DER RITTER GUNIBERT
von
Sonnenschein
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DER RITTER GUNIBERT
Es wart der Ritter Gunibert,
Der lieber mit dem Auto fährt.
Das wart noch nicht erfunden,
Darum ist er ans Pferd gebunden.
So steht der Ritter vor dem Schloss
Und besteigt das edle Ross.
So zieht der Ritter nun von dannen,
Reitet hinein, in einen Wald von Tannen.
Dort, am düsteren Ort,
Lebt der Drache Schnieffort.
Zwar leidet dieser an einem schlimmen Schnupfen,
Doch möchte ihm Gunibert die Federn Rupfen.
Denn es stahl Schnieffort seine holde Braut,
Der Gunibert gern untern Rock geschaut.
Doch ist`s der Drache, der nicht bereit zum Kampfe ist,
Denn Schnieffort war ein Pazifist.
Und wie ich seh,
Sitzen sie Ohh weh, Ohh weh,
In Schniefforts Garten,
Wo sie sich beraten.
Müssen sie denn immer streiten?
Muss der Ritter immer Reiten?
Nein, der Ritter braucht ein Mauntain-bike,
Und der Drache, tritt in den Streik!
Die beiden wollen nun protestieren,
Gemeinsam, auf allen vieren,
Am Schloss des Königs ein Sit-in,
Nein, nicht davor, mittendrin.
So ruft der König die Genossen,
Sie seien alle sehr verdrossen.
Auch er sei gegen Kriege,
Darum macht er nun die Fliege.
So sind der König und der Drache nun die trauen Zeugen,
Während der Ritter und die Braut die Enkel säugen.
Und wenn sie noch nicht gestorben sind,
Dann sterben sie gewiss geschwind.
Doch halt, dies sei nicht das Ende:
Noch lange lebten sie behände.
Besiegten viele Ungeheuer,
Bestanden viele Abenteuer.
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Kommentare
cinnamon schrieb am 2006-11-24 20:42:33:
grandios
nict 100 prozent flüssig zu lesen,
aber von den ideen spitze
und irre witzig
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