Im Hintergrund steht ein weißer Turm. Während die Soldaten die Verteidiger ausmerzen, geht ein hoch gewachsener Mann mit scharfen Gesichtszügen, Draken, auf den Turm zu. In der Hand hat er einen langen schlanken schwarzen Stab mit eingeritzten Runen. Er legt die freie Hand auf das Gemäuer und derweil sein Gesicht den Ausdruck von reiner Ekstase annimmt, scheint sich die weiße Farbe vom Turm zu lösen und in den schwarzen Stab zu fließen. Der Turm sieht plötzlich verwahrlost und eingefallen aus.)

Schnitt

(Nadelya: Die Stadt Nadiel liegt in Trümmern und ein kräftiger Mann, Morrigan, der auch schon bei dem Rat saß, sinkt vor Verzweiflung zu Boden. Er vergräbt das Gesicht in den Händen.)

Schnitt

(Sephira: In einem kreisrunden Raum sitzt ein junger Mann, Kairos, mit leerem Blick auf einem Stuhl, während ein anderer, Roric, ihm ins Ohr flüstert.)

Roric: Spüre die Macht!

(Kairos hebt den Arm und aus seiner Handfläche schießt ein Energiestrahl wie bei den Soldaten.)

Roric: Du und ich können die Welt in ihren Grundfesten erschüttern.

Schnitt

(Levante: Ein paar wenige Männer verteidigen einen goldenen Turm vor den Angreifern. Einer der Ratsmitglieder, Herne, kämpft weiter, obwohl er getroffen ist. Schließlich nagelt ihn ein Armbolzen gegen die Turmtür. Sein Blut läuft über die Steine des Turmes, während er ein gewebtes Band in seiner Hand fest umklammert.)

Herne: (Blickt zum Himmel.) Vergib mir, Vesta!

Schnitt

(Sephira: Im Schwarzen Turm steigt eine Gruppe von neun Leuten die Treppen hinauf. Unter ihnen sind Frey und Morrigan, sowie zwei Frauen, die ebenfalls bei dem Rat waren. Am Treppenabsatz erwartet sie Kairos, die Augen voll blankem Hass. Er greift die Gruppe unverzüglich mit Energie an und stürzt sich auf eine junge Frau, Hanna, welche mit Tränen in den Augen zulässt, dass er sie würgt. Sie streicht ihm mit der Hand liebevoll über die Wange, als die vierte Frau in der Gruppe, Dianthe, Sporen von einer außergewöhnlich schönen Blume bläst. Kairos krümmt sich vor Schmerzen und sein schwarzes Haar färbt sich blond.)

Schnitt

(Sephira: Auf der Spitze des Schwarzen Turms steht Draken hinter einer pulsierenden Kugel. Seine Lippen ziert ein diabolisches Grinsen.)

Schnitt

(Levante: Am Goldenen Turm steht Vesta vor dem toten Körper ihres Mannes. Sie legt ihre Hände auf die Turmwand und goldene Schwaden lösen sich von dem Turm. Sie fliegen über das zerstörte Land und über die Berge zum Schwarzen Turm in Muron.)

Schnitt

(Sephira: Die Gruppe ist fast oben angekommen. Ein junger Magier, Gwydion, erzählt den anderen sieben, was zu tun ist.)

Gwydion: Was wir brauchen sind die fünf Artefakte. Die Feder des Shitaten.

(Eine Feder erscheint im Bild. Sie besteht aus einer Vielzahl von Federn in allen Schattierungen des Blau.)

Gwydion: Das Amulett der Nadelyen.

(Ein filigranes Amulett aus Silber mit kleinen eingefassten Edelsteinen wird gezeigt.)

Gwydion: Der Traumfänger aus dem Alten Orenja.

(Der Traumfänger ähnelt einer Kugel, die mit zahlreichen Fäden verknüpft ist. An den Knotenpunkten finden sich zum Teil kleine Steine. Fünf geschwungene Federn hängen nach unten.)

Gwydion: Die Blumen aus dem Garten der Freya.

(Es sind die Blumen von Dianthe. Sie ähneln Lilien haben aber ein viel reicheres Farbenspektrum.)

Gwydion: Das Band von Levante.

(Das Band, was Herne umklammert hat, ist aus feinstem Material. Goldene Fäden sind kunstvoll eingeflochten.).

Gwydion: Gebündelt im Schwert (Es ist ein mächtiges Schwert an dessen Heft eine gläserne Kugel umschlossen wird.) der Götter entfesseln sie eine Macht größer als alles andere.
Doch nur wer unterscheiden kann und beide Seiten kennt, vermag das Schwert zu führen.

Schnitt

(Sephira: Es ist Kairos, der die anderen angegriffen hat, welcher das Schwert in der Hand hält und Draken in der Mitte des Schwarzen Turms angreift und während die Kugel pulsiert und wächst, springen die beiden Männer durch den Raum und kämpfen dabei mit Schwert, Stab, Energie und Magie, während die anderen neun sich den zu Hilfe eilenden Heerscharen erwehren. Nach einem spektakulären Kampf gelingt es dem Jungen Draken zu töten. Er sieht seine Freunde vor der Übermacht verlieren und wendet sich der Kugel zu. Mit einem mächtigen Streich fährt das magische Schwert durch die Kugel und explosionsartig breitet sich ein magischer Strom aus, der über das Land fährt, Bäume ausreißt, die Erde spaltet und Meere auftürmt. Kämpfende Massen werden von Feuerbrünsten verschlungen. Das Chaos nimmt überhand, als plötzlich eine übergroße Hand das Geschehen stoppt und die Welt dunkel wird.)

Schnitt

(Hescaryn: In einem kleinem Raum sitzt ein sehniger junger Mann an einem Tisch bei Kerzenlicht und lässt seine Feder über das Papier gleiten.)

Chay: Und die Götter behüteten das vom Schwert geteilte Land und formten es neu. So wurden aus einer Welt viele und das Leben begann erneut zu sprießen und zu gedeihen. Die zwölf Helden wurden nie vergessen und ihre Seelen wandelten durch die Zeit.
(Er lässt einige Zeilen frei und schreibt mit einer anderen Farbe.)
Doch, wenn zwei eins wird und sechs zwölf war, werden alle wieder geboren zur selben Zeit am selben Ort um den selben Zwist zu streiten, bis alle sterben oder einer zum Zweiten versagt.

(Und während die Schrift über das Papier fließt, wird dieses transparent und man sieht eine Kleinstadt aus der heutigen Zeit. Die Bäume sind grün und Vögel zwitschern. Unter Chays Schrift sieht man ein junges Mädchen, Lysille, aus einem teuren Auto steigen. Sie hat blondes Haar und ist elegant und modisch gekleidet. Von der anderen Seite kommen drei Jugendliche. Ein

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