DER Sklavenmarkt Teil 5/1
von
Lillium
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Scarlett wollte schreien, doch kein Laut kam über ihre Lippen. Verzweifelt versuchte sie sich zu befreien, sich aus der Misere zu winden, jedoch war Peers Griff eisern. Er war zu stark für sie. Peer schob sich zwischen ihre Schenkel und presste sie hart gegen die Mauer, ließ kurz ihre Hände los, um seine Hose zu öffnen.
„ Nein, nein! Hör auf!“, brüllte Scarlett endlich und trommelte mit ihren Fäusten gegen seine Brust. „ Schnauze!“, entgegnete er unwirsch, packte ihre fuchtelnden Arme und drehte sie unerwartet um. Scarletts Brüste wurden an die Mauer gedrückt. Sie atmete schwer, Peer schien kurz inne zu halten. Sie konnte nichts sehen, nur fühlen, wie er ihr Kleid nach oben schob. Zum Teil erschrocken und zum Teil vor Schmerz schrie Scarlett auf, als er in sie eindrang. Etwas starb in ihr, als er sie so nahm, als wolle er sie für ihren Ungehorsam bestrafen. Ihre Finger krallten sich in die Wand, sie hatte es aufgegeben sich noch weiter zu wehren, es war immerhin zu spät, er hatte ihr schon genommen, was sie versucht hatte zu wahren. „ Hör…bitte…auf“, flüsterte sie wimmernd, mit glasigen Augen, ihre Worte hatte Peer nicht vernommen. Doch als er ihre Brüste umgriff und sein tempo erhöhte entfuhr ihr:
„ Nein nicht!“, was ihn inne halten ließ. Peer wirbelte das verängstigte Mädchen um und sein finsterer Blick, indem wieder dieser psychopathische Ausdruck lag, verschlug ihr den Atem.
„ Ge...schnatter“, knurrte er und zwang Scarlett auf die Knie. Als er ihr sein Gemächt entgegen reckte wusste sie, was er von ihr wollte, allerdings presste sie ihre Lippen fest aufeinander. „ Mach schon!“, raunte er ihr zu, aber sie sträubte sich, worauf er ihr eine Ohrfeige verpasste, die ihr augenblicklich jeglichen Gedanken des Widerstandes zerstäubte. Leicht öffnete sie ihren Mund, worauf er ihr, so wie er es einstmals angedroht hatte das „Maul stopfte“. Scarlett ließ ihren Tränen freien Lauf, sie wollte und konnte nicht mehr. Schließlich herrschte ihr Peiniger: „ Aufstehn“
Wieder nahm er sie. Scarletts Welt brach zusammen. Sie dachte nur mehr daran, wann er endlich aufhören würde, wann er genug hatte und diese Schmach beendete.
Schließlich wurden seine Bewegungen immer schneller, brutaler, schmerzhafter, bis Scarlett spürte, wie er sich in ihr ergoss und sich sogleich zurück zog. Sie sank zu Boden, völlig verstört, völlig erschöpft. Jeder Körperteil schmerzte, zitternd schluchzte sie leise vor sich hin. Peer betrachtete sie abwertend. „ Steh auf!“, herrschte er abermals. Sie erhob sich, sie fühlte sich wie Dreck, ja so musste sich Dreck fühlen, jeder trampelte auf ihm herum. Peer gab ihr einen Klaps auf ihren Hintern: „ Na los, Bewegung!“ Bevor sie überhaupt reagieren konnte, wurde sie von der Kette zu einer Reaktion gezwungen. Sie suchte seinen Blick, als sie durch die Gasse gingen, aber er inspizierte während des Gehens bloß seine Fingernägel. Daraufhin schnaubte er verächtlich: „ Na, ich habe es mir besser vorgestellt“ Er schnalzte mit der Zunge: „ Enttäuschend!“
Fassungslos blieb Scarlett stehen, was Peer dazu bewegte sich umzudrehen. „ was ist denn jetzt?“, wollte er wissen. Scarletts Kopf wurde knallrot vor Zorn. Er quälte sie, nahm ihr die Jungfräulichkeit auf brutale Weise und dann sprach er solch verachtende Worte. „ was fällt dir bloß ein, du mieses Schwein!“, plärrte Scarlett wütend. „ Tust mir so etwas an und wagst es dann, so überheblich zu sein?!“ Peer grinste und legte seinen Finger auf seine Lippen. „ Pscht, Lettchen, du weckst noch die Leute!“ Schnaubend wie ein Drachen und wäre sie einer gewesen, hätte sie bestimmt Feuer gespuckt rastete Scarlett vollends aus: „ OH…ich HASSE dich, ich hasse dich, ich will weg von dir, weit, weit weg, dorthin, wo ich dir NIE wieder begegne, weil ich dich so dermaßen H-A-S-S-E!!!!“
Peer mustere das Mädchen nur gelangweilt und auf ihren Wutausbruch reagierte er, wie es Scarlett nie erwartet hatte: „ Weg von mir? Das können wir einrichten, ich habe sowieso keine Verwendung mehr für dich“ Sie erwiderte seinen Blick mit großen Augen.
„ Kein…Verwendung?“, murmelte sie, schlagartig beruhigt. „ Nein, nicht die Geringste, ich habe mir genommen was ich wollte, demnach erfülle ich dir liebend gern deinen Wunsch, du bist immerhin eine ziemliche Nervensäge“ Er trat näher auf sie zu, grinste selbstgefällig und gab ihr einen flüchtigen Kuss auf ihre erstaunten Lippen.
„ Weit….weit…weit weg von mir“
copyright by lillium
ich habe es gleich zensuriert.
Danke fürs Lesen
mfg lillium
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Kommentare
Frenchie schrieb am 2011-01-03 16:07:47:
booaaahhh.... gefällt mir wirklich. vor allem dein schreibstil. ich les ja tag und nacht (vom beruf her) aber da haste dich echt selbst übertroffen. Oder geht da noch mehr? *zwinker* Ich les mir die anderen auf jeden fall auch mal durch!!! Du hast talent, das muss ich sagen!
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